Fassade mit Banner des Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt
{root} - News

NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM

>>> Zum Weiterlesen und Mehrlesen:

http://minthouse.myblog.de/

 

 

LIEBE LESER/INNEN!

Die News aus dem Musil Museum haben folgende Struktur:

An erster Stelle stehen die NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM.

Dann folgt ein Link zum Server des KULTURRAUMS KLAGENFURT mit Informationen über aktuelle Veranstaltungen sowie weitere Links zu Partnern des Musil Museums.

Wie gewohnt informieren wir Sie auch in Zukunft über die VERANSTALTUNGEN DES MUSIL-INSTITUTS sowie über weitere Ereignisse AUS DER WELT DER LITERATUR UND DER KÜNSTE.

Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Die Seite wird übersichtlicher und das erleichtert Ihnen das "Browsen".



 

19.01.: ABSAGE der Eröffnung der Ausstellung "Ordnung und Obsession" in der Stadtgalerie Klagenfurt

ACHTUNG: Aufgrund eines haustechnischen Unfalls (Einsturz der Beleuchtungskonstruktion) ist die heutige Eröffnung der Ausstellung "Ordnung und Obsession" in der Stadtgalerie Klagenfurt leider ABGESAGT. Es wird ein neuer Termin gesucht.

http://www.stadtgalerie.net/news/ordnung-und-obsession.html


20.01.: Uraufführung > "Roppongi" von Josef Winkler (Landestheater Niederösterreich St. Pölten)

Die Nachricht vom Tod des 99-jährigen Vaters erreicht den Schriftsteller Josef mitten auf einer Lesungsreise durch Japan, im Tokioter Stadtteil Roppongi, vor den Türen der österreichischen Botschaft. Ein Jahr vorher hatte ihn der Vater gebeten, nicht zu seiner Bestattung zu erscheinen, aus Wut über Josefs frühere literarische Verunglimpfungen der Bewohner seines Heimatdorfs, aber auch aus Angst davor, dass ihm selbige aus Rache etwas antun könnten. Also bleibt Josef in Roppongi, denkt nach über seinen Vater, über seine Kindheit in der Kärntner Heimat, über Familie, Ängste, Leben – und den allgegenwärtigen Tod. Gegengeschnitten werden die Erinnerungen mit Eindrücken vom Leben und Sterben in der indischen Stadt Varanasi. Josef Winklers Erzählung „Roppongi. Requiem für einen Vater“ ist die Annäherung an eine übergroße Vaterfigur und den Konflikt mit der eigenen (Lebens-)Geschichte: In immer neuen Anläufen umkreist Winkler seine Figuren auf der tastenden Suche nach dem Ursprung der eigenen Heimatfremde und einer möglichen Rettung in der Ferne einer fremden Kultur. „Roppongi“ ist der schmerzvolle Versuch gegen die Unausweichlichkeit des Todes anzuschreiben, ihm durch kompromissloses Hinschauen den Schrecken zu nehmen und zugleich ist die Erzählung ein Bekenntnis zum Leben – mit all seinen Widersprüchen, Schattenseiten und den leisen Augenblicken des Glücks.

Der 1953 in Kärnten geborene Autor Josef Winkler beschäftigt sich in seinem literarischen Werk immer wieder aufs Neue mit Themenkomplexen rund um Familie, Heimat(fremde) und Tod. Die 1982 ebenfalls in Kärnten geborene Regisseurin Julia Jost möchte in ihrer Dramatisierung den dörflichen und familiären Kosmos des Romans auf der Bühne erfahrbar machen, dabei den Bogen nach Japan/Indien schlagen und erkunden, was uns mit diesen weit entfernten Orten, den Menschen und ihren Traditionen verbindet – oder trennt.

Premiere > Fr 20 . 01.2017 , 19: 30 Uhr, Theaterwerkstatt > Landestheater Niederösterreich St. Pölten

Fr 20 . 01.2017 – Do 09.03.2017, jeweils 19. 30 Uhr, Theaterwerkstatt

Details und Tickets: http://www.landestheater.net/de/spielplan/12-roppongi#2017-01-20-19h30



RAHMENPROGRAMM zu TANZCAFE TREBLINKA

Zum 70. Geburtstag von Werner Kofler (geb. 1947 in Villach, gest. 2011 in Wien) inszeniert Ute Liepold sein einziges Theaterstück „Tanzcafe Treblinka“, in dem es in hochverdichteter Sprache um die maßgeblichen Verwicklungen von Kärntnern in die Nazi-Vernichtungsmaschinerie geht: neben dem berühmt-berüchtigen Odilo Globocnik auch um Ernst Lerch, der nach dem Krieg das beliebte Tanzcafe Lerch in der Wiener Gasse betrieb, in dem ein gewisser Udo Jürgens den Anfang seiner Karriere machte. Lerch lebte bis in die 70er Jahren als angesehener Klagenfurter Cafetier - und nicht als geächteter 1000-facher Massenmörder. Kofler macht in seinem Stück die beunruhigende Verknüpfung der Verdrängung dieser Vergangenheit mit dem harmlosen Wunsch nach Unterhaltung und dem Massenphänomen von Sportevents zum Thema. Ein spannendes, aufwühlendes Stück Zeitgeschichte von einem der ganz Großen der österreichischen Gegenwartsliteratur.

