Lukas Meschik
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MOLL, so heißt das Solo-Projekt des Schriftstellers und Musikers Lukas Meschik, der sich nach drei Alben, die er mit der Indie-Band "Filou" eingespielt hat, nun sozusagen selbständig macht. An Bord hat er sich ein paar der besten Musiker Wiens geholt: Sebastian Kierner (Gitarre), Max Payer (Bass) und Simon Schenk-Mair
(Schlagzeug).
Moll: Lukas Meschik findet die Einfachheit des bluesigen Pop - fm4.ORF.at
Die Republik Österreich lief während der Corona-Zeit gleichsam "im Notbetrieb" und die Wiener Indie-Band MOLL, konnte ihr Debütalbum damals zwar veröffentlichen, es aber nicht live nicht präsentieren. Mit dem "Daheimbleib-Blues" setzte die Band aber zumindest ein Zeichen gegen das Virus und für dasMiteinander." (Kronen Zeitung)
Moll - Daheimbleib-Blues (official video)
MOLL - Musik (Problembaer Records)
Digital Album
Pre-order of MOLL - MUSIK. The moment the album is released you'll get
unlimited streaming via the free Bandcamp app, plus a high-quality download
in MP3, FLAC and more.
releases March 20, 2020
Pre-order Digital Album @
Lukas Meschik
geboren 1988 in Wien, debütierte 2009 mit dem Roman Jetzt die Sirenen. Auf Einladung des Wiener Literaturhauses nahm er am Europäischen Festival des Debütromans in Kiel teil. Es folgten der Erzählband Anleitung zum Fest (2010) und der Roman Luzidin oder Die Stille (2012), bei Limbus: Über Wasser (2017) und Die Räume des Valentin Kemp (2018).
Meschik war Sänger, Texter und Gitarrist der Band Filou (Alben: Show, 2011;
Vor und nach der Stille, 2013; Feste Farben, 2016), ist Frontmann seines Musikprojekts Moll. Förderpreis der Stadt Wien 2012, Kitzbüheler Stadtschreiber 2013.
Mit einem Auszug aus seinem im Herbst 2019 im Limbus Verlag erschienen "Vaterbuch" beteiligte sich Meschik im Frühsommer bei den Tagen der
deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.
Videos: Porträt, Lesung & Diskussion > Lukas Meschik, A - Bachmannpreis
Anfang September 2019 war Lukas Meschik - im Rahmen der Lesungsreihe "Part of For Forest" im Robert Musil Literatur Museum in Klagenfurt zu Gast und hat sein "Vaterbuch" vorgestellt
"Vaterbuch" (Limbus Verlag)
Im Alter von einundsiebzig Jahren stirbt der Vater zweier erwachsener Söhne ganz plötzlich nachts in seiner Küche. Jetzt herrscht Ausnahmezustand, und
es gibt einiges zu tun: Ein Begräbnis ist zu organisieren, Wohnung und Garage sind auszuräumen. Fundstücke erzählen der Familie bisher Unbekanntes über den Toten. Einer der Söhne ist Schriftsteller und tastet sich über das Schreiben an den Vater und an die Existenz als Hinterbliebener heran. Wer war der Vater? Führte er das Leben, das er leben wollte? Will der Sohn die Geheimnisse
wissen, die nun ans Licht kommen? Ein trauernder Sohn schreibt, beobachtet sich selbst beim Schreiben und beim Lesen – Handke, Knausgård, Foster Wallace, Kafka, Hermann –, sinniert über
Tod und Vergänglichkeit, über das Leben und die Mitmenschlichkeit. Er erinnert sich an kostbare Details, bewahrt kleine Szenen, schaut auf seinen
Vater, auf sich und auf ihre Beziehung zueinander und verbietet sich dabei jede Larmoyanz und Bitterkeit.
Was entsteht, ist Prosa in Stücken, sind Splitter mit Rissen und Brüchen, ist echt und ehrlich, tut weh und tut gut.
Hier kann man das Buch online bestellen: