Veranstaltungstermine im MUSIL-HAUS

> September und Oktober 2019

 

Dienstag 10. September 2019

Beginn: 19:30 Uhr

Musil Museum

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Lesung: Lukas Meschik: „ Mein Vater ist ein Baum“

 

 „Mein Vater ist ein Baum. Wo er steht? Am Wiener Zentralfriedhof (…) Ein Baum sein, denke ich. Was kann man Besseres sein, nachdem man ein Mensch gewesen ist?“. Was in Lukas Meschiks „Vaterbuch“ – aus der Perspektive eines trauernden Sohnes – entsteht, ist Prosa in Stücken, sind Splitter mit Rissen und Brüchen, ist echt und ehrlich, tut weh und tut gut.


http://www.limbusverlag.at/index.php/vaterbuch

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Donnerstag 12. September 2019

Beginn: 20:00 Uhr

Robert-Musil-Institut

Ort: VA Saal 1. Stock

 

„Mitten im Wald“

Partisanenliteratur/Wald

 

Ausstellungseröffnung: Tanja Prušnik: „Utopia_gnp2“

Der Themenabend befasst sich mit dem Topos „Wald“ in der Literatur zum Widerstand der Partisanen und zum Zweiten Weltkrieg in Kärnten.

 

Einführung: Andrej Leben

Lesung: Lara Vouk

 

Das Robert-Musil-Institut / Kärntner Literaturarchiv ist als Einrichtung der Alpen-Adria-Universität an der Schnittstelle von Forschung und Öffentlichkeit tätig und hat nicht nur Literatur im Fokus, sondern sucht auch die Anknüpfungspunkte zu den benachbarten Künsten.

Im Rahmen des internationalen Kunstprojekts FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Literatur findet im Musilhaus Klagenfurt neben literarischem Begleitprogramm eine Ausstellung aus dem Zyklus Utopia_gnp2 von Tanja Prušnik im 1. Stock des Musilhauses statt.

 

Ausstellung: Tanja Prušnik: Utopia_gnp2

 

12. September bis 29. November 2019

Eröffnung: 12. September 2019

 

Die Künstlerin zeigt Arbeiten aus einem Zyklus, der auf ihre Auseinandersetzung mit dem Buch ihres Großvaters vom Partisanenkampf der Kärntner Slowenen zurückgeht:

Karel Prušnik-Gašper: Gämsen auf der Lawine

Die Verschiebung der Dimensionen sind in dieser Serie in den Vordergrund getreten. Mit ihren Stelen hat Tanja Prušnik eine abstrakte Darstellung von Waldansichten in blockförmige Skulpturen geführt. Ein Einzoomen in Baumgestalten bringt dem Betrachter die Natur in all ihren Facetten als beschützendes, ernährendes, versteckendes Element so nahe, dass man sich in den Grünschattierungen in einem „Wald im Raum“ wähnt.
Die Ausstellung ermöglicht dem Betrachter ein „Erleben“ des Buches von Karel Prušnik-Gašper, auf visueller Ebene ebenso wie sie eine Gefühlsverbindung zu jener Zeit, die im Buch beschrieben ist, ermöglicht.

 

Tanja Prušnik

Tanja Prušnik, geboren 1971, stammt aus Wolfsberg/Kärnten. Sie studierte Architektur (künstl. Schwerpunkt bei Roland Goeschl und Ingeborg G. Pluhar, Fratišek Lesák, Josef Dabernig) und ist seit 1999 als freischaffende Architektin und Künstlerin in Wien tätig. Ihr Werk umfasst neben Gemälden und Objekten auch Buchgestaltungen und Bühnenbilder.

Seit Juni 2019 ist Tanja Prušnik Präsidentin des Künstlerhauses Wien.

 

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Dienstag 17. September 2019

Beginn: 19:30 Uhr

Musilhaus

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Autorinnengruppe scribaria

Buchpräsentation „AUFBÄUMEN“
Die Autorinnen Margit Bader Bachmann, Dagmar Cechak, Rosemarie Lederer, Anneliese Merkač-Hauser und Katharina Springer lassen sich in ihren neuesten Texten ein auf Bäume, deren Präsentation im Kontext des Stadions, und die Strahlkraft der Natur. Illustriert wird das Buch von Maria Mlecnik-Olinowetz, die sich in diesem Jahr in ihrer Malerei besonders mit dem Thema „Wald / Baum“ auseinandersetzt.

 

„scribaria entstand 1994 als „Schreibwerkstatt Klagenfurt“ als Projekt des Bildungsvereines „Projektgruppe Frauen“ in Klagenfurt. Seit 1996 ist scribaria ein eigenständiger Verein, der sich aus 6 Autorinnen und einer Malerin zusammensetzt. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Gruppe als fixer Bestandteil der Kärntner Literaturlandschaft etabliert. Die Mitglieder publizieren teilweise auch selbständig und nehmen erfolgreich an Literatur-Wettbewerben teil. Die Gruppe wird zu Lesungen in ganz Kärnten eingeladen, wobei sich Kooperationen mit anderen Künstlern bei Vernissagen oder Konzerten ergeben. Geschrieben wird spontan bei regelmäßigen Treffen. Die im gemeinsamen Arbeitsprozess entstandenen Texte werden alljährlich in Buchform herausgegeben.“ (Kärntner Woche)

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Donnerstag 19. September 2019

Beginn: 19:30 Uhr

Musil Museum

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Lesung. Eckhart Nickel: „Hysteria“

 

Hysteria

»Hysteria« erzählt die Geschichte von Bergheim, der auf einem Biomarkt merkwürdig unnatürliche Himbeeren entdeckt. Auf der Suche nach dem Rätsel ihrer Beschaffenheit und Herkunft gerät er immer tiefer in eine kulinarische Dystopie, in der das Natürliche nur noch als absolutes Kunstprodukt existiert, weil das Künstliche längst alle Natur ersetzt hat. Aber keiner weiß davon. Nur seine Hypersensibilisierung befähigt Bergheim, die unheimliche Veränderung wahrzunehmen und ihr nachzugehen. Alle Fäden laufen im Kulinarischen Institut zusammen, wo er Charlotte wiedertrifft, seine Studienfreundin und ehemalige Geliebte, die nun als Leiterin an der Spitze der Bewegung des »Spurenlosen Lebens« steht. Allein mit Ansgar, dem dritten im Bunde des ehemaligen Uni-Triumvirats, wird es Bergheim gelingen, etwas dagegen zu tun.
 

„Hysteria“ von Eckhart Nickel ist ein intelligenter und anregender Roman, der auf geschickte Weise bioethische, ökologische und philosophische Diskurse unserer Gegenwart aufgreift.
 

https://www.piper.de/buecher/hysteria-isbn-978-3-492-05924-4
 

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der KELAG durchgeführt.

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Dienstag 24. September 2019

Beginn: 19:30 Uhr

Musil Museum

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Vortrag: Evelyn Deutsch-Schreiner
(Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz)

Lesung der Jonke Texte: Seraphine Rastl


Es singen die Steine. Ein Stück Naturtheater von Gert Jonke (1946-2009) brüllen Felswände, behindern und verweigern sich Wald- und Obstbäume. Die Natur und einige Menschen leisten Widerstand gegen Ausbeutung, Gentechnologie, Überbürokratie und Großkonzerne. Eine Re-Lektüre nach 20 Jahren zeigt, dass das Stück, das 1998 uraufgeführt wurde, thematisch nach wie vor brisant ist.

http://www.deutschschreiner.com/biografie

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Donnerstag, 26. September 2019

Beginn: 18:00 Uhr

Ort: Neuer Platz /im Rahmen von Stadtlesen 2019


Ein Abend mit lyrischen bzw. experimentellen Texten von Bodo Hell (u.a. 2006 Telekom-Austria-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Preis und 2017 Christine Lavant Preis), der im Sinne der Katalogisierung der Welt sei vielen Jahren das naturverbundene Schreiben bzw. das Schreiben über die Natur zu einem wesentlichen Inhalt seines Werks gemacht hat, vgl. dazu „Der Wald“.



https://www.bodohell.at/

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Dienstag 1. Oktober 2019

Beginn: 19:30 Uhr

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Kärntner Schriftstellerverband: Präsentation der Literaturanthologie: „Mein Baum“

 

35 AutorInnen des KSV schreiben zum Thema Wald und Baum,
Fotografien von Martin Rauchenwald

„Mein Baum“ ist ein literarisches Bekenntnis zu den Themen Natur, Wachsen, Umwelt, Nachhaltigkeit, Zerstörung oder Bewahrung der Natur. Der Baum aus literarischer Sicht ist ihrer Beitrag zu FOR FOREST. Die Literatur stellt Frage, nimmt Positionen, äußert Empfindungen und schreit Ängste heraus.
Ca. 30 Baumsorten stehen den Kärntner SchriftstellerInnen zur Auswahl, genau jene Sorten, die im Wörtherseestadion ge-pflanzt werden und zu be-wundern sein werden. Der Fotograf geht auf die ein-zelnen Baumsorten ein. Die Porträts der SchriftstellerInnen macht Gabriele Russwurm-Biro (sw) im Freien.“

Veranstalter: Kärntner SchriftstellerInnenverband (KSV)

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Donnerstag 3. Oktober 2019

Beginn: 18:30 Uhr

Robert Musil Institut in Kooperation mit dem MMKK

Ort: MMKK

 

Zuerst Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung um 18.30 Uhr, danach Lesung um 19.15 Uhr

 

 „Im Unterholz“. Literatur trifft Kunst

Barbara Juch und Maximilian Achatz lesen Texte zum Thema Wald.     