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Donnerstag, 19. 01. 2017, 19.30 Uhr
NRobert Musil-Institut | Klagenfurt | Bahnhofstraße 50/1.Stock

DER MEDIENWECHSEL VOM TEXT ZUM THEATER Zur Neuinszenierung von Werner Koflers Tanzcafé Treblinka

Gespräch zwischen Anke Bosse, Regisseurin Ute Liepold und Produzent Bernd Liepold-Mosser (beide „theater wolkenflug“) Zur Vorbereitung auf die Neuinszenierung von Werner Koflers Stück Tanzcafé Treblinka wird in einem Podiumsgespräch der Frage nachgegangen, wie ein literarischer Text am Theater umgesetzt wird. Was passiert mit einem Text, wenn er das Medium wechselt und am Theater inszeniert wird? Wie wird er bearbeitet? Wie geht die Regisseurin vor? Wie greifen Regiekonzept, Bühnenbild, Kostüm und die Arbeit der Schauspieler ineinander? Was passiert bei den Proben? Welche Rolle spielen die dem Stück zugrundeliegenden historischen Vorgänge? Wie geht man im Fall von Tanzcafé Treblinka mit der literarischen Fiktionalisierung von Realität um? Welche Funktion hat die Nennung konkreter historischer Orte und Namen für das Spiel, das wir am Theater erleben? Welche Funktion kommt dem Theater im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu?

Im offenen Gespräch versuchen die Literaturwissenschaftlerin Anke Bosse und die beiden TheatermacherInnen Ute Liepold und Bernd Liepold-Mosser den Medienwechsel vom Text zum Theater nachvollziehbar zu machen. Es wird ergänzt durch „Kostproben“ der beiden Hauptdarsteller Andreas Jähnert und Marcus Thill.

Ort: Robert-Musil-Institut für Literaturforschung | Kärntner Literaturarchiv, Bahnhofstraße 50/1. Stock, 9020 Klagenfurt

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Matinée
Samstag, 21. 01. 2017, 11.00 Uhr
Robert-Musil-Literatur-Museum | Klagenfurt | Bahnhofstraße 50/EG

VOM VERNICHTUNGSLAGER ZUM TANZCAFÉ. Formen der Geschichtsverdrängung am Beispiel des Tanzcafés Lerch

Diskussion zwischen Maja Haderlap (Autorin und ehemalige Chefdramaturgin am Klagenfurter Stadttheater), Peter Gstettner (Erziehungswissenschaftler und Begründer des „Mauthausen Komitees Kärnten/Koroška“ und des Vereins „Memorial Kärnten Koroška“) und Ilse Gerhardt (Publizistin und Kulturjournalistin). Moderation: Anke Bosse

Das Tanzcafé Lerch in der Klagenfurter Wiener Gasse (heute Mac Donald‘s am Heuplatz) war von den 50er bis zu den 70er Jahren ein beliebtes Abendlokal der Landeshauptstadt. Dabei wurde die (teilweise bekannte) mörderische Vorgeschichte des Cafetiers Lerch – ganz im Sinne der österreichischen Verdrängung der Mitschuld an den Nazi-Verbrechen – wohlweislich verschwiegen. Ernst Lerch war Adjutant des berüchtigten Leiters der „Aktion Reinhardt“, Odilo Globocnik, und als solcher maßgeblich an der Massenvernichtung von Juden und anderen verfolgten Bevölkerungsgruppen beteiligt. Unter anderem zeichneten die beiden Kärntner Nazis für den Aufbau des Vernichtungslagers Treblinka in der Woiwodschaft Masowien, nordöstlich von Warschau, verantwortlich. Die Gesamtzahl der zwischen 22. Juli 1942 und dem 21. August 1943 ermordeten Menschen im Vernichtungslager Treblinka wird auf über eine Million Menschen aus ganz Europa geschätzt. Während Globocnik sich, um der Strafverfolgung durch die Alliierten zu entgehen, mit einer Zyankali-Kapsel das Leben nahm, konnte sein Adjutant Lerch als angesehener Kärntner Kaffeehausbetreiber weiter unbescholten leben und sich, trotz mehrmals versuchter Anklage, der Verantwortung für das beispiellose Massenverbrechen entziehen.

