Hugo Ramnek
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"Die Schneekugel. Ein Roman in Erzählungen" des aus Kärnten stammenden Schriftstellers Hugo Ramnek (im Bild rechts), ist 2019 im Wieser Verlag erschienen:
"Unter der Kuppel der Schneekugel liegt das Grenzstädtchen, der Slowenenhügel und der Eisenpass. Immer wieder schüttelt der Erzähler die Kugel, und Schnee fällt auf Unterkärnten und die Obersteiermark. Der Roman wirbelt die ergreifenden Geschichten einer kleinen Familie im zweisprachigen Gebiet auf, die durchkreuzt werden von der großen Historie: Krieg, Verfolgung, Sprachenkampf."
Die Schneekugel - Wieser Verlag
2012 war Ramnek unter den Kandidat*innen für den Ingeborg-Bachmann-Preis:
Hugo Ramnek – Wikipedia
Fünf Jahre später veröffentlichte der Autor, ebenfalls im Wieser Verlag, das Buch „Meine Ge-Ge-Generation. Eine Jukebox“ (2017), welches auf der Website des Verlags folgendermaßen beworben wurde:
„Ca-ca-can’t get no satisfaction – die Buch gewordene Jukebox.
Sie gehen dir nicht aus dem Kopf, die Lieder deiner Generation.
45 neue Texte zu alten Scheiben: In seinem (…) Buch spielt der musikbegeisterte Performance-Autor Hugo Ramnek mit den Songs, die in seinem Kopf spielen.
Von B wie Beatles über J wie Joplin bis Z wie Zappa nimmt er seine Leser mit auf eine Musikreise durch Rock, Roll, Blues, Soul, Punk, Beat und Austro-Pop. Rhythmische Texte in allen Tonlagen, nicht bloß Coverversionen: Furchtlose Neuinterpretationen der Songs von Legenden wie Jimi Hendrix, Neil Young, Tom Waits, John Lee Hooker, Franz Schubert, Bob Dylan oder David Bowie, manchmal nah an den Originalen, manchmal fern, nie imitierend, aber immer damit verbunden.
Eine literarische Jukebox mit Stücken zum Anwählen, Nachhören, Mitsingen und Querlesen.“
Mit Texten aus dem Buch "Meine Ge-Ge-Generation" und den Songs, die diese inspiriert haben, war Hugo Ramnek bei Radio AGORA in Klagenfurt zu Gast:
Zum Nachhören:
Radio AGORA: "Ramneks Wurlitzer" > K3_Aus den Tiefen | cba – cultural broadcasting archive
Hugo Ramnek
Geboren 1960 in Klagenfurt/Celovec, aufgewachsen in Bleiburg/Pliberk, studierte Anglistik und Germanistik in Wien und Dublin und besuchte die Schauspiel Schule Zürich. Er lebt seit 1989 als Schriftsteller, Gymnasiallehrer und Leseperformer in Zürich. Im Wieser Verlag erschienen: Der letzte Badegast, Roman, 2010. Ausgezeichnet mit der Anerkennungsgabe der Stadt Zürich. Kettenkarussell, Erzählung, 2012. Nominiert für den Bachmannpreis. Momentum, Texte zu Bildern von Arno Popotnig, 2013. Meine Ge-Ge-Generation. Eine Jukebox, 2017. Die Schneekugel. Ein Roman in Erzählungen, 2019.
Diverse literarische Preise für Prosa und Lyrik. Theaterproduktionen: Die Tomatensuppenschleuder (sogar theater, Zürich, 2016). Einersdorfer Genesis (Bleiburger Theatertage, 2016)
Das Foto zeigt Hugo Ramnek (im Bild rechts) im Jahr 2017. Da besuchte er seinen Künstlerkollegen Julius Deutschbauer beim Aufbau von dessen Installation der Bibliothek ungelesener Bücher im Robert Musil Literatur Museum.
http://julius-deutschbauer.com/…/bibliothek-ungelesener-bue…
Im Jahr 2022 erschien im Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec Ramneks Buch "Die längste Nacht. Elegische Flüchtigkeiten". Ramneks Autorenkollege Alexander Peer hat es für die Poesiegalerie besprochen: "Eine Collage der Abschiede erwartet Lesende beim Aufschlagen von Hugo Ramneks Die längste Nacht. Selten tritt der Tod derart dominant in einem Band auf, ohne dabei ins Morbide abzugleiten. Dabei ist mehrmals von Krankheiten die poetische Rede. Auch das sukzessive Verschwinden mit dem Älterwerden, das der Autor plastisch vor Augen führt, lässt den Wunsch verstehen, dass es endlich vorbei sein möge. Die lakonische Tonalität vermeidet jedoch jedes hohle Pathos und damit Fallstricke, die mit dem Themenkomplex der Endlichkeit verbunden sind".
Epitaph mit Echo - Poesiegalerie
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