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Dienstag 8. Oktober 2019

Beginn: 18:00 Uhr

GAV

Ort: Stadtgalerie

 

GAV: Lesung zum Thema Wald+Baum+Natur

          Lesung mit Peter Uray

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Donnerstag 10. Oktober 2019

Beginn: 19:30 Uhr

Robert Musil Museum

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Lesung: Ada Dorian

Betrunkene Bäume, das klingt wie eine treffend erdachte Metapher, aber betrunkene Bäume gibt es wirklich. Geowissenschaftler und Biologen bezeichnen mit diesem Fachbegriff Bäume, deren Wurzeln im auftauenden Permafrostboden ihren Halt verlieren. Erich, die Hauptfigur in Ada Dorians Debütroman Betrunkene Bäume, ist wie ein betrunkener Baum. Er ist achtzig geworden, und er verliert seine Standfestigkeit. Die Kontrolle über den Alltag entgleitet ihm. Er vergisst Dinge, er ist nicht mehr sicher auf den Beinen, er fährt seinen alten Opel Commodore zu Schrott, weil er ohne Brille nahezu blind ist. Erich züchtet Bäume in seinem Schlafzimmer, Eichen wachsen dort, Ahorne und Birken. Vögel nisten in den Ästen, Laub rieselt aufs Ehebett. Von dem wird nur noch eine Seite benötigt, denn seine Frau hat ihn verlassen, ist zurückgegangen nach Sibirien.


https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/betrunkene-baeume-9783548290508.html


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Dienstag 15. Oktober 2019

Beginn: 16:00Uhr

Robert-Musil-Institut

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Kinderliteraturveranstaltung mit Sabine Kristof-Kranzelbinder und Miha Kristof-Kranzelbinder / Wald und Märchen

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Donnerstag 17. Oktober

Beginn: 19:30 Uhr

Robert Musil Institut

Ort: VA Saal 1. Stock

 

Doris Knecht: Wald
Lesung

Eine Frau allein in einem abgelegenen Haus in den Voralpen: Marian haust primitiv, in unfreiwilliger Autarkie, denn sie hat alles verloren. Früher, in der Stadt, hatte Marian Mode entworfen und lebte gut, dann trieben die Krise und eigene Fehler sie in den Bankrott, zum völligen Rückzug. Aber auch der Versuch, im geerbten Haus wieder zu sich zu finden, wird für Marian zum Überlebenskampf. Mühsam lernt sie, sich zu versorgen, sie fischt, wildert, stiehlt Gemüse und Hühner.

„[Doris Knechts] Protagonistin versucht nach dem gesellschaftlichen Abstieg bloß eines: zu überleben. Weil das nicht so einfach ist mit nur ein paar Ribiselbüschen im Garten, wird die Situation schnell prekär. Da sie in der Nähe eines Waldes lebt, der u.a. für das Verirren und Abkommen vom rechten Weg steht, geht sie fischen und wildern.“ (Wiener Zeitung)


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Dienstag 22. Oktober

Beginn:19:30 Uhr

IG AutorInnen

Ort: MMKK

 

Jazz und Poesie

 

Der IG Autorinnen Autoren geht es bei der Veranstaltung im MMKK um Nachhaltigkeit. Um die Nachhaltigkeit von Gefühlen. Dazu  ist das Vorhaben „Jazz und Poesie“ bestens geeignet. Inmitten der Bilder zum Thema „Wald“ werden die Klagenfurter Jazzerin Ali Gaggl und ihr Ensemble Stimmung machen. Die Poesie steuern vier Poeten bei: Eva Possnig, Ludwig Roman Fleischer, Edeltraud Pirker, Arnulf Ploder. Da der Jazz tonangebend ist und die Gefühle beflügelt, besitzt er das Vorrecht. Den vier Poeten bleiben höchstens je 15 Minuten für ihren Vortrag.

 

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Donnerstag 24. Oktober 2019

Beginn: 19:00 Uhr

TextArt

Ort: Stadtgalerie

 

Der Mensch und sein Wald- Ein Bild aus Dichtung, Tanz und Ton

Gedichte, Tanz und Performance zu Themen wie Umwelt, Umweltschutz und Ökologische Nachhaltigkeit

 

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Dienstag 29. Oktober 2019

Beginn: 19:30 Uhr bis 23:00 Uhr

Robert Musil Museum/Robert Musil Institut

Ort: Ort: VA Saal 1. Stock

 

Lange For Forest Nacht

Musil: Wer hat dich, du schöner Wald

Dietmar Pickl: Thomas Bernhard: „Holzfällen“

Lesungen und Publikumsbeteiligungen

 

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Die Büchertische bei den Veranstaltungen im Musil Haus werden von der Kärntner Buchhandlung betreut. http://www.kbuch.at/