In einer Diskussion gehen Maja Haderlap, zur Zeit der Uraufführung von Tanzcafé Treblinka Chefdramaturgin am Klagenfurter Stadttheater und Leiterin der Autorenwerkstatt, der Begründer des Mauthausen-Komitees Peter Gstettner und die Journalistin Ilse Gerhardt der Frage nach dem Verhältnis von historischer Realität und literarischer Bearbeitung nach. Ort: Robert Musil Literatur-Museum der Landeshauptstadt Klagenfurt, Bahnhofstraße 50/EG, 9020 Klagenfurt

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Eine Veranstaltung des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und des „Theater wolkenflug“ Bahnhofstraße 50, 1. Stock 9020 Klagenfurt am Wörthersee Kontakt: edith.bernhofer@aau.at, 0463/2700-2914



Schweizer Literaturpreise vergeben

Das Schweizer Bundesamt für Kultur wird am 16. Februar in Bern an sieben Autoren die Schweizer Literaturpreise verleihen. Sie erhalten je 25.000 Franken (23.300 Euro) und individuelle Fördermaßnahmen. Eines der literarischen Werke kommt aus dem deutschen Verlag Das Wunderhorn: Annette Hugs Roman "Wilhelm Tell in Manila".

Die weiteren ausgezeichneten Titel der Literaturpreise: «Inventaire des lieux» von Laurence Boissier, «Dr Chlaueputzer trinkt nume Orangschina» von Ernst Burren, «Louis Soutter, Probablement» von Michel Layaz, «Flusspferd im Frauenbad» von Jens Nielsen sowie «Allegra» von Philippe Rahmy.

Dieter Zwicky hat mit einem Teil seines Manuskripts, das nun als kompletter Roman unter dem Titel «Hihi – Mein argentinischer Vater» erschienen ist, im vergangenen Juli bereits am Bachmann-Wettlesen in Klagefurt teilgenommen. Er erhielt gute Kritiken und gewann am Ende den Kelag-Preis.

Die Preisträger erhalten einen Betrag von je 25 000 Franken und kommen in den Genuss von spezifischen Förderungsmaßnahmen, die ihre Werke auf nationaler Ebene bekannt machen sollen. Zusätzlich werden öffentliche Lesungen in der ganzen Schweiz veranstaltet, um den Bekanntheitsgrad der Werke auch jenseits der Sprachgrenzen zu steigern.

Das Programm der Lesungen ist ab dem 20. Januar auf www.literaturpreise.ch verfügbar. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 mit Bundesrat Alain Berset in der Nationalbibliothek in Bern statt. An diesem Anlass wird auch der Schweizer Grand Prix Literatur und der Spezialpreis Vermittlung verliehen. Diese mit je 40.000 Franken dotierten Auszeichnungen werden auf Empfehlung der Jury vergeben und würdigen Gesamtwerke.

https://www.boersenblatt.net/artikel-schweizer_literaturpreise_vergeben.1270821.html




Veranstaltungstermine im MUSIL-HAUS > Jänner 2017


11.01.2017
NBeginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation, Lesung Musik - Jani OSWALD: Carmina mi nora. Pesmi/Gedichte (DRAVA Verlag)
Musik: The Talltones. Moderation: Dominik Srienc
Veranstalter: Robert-Musil-Institut
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19. 01. 2017
Beginn: 19:30 Uhr
Der Medienwechsel vom Text zum Theater. Zur Neuinszensierung von Werner KOFLERS Stück "Tanzcafé Treblinka".
Anke Bosse, die Leiterin des Musil Instituts spricht über dieses Thema mit Ute Liepold (Regie) und Bernd Liepold-Mosser (Produktion) vom Theater Wolkenflug.
Veranstalter: Robert-Musil-Institut
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21. 01. 2017
Beginn: 11:00 Uhr
Diskussion zwischen Maja Haderlap (Autorin und ehemalige Chefdramaturgin am Klagenfurter Stadttheater), Peter Gstettner (Erziehungswissenschaftler und Begründer des „Mauthausen Komitees Kärnten/Koroška“ und des Vereins „Memorial Kärnten Koroška“) und Ilse Gerhardt (Publizistin und Kulturjournalistin). Moderation: Anke Bosse
Veranstalter: Robert-Musil-Institut in Kooperation mit dem Theater Wolkenflug

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24. 01. 2017
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation: I saw a film today, oh boy! Enzyklopädie der Beatles-Filme & Science-Fiction-Kurzfilme. AutorInnen: Angela FABRIS und Jörg HELBIG.
Veranstalter: Robert-Musil-Institut in Kooperation mit dem Institut für Anglistik und Amerikanistik.
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26. 01. 2017
Beginn: 19:30 Uhr
>>> Veranstaltungsort: Jazzclub Kammerlichtspiele
Premiere: "Tanzcafé Treblinka" von Werner KOFLER - aus Anlass von Werner Koflers 70. Geburtstag 2017
Einführung: Anke Bosse, Leiterin des Musil Instituts
Veranstalter: Theater Wolkenflug in Kooperation mit dem Robert-Musil-Institut.

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Die Büchertische bei den Veranstaltungen im Musil Haus werden von der Kärntner Buchhandlung betreut. http://www.kbuch.at/





07.02.2017: Literatour.at: Theodora Bauer: Das Fell der Tante Meri. Picus (Musil Museum)

Zeit: Dienstag, 7. Februar 2017, 19.30 Uhr
NOrt: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband Kärnten und das Musil Museum.

Theodora Bauer: Das Fell der Tante Meri (Picus Verlag).

Mehr: http://www.picus.at/produkt/das-fell-der-tante-meri/

Das Fell der Tante Meri

Ferdl Meiningers Leben ist voller ungelöster Rätsel und geheimnisvoller Begebenheiten. Als Maria Seytel, von ihm seit seiner Kindheit Tante Meri genannt, stirbt, erbt er ihr gesamtes Hab und Gut – ein Vermögen und Ländereien in Südamerika. Ferdinand ist überzeugt, dass Tante Meri keines natürlichen Todes gestorben ist. Als im Dorf eine faszinierende Chilenin eintrifft, die auch auf Tante Meris Begräbnis erscheint, beginnt es in Ferdinand zu arbeiten. Er denkt an seine Mutter Susanne, die in einem früheren Leben Anni hieß und deren Beziehung zu Tante Meri stets zwischen Zuneigung, Verpflichtung und Hass changierte. Und an seinen Vater, der der Legende nach im Krieg gefallen ist. Wie war es wirklich? Und was hatte Tante Meri damit zu tun? Und was Karl Müller, der zweimal auf zwei Kontinenten starb und der ebenso wie Ferdinands Mutter in einer seltsamen Abhängigkeit zu Tante Meri stand?

In drei Erzählsträngen, die zwischen den letzten Kriegsjahren und den achtziger Jahren angesiedelt sind, entwickelt Theodora Bauer ihr eindrucksvolles Debüt. Sie versteht es, Leben in Geschichte und Geschichte in Persönliches zu bringen – und vor allem, eine atemlose Spannung im Leser aufzubauen.

Pressestimmen

»Ein rundum gelungenes Debüt, das sogar nach einer Verfilmung ruft.« Tiroler Tageszeitung

»Und mit ihm (Ferdl) entdeckt der Leser eine Familiengeschichte mit viel Drama. Und eine sehr skurrile noch dazu.« Die Presse

»Dieser Roman ist ein hinreißendes Debüt, ein stilistisch und erzählerisch glänzendes Bravourstück, das Leserinnen und Leser mit Freude auf die nächste Erzählung der Autorin warten lässt.« Die Furche
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Theodora Bauer: Die Törichten (edition Taschenspiel, 2016).

Hart und unerbittlich treibt Theodora Bauer, der Shootingstar der österr. Literaturszene (Veröffentlichung „Das Fell der Tante Meri“, Hardcover 2014 Picus und Taschenbuch 2016 Aufbau TB) die Rekonstruktion des Mordes bei einer aus dem Ruder gelaufenen Drogenparty voran.

Mehr: http://taschenspiel.at/die-torichten/

Theodora BAUER
geboren 1990 in Wien, lebt im Burgenland, studiert Publizistik und Philosophie in Wien. Publikationen in Anthologien sowie im Radio. Die Autorin debütierte mit dem Roman »Das Fell der Tante Meri«. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses 2016. www.theodorabauer.at

Auszeichnungen Wortspiele-Publikumspreis 2014
Shortlist Literaturpreis Alpha 2014
Manuskripte Förderpreis 2014
achensee.literatour Stipendium 2015




Die Werke und Briefe Ingeborg Bachmanns (Salzburger Edition)

Diese Edition ist die erste Gesamtausgabe der Prosa, Gedichte und Essays, der Hörspiele, Libretti sowie der Korrespondenz Ingeborg Bachmanns. Auf dreißig Einzelbände angelegt, präsentiert sie die bereits erschienenen Werke in kommentierten Ausgaben und macht darüber hinaus sämtliche unbekannten nachgelassenen Texte zugänglich.

Ein besonderer Stellenwert kommt in der neuen Edition den Briefwechseln der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann zu. Sie zeigen die einzigartige dramatische Verbindung von Leben und Schreiben bei dieser großen Autorin des 20. Jahrhunderts.


Werkausgabe - DAS BUCH GOLDMANN

Ingeborg Bachmann nannte ihr großes Erzählvorhaben, an dem sie bis zuletzt festhielt, »Das Buch Goldmann«. Es erscheint nun in einer Edition, die das fragmentarisch überlieferte Werk als Projekt eines rettenden Erzählens sichtbar macht. Es wird möglich dank einer ungewöhnlichen Synthese von Tragik und weltoffener Komödie, die keine Opfer mehr nötig hat.

D: ca. 32,00 €, A: ca. 32,90 €, CH: ca. 42,90 sFr

Geplanter Erscheinungstermin: 06.02.2017
Gebunden, 352 Seiten
ISBN: 978-3-518-42601-2


Werkausgabe - MALE OSCURO.

Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit. Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe Bachmanns Traumnotate, Briefentwürfe und Aufzeichnungen aus der Zeit ihrer Krankheit sind als Grundelemente der späten »Todesarten«-Texte von großem literarischem Interesse. Darüber hinaus sind diese Schriften dazu angetan, unser Wissen über ihre Krankheit, und über das Phänomen der Krankheit überhaupt, zu erweitern. Sie sind anstößig, mutig in ihrem analytischen Ansatz, geschlagen mit dem Wissen um das Unheilbare – und zugleich erfüllt von dem leidenschaftlichen Wunsch, aus der Krankheit herauszukommen und Heilung zu finden.

D: 34,00 € , A: 35,00 €, CH: 45,90 sFr

Geplanter Erscheinungstermin: 21.02.2017
Gebunden, 259 Seiten
ISBN: 978-3-518-42602-9

Suhrkamp: http://www.suhrkamp.de/ingeborg_bachmann_werkausgabe_1375.html

Piper: https://www.piper.de/aktuelles/themenspecial/ingeborg-bachmann-gedichte-erzaehlungen-werke



11., 12., 14.03.: Kudlich - eine anachronistische Puppenschlacht. Von Thomas Köck (TheaterHALLE 11)

Kudlich erkrankt: durch den Krankenhausaufenthalt des Hauptdarstellers ist das Klagenfurter ensemble gezwungen, die Aufführungen von "Kudlich - eine anachronistische Puppenschlacht" zu verschieben. Das Theater hofft, Sie an einem der drei neuen Termine beim klagenfurter ensemble zu diesem einmaligen Erlebnis begrüßen zu dürfen:

Kudlich - eine anachronistische Puppenschlacht 11., 12., 14. März 2017

jeweils 20.00

von Thomas Köck

URAUFFÜHRUNG

Regie: Marco Štorman
Bühne & Kostüme: Jil Bertermann, Musik: Gordian Gleiss, Dramaturgie: Tobias Schuster

Wien kommt nach Klagenfurt! - Eine einmalige Gelegenheit, Theater aus der Bundeshauptstadt hier zu sehen: das Gewinnerstück des ersten Preises der Theaterallianz, uraufgeführt im Schauspielhaus Wien, beginnt seine Reise durch Österreich in Klagenfurt.

Thomas Köck verwendet die Biographie des Aufständischen Hans Kudlichs als Folie, vor der er humorvoll und poetisch Fragen nach Revolution und Widerstand aufwirft. Lustvoll springt er dabei zwischen Historie und Gegenwart hin und her und erzählt über die Ambivalenz der Freiheit. Der Philosoph Byun-Chul Han, der mit seinem Begriff von der »Müdigkeitsgesellschaft« die vielleicht prägnanteste Analyse der letzten Jahre gestellt hat, spricht davon, dass unser System »von der Fremdausbeutung auf die Selbstausbeutung« schalte, »weil dies mehr Effizienz und mehr Produktivität generiert, alles unter dem Deckmantel der Freiheit.« Die Folge sei die grassierende Überforderung des Einzelnen, die zu immer mehr psychischen Erkrankungen führt. Ist die Freiheit im Kapitalismus eine neue Form der Unterdrückung, indem sie die Menschen zur permanenten Selbstausbeutung und Optimierung nötigt?

„Das junge Ensemble erbringt hierbei eine ausnahmslose Glanzleistung” APA

„Der Text macht Spaß. Das epische Erzählen, für das sich Köck über weiter Stecken entscheidet, ist bezaubernd dicht. Man will den Text nachlesen und ein bisschen mit ihm leben. Die Figuren changieren, vermischen sich. Der Stier auf der Bühne ist so geil! Sie sehen Max Gindorff oben ohne und dramatisch sterben. Gehen Sie, und schauen Sie sich das an. Also: das ganze Stück, nicht nur den schönen Max.” Callisti (Theaterblog)

“Eine anachronistische Puppenschlacht von Thomas Köck – kraftvoll im Schauspielhaus Wien. (…) Bei aller sensibel zuarbeitenden Inszenierungsbeigabe des Regisseurs Marco Storman, bei allem Körpereinsatz des kraftvollen Ensembles (…) beeindruckt diese Textwucht am meisten. (…) Dieser Abend führt seine Fäden sicher. Verdient großer Applaus.” Der Standard

„Hochpoetisch ist dieser Text, wunderschön anzuhören, diese Sprache, die sich tief ins Fleisch bohrt (…) Rotzfrech, stellenweise saukomisch und biedermeierpostmodern schreibt Köck über die Restaurierung der Restauration.” Mottinger’s Meinung

"Jelinek auf Speed" Der Falter

theaterHALLE 11, Messeplatz 1/11, 9020 Klagenfurt/Celovec

t. 0463 310300 oder e. theater@klagenfurterensemble.at

http://klagenfurterensemble.at/aus-2/




Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt kaufen den Vorlass von Josef Winkler

Kaernten.ORF.at

Land kauft Werke von Josef Winkler

Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt kaufen den Vorlass des Kärntner Literaten und Schriftstellers Josef Winkler. Der Vorlass umfasst 44 Werke, von Notizbüchern bis zu Korrespondenzen. Die Kosten: 460.000 Euro.

http://kaernten.orf.at/news/stories/2814452/



Bis 22.12.: Brandy Brandstätter: Ingeborg Bachmann – Das neunzigste Jahr Installation (Musil Museum)

Austrian Director Gerdi Obersteiner porträtiert in seinem neuen YOUTUBE-Video den Künstler Brandy Brandstätter und dessen Installation "Ingeborg Bachmann - Das neunzigste Jahr" > https://www.youtube.com/watch?v=iChrZvLOhxU

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Mit seiner Installation im Robert-Musil-Literatur-Museum schafft der Künstler Brandy Brandstätter einerseits ein neues Bild der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich 2016 zum 90. Mal jährt, in Bachmanns Geburtsstadt und andererseits öffnet er für das Publikum einen weiten Raum für Interpretationen.

Dies insofern, als Brandstätter das markante, 3 Meter breite und 3.5 Meter hohe Porträt der Künstlerin aus zahlreichen Einzelteilen zusammensetzt. Das „Trägermaterial“ für die, in schwarzer Farbe gehaltene, Abbildung sind weiße Stelen, die auf einem Holzuntergrund montiert sind. Das gibt der Installation mit 1.5 Metern nicht nur eine räumliche „Tiefe“. Die Betrachter haben dadurch auch die Möglichkeit, das Abbild der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

„Man geht, sowie man eine Zeitlang an einem Ort ist, in zu vielen Gestalten, Gerüchtgestalten, um und hat immer weniger Recht, sich auf sich selbst zu berufen“, hält der Erzähler in Ingeborg Bachmanns Erzählung „Das dreißigste Jahr“ fest. Gerade was Bachmann betrifft, gibt es ja nicht wenige „Gerüchtgestalten“ in denen die international renommierte Dichterin erscheint. Die Arbeit von Brandy Brandstätter ist in dieser Hinsicht ein Versuch, diesen Gestalten – im neunzigsten Jahr – entgegenzuwirken, im Sinne der Dichterin ein ganz präzises Bild zu entwerfen und gleichzeitig einen Freiraum zu schaffen, in dem sich jede und jeder sein und ihre eigenes Bachmann-Bild zusammensetzen kann.

BRANDY BRANDSTÄTTER wurde 1949 in Wolfsberg in Kärnten geboren. Seine Bildungswege führten ihn von Sankt Andrä im Lavanttal über Sankt Paul nach Graz, wo er das Studium Grafik-Design absolvierte. In den folgenden Jahren sammelte er weitere Erfahrungen in den Bereichen Glasmalerei (Tirol), Restauration und Schildermalerei, wo er seinem großflächigen Denken gerecht wurde. Brandy Brandstätter ist seit 1973 als Grafik-Designer selbstständig und in Klagenfurt und Hamburg tätig. www.brandy.co.at

Mit großzügiger finanzieller Unterstützung durch Dr. Karl Schleinzer konnte die Installation „Ingeborg Bachmann – das neunzigste Jahr“ auch real werden.

Dauer des Literatur-Kunst-Projekts: Wegen des großen Interesses verlängert bis 22. Dezember 2016; MO-FR 10 bis 17 Uhr



Ausschreibung 21. Klagenfurter Literaturkurs

Vom 2. bis zum 5. Juli 2017 veranstalten die Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt und das ORF Landesstudio Kärnten den 21. Klagenfurter Literaturkurs, zu dem maximal neun Autorinnen und Autoren eingeladen werden. Details finden sich im Internet unter www.musilmuseum.at

Geboten werden:

- Tutorien mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen (Gespräche über den eingereichten Text) - Diskussionen zu den Bedingungen von Literatur und Schreiben
- Die Möglichkeit, die 41. Tage der deutschsprachigen Literatur von 5. bis 9. Juli als Gast zu besuchen. http://bachmannpreis.eu
- Reisekosten und Unterkunft für die Dauer des Literaturkurses und der Tage der deutschsprachigen Literatur.

Die Bedingungen:

Nicht älter als 35 Jahre (Stichtag: 25. Februar 2017)

Mindestens eine literarische Veröffentlichung (deutschsprachig, keine Übersetzung). Als adäquate Veröffentlichung gelten Prosaarbeiten in Buchform, Beiträge für im Buchhandel erhältliche Anthologien und Zeitschriften, keine Texte, die im Eigenverlag erschienen sind. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tage der deutschsprachigen Literatur 2017.

Einreichung und Anfragen:

Interessierte schicken eine Textprobe (ausschließlich Prosa) mit einem Schriftgrad von mindestens 12 Punkt, im Umfang von maximal 10 Seiten jeweils in vierfacher Ausfertigung sowie einen Lebenslauf mit Bibliografie und ein Foto, das Druckqualität aufweisen muss, bis spätestens 24. Februar 2017 (Datum des Poststempels) an:

Robert-Musil-Literatur-Museum
z.H. Dr. Heimo Strempfl
Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt / Österreich

E-Mail: klagenfurt@musilmuseum.at
Tel.: ++43(0)463/501429 (Fax-DW: 1)

Texte, die nach dem 1. März 2017 eintreffen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Auswahl der maximal neun StipendiatInnen erfolgt durch die Tutorinnen und Tutoren: Annette Hug, Julia Schoch und Ludwig Laher.

Die Literaturkurs-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im April 2017 persönlich verständigt. Bitte, geben Sie daher unbedingt Ihre Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse an! !



50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss (STYRIAregional, 2016)

Buchpräsentation > Claudia Lux, Nicole Richter: 50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss. STYRIA regional

Sie glauben, Kärnten wie Ihre Westentasche zu kennen? Dann lassen Sie sich überraschen! Die „50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss“ führen auf eine neue Spurensuche durch dieses Land, das als Schnittpunkt und Schmelztiegel dreier Kulturen so viel zu bieten hat. Inspirierend und abenteuerlich, köstlich und kurios, sportlich und entspannt. 50 Expeditionen für alle Sinne, die einladen, den österreichischen Süden neu zu entdecken.

Ein Besuch im Musil Museum gehört dazu!

Mehr: http://www.styriabooks.at/article/6067




Musil Online

Auf MUSIL ONLINE werden die Userinnen und User ab dem Launch am 8. November 2016 Zugang zu Musils Texten finden. Das Portal enthält, vorerst für den Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“, den Nachweis der Entstehungs- und Überlieferungsvarianten. Zu den Nachlassteilen des Romans folgen ab 2017 textgenetische Dossiers mit den Fassungen zu jedem Romankapitel sowie hypertextuelle Strukturen für die Navigation, Recherche und Datenbanken mit archivalischen und philologischen Informationen.

MUSIL ONLINE wird am Robert Musil-Institut in Klagenfurt entwickelt > http://musilonline.at/

Unter MUSILTEXT finden Sie unter dem Link Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" in der für die Gesamtausgabe bei Jung und Jung neu ins Leben gerufenen Form.

> http://www.jungundjung.at/content.php?id=2&b_id=248



Literaturzeitschrift UNKE: Die Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen

Herausgeber Josef K. Uhl bereitet die nächste Ausgabe der Literaturzeitschrift UNKE vor. Die UNKE Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen. Die letzte Ausgabe wurde im Jahr 2004 publiziert. Die Zeitschrift erscheint seit dem Jahr 1971.

"Trotz der mittlerweile gediegenen Aufmachung der Hefte ist die „Unke“ immer noch von einem anarchistischem Geist beseelt, der Lebendigkeit vor Perfektion stellt." (Webportal der Österreichischen Nationalbibliothek)

https://www.onb.ac.at/oe-literaturzeitschrift…/Unke/Unke.htm



Das Musil-Haus trauert um Fabjan Hafner – die Welt ist eine andere

Wie oft begegnet uns ein Mensch, in dem sich profundes Wissen mit der Fähigkeit verbindet, es großzügig, heiter und leicht mit uns zu teilen? Ein Mensch, der mit einer einzigartigen Mischung aus Engagement, Erfahrung und Eloquenz uns einnehmen und mitnehmen kann? Auch dahin, wo es komplex wird, etwa in die Literatur? Uns überraschen und begeistern?

Fabjan Hafner war ein solcher Mensch, er war uns allen ein Geschenk – und die Literatur war ihm eine Herzensangelegenheit.

Fabjan Hafner war ein Multitalent – Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer, Editor. Als Kärntner Slowene wechselte er virtuos zwischen Deutsch und Slowenisch, übersetzte zwischen beiden Literaturen, schrieb in beiden Sprachen – als Schriftsteller und als Wissenschaftler. Er förderte, übersetzte, schrieb über slowenischsprachige Autoren wie Gustav Januš, Florjan Lipuš und viele mehr. Er war – seit Langem – anerkannter Handke-Spezialist und Handke-Freund. Zuletzt arbeitete er über Christine Lavant, vor allem als Editor ihrer Gedichte, auch der zu ihren Lebzeiten unveröffentlichten.

Es sind dies nur wenige Beispiele. Denn Fabjan Hafner hat über 180 Publikationen vorgelegt. Und war mehrfach preisgekrönt: Petrarca-Übersetzer-Preis, Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik und Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung.

Fabjan Hafner war als Lehrender bei den Studierenden und KollegInnen der Alpen-Adria-Universität geschätzt und beliebt. Vor allem aber hat er, zu unser aller Freude, das Publikum des Musil-Instituts für sich eingenommen. Eine Veranstaltung mit Fabjan Hafner – immer ein wunderbares Erlebnis!

Nun hinterlässt er eine entsetzliche Lücke – nicht nur am Musil-Institut, wo er seit 1998 wirkte.

Wir hier am Musil-Institut sind bestürzt und unendlich traurig. Wir trauern mit seiner Familie und mit den vielen, vielen Menschen, die ihn schätzten und weiter schätzen werden.

Doch die Welt ist eine andere, so viel ärmere. Denn Fabjan Hafner ist nicht mehr.

Anke Bosse
Mit Edith Bernhofer, Walter Fanta, Elmar Lenhart und Angelika Rossak

Musil-Institut/Kärntner Literaturarchiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Heimo Strempfl, Ulrike Delclos, Nadine Stelzl

Robert-Musil-Literatur-Museum

Zu Ehren Fabjan Hafners richtet das Musil-Institut am 8. Juni 2016 – es wäre sein 50. Geburtstag gewesen – eine Gedenkveranstaltung aus. Im Musil-Institut liegt vom 11. bis 19. Mai ein Kondolenzbuch aus (Klagenfurt, Bahnhofstr. 50, 1. Stock).



Kaernten.ORF.at: Das Musil Haus - Porträt eines Hauses

Kaernten.ORF.at Das Musilhaus - Porträt eines Hauses

Der Klagenfurter Literaturkurs und der „Translatio“, die Verleihung des Staatspreises für literarische Übersetzungen, finden - im Vorfeld der Tage der deutschsprachigen Literatur - im Musil Haus in Klagenfurt statt.

http://bachmannpreis.orf.at/stories/2718146/

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Musil Museum / Kärnten heute vom 25.06.2015 um 19.00 h
[ verfügbar bis zum 01.07.2015 ]

http://tvthek.orf.at/program/Kaernten-heute/70022/Kaernten-heute/10073253/Musil-Museum/10075900



Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1 >Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - von Christina Höfferer

Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1. Sonntag, 21. Juni 2015
Beginn: 10:05

Reisemagazin, u.a. mit:

- Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - Eine Spurensuche von Christina Höfferer
- Sturmflut und Handelsgeschichte: Die holländische Provinz Zeeland. Von Ernst Weber
- Die großen Unbekannten Andalusiens: Jaén mit Úbeda und Baeza. Von Edgar Schütz.

Redaktion: Ursula Burkert

- Jeden Juni huldigt man in Klagenfurt dem geschriebenen Wort auf hohem sprachlichem Niveau, das ist jedenfalls Ingeborg Bachmann zu verdanken. Ihre Spuren in der Stadt ihrer Kindheit hat Christina Höfferer für "Ambiente" aufgezeichnet.

http://oe1.orf.at/artikel/407962



Bayerisches Fernsehen: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Erstausstrahlung:
11.12.2014 / Bayerisches Fernsehen: 22:30 bis 23:15 Uhr LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Der Film von Angelika Kellhammer zeichnet Bachmanns Lebensstationen nach. Freunde und Weggefährten erzählen von Begegnungen mit einer Frau, die eine vielsprachige, europäische Intellektuelle war, dabei mitunter schüchtern und verletzlich, die aber, wie die Bachmann-Biografin Andrea Stoll erläutert, kompromisslos liebte und lebte und die den Preis für diese sehr freie und schwierige Existenz mit einer Alkohol- und Medikamentensucht bezahlte. Erstmals äußert sich auch der Bruder Heinz Bachmann vor der Kamera zu seiner Schwester, führt durch das Haus ihrer Kindheit in Klagenfurt, wo sich noch heute Ingeborg Bachmanns Habe aus ihrer Wohnung in Rom befindet.

Bayerisches Fernsehen - MEDIATHEK: LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann: https://www.youtube.com/watch?v=Pcfqyzx6aMA





Stadttheater Klagenfurt

Maria Stuart

Trauerspiel von Friedrich Schiller

Macht, Moral und die blutigen Geschäfte der Regierenden: die Themen in Schillers Königinnen-Drama haben bis heute nichts an Brisanz verloren. In der Inszenierung der Nestroy-Preisträgerin Stephanie Mohr stehen sich Franziska Hackl und Isabel Schosnig als Maria Stuart und Elisabeth I. gegenüber.

Schiller war fasziniert vom Schicksal der laut Zeitzeugen schönen und leidenschaftlichen Maria Stuart, die nach neunzehnjähriger Gefangenschaft auf dem Schafott starb. Am Höhepunkt des Dramas lasst er eine erfundene Begegnung der beiden Gegnerinnen stattfinden und zeigt auf, wie unerbittlich persönliche Motive die politischen Interessen steuern.

Schauplatz der Tragödie ist England im 16. Jahrhundert. Maria Stuart, Königin von Schottland, muss nach der Ermordung ihres Ehemanns, die ihr angelastet wird, das Land verlassen. Sie sucht Schutz bei ihrer Verwandten Elisabeth I., Königin von England. Diese fürchtet aber, Maria konnte ihre Ansprüche auf den englischen Thron geltend machen und lässt sie verhaften. Schillers