„Lievalleen“. Bachmannpreisträger Peter Wawerzinek präsentierte Dokumentarfilm im Musil Haus

Wawerzinek war im Musil Haus gemeinsam mit seiner Schwester Beate Runge und Steffen Sebastian, dem Regisseur des Films, zu Gast.

Peter Wawerzinek

(Von links nach rechts) Musilmuseumsleiter Dr. Heimo Strempfl, Bachmannpreisträger Peter Wawerzinek, Alfred Woschitz, Präsident des Kärntner Schrifstellerverbandes, Beate Runge, Regisseur Steffen Sebastian und Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz - Foto (c) Büro Stadtrat Petritz

Klagenfurt ist für den deutschen Schriftsteller Peter Wawerzinek kein unbekanntes Pflaster. Hier gewann er 2010 mit seinem Roman „Rabenliebe“ den Ingeborg Bachmann-Preis sowie den Publikumspreis und war ein Jahr später Stadtschreiber. Immer wieder ist er in Klagenfurt anzutreffen, meist im Zusammenhang mit den Tagen der deutschsprachigen Literatur. Am vergangenen Wochenende stellte Wawerzinek im Musil Haus den Dokumentarfilm „Lievalleen“ vor. Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz ließ es sich nicht nehmen, den Schriftsteller persönlich zu begrüßen.

Filmtipp:

Lievalleen

Rostock 1957. Die Eltern von Schriftsteller Peter Wawerzinek und seiner Schwester Beate flüchten nach Westdeutschland, lassen beide Kinder allein in der Wohnung zurück. Dort erklären die Eltern ihre Kinder für tot. Peter kommt in die Obhut zweier Kinder-heime, mit 11 Jahren wird er adoptiert. Seine Schwester Beate wird als nicht entwicklungsfähig eingeschätzt, in eine psychiatrische Einrichtung weggesteckt. 15 Jahre vergehen, ehe Bruder und Schwester wieder zusammenkommen. Eine späte Suche nach der Mutter, der Kindheit beginnt. Literarisch gefasst hat Wawerzinek seine Geschichte in dem Roman „Rabenliebe“ (Galiani, 2010), für die er 2010 mit dem Bachmann Preis ausgezeichnet worden ist.

Mehr über den Dokumentarfilm finden Sie unter dem folgenden Link: lievalleen.de

Die Veranstaltung wurde vom Kärntner Schrifstellerverband in Kooperation mit dem Robert Musil Literatur Museum durchgeführt.