Screening des Films: „Hans Werner Henze: Musik. Freundschaft. Spiel“ – mit Regisseurin Nina di Majo

Die Dokumentation der in Mailand lebenden Regisseurin Nina di Majo zeichnet den künstlerischen Werdegang des Komponisten Hans Werner Henze nach und seine Beziehung zu Ingeborg Bachmann.

Nina di Majo

Regisseurin Nina di Majo bei ihrem Besuch im Bachmann Haus in Klagenfurt - Foto (c) Robert Musil Literatur Museum

Nina di Majo erzählt von Henzes Sehnsucht nach Freiheit und Freude, die sich in einem befreienden Schaffensprozess manifestierte, der eng mit seinem persönlichen Leid verknüpft war. Di Majo lernte Henze in ihrer Jugend im Elternhaus in Neapel kennen. Sie beleuchtet poetisch Henzes langjährige Freundschaft und fruchtbare Zusammenarbeit mit Ingeborg Bachmann anhand ihrer Briefe. In Zusammenarbeit mit Bachmann als Librettistin komponierte Henze die Opern „Der Prinz von Homburg“ (1958) nach einem Text von Heinrich von Kleist und „Der Junge Lord“ (1964). Der Film enthält außerdem Interviews mit Gioacchino Lanza Tomasi (Musikwissenschaftler), Sir Simon Rattle (Dirigent), Alessio Vlad (Komponist) und Francesco Antonioni (Komponist) u. a. Film in italienischer Sprache mit englischen Untertiteln. 

Der Film ist auch nach dem Screening, das am 22. Juni 2026 in Anwesenheit der Regisseurin im Musil Haus durchgeführt wurde, anlässlich des 100. Geburtstags von Hans Werner Henze (1926-2012) und von Ingeborg Bachmann (1926-1973) im Robert Musil Literatur Museum zu sehen.
 

Nina Di Majo wurde 1975 in Italien geboren. Sie ist Regisseurin und Schauspielerin, bekannt für „Autunno“ (1999), „Winter“ (2002) und „Corti stellari 2“ (1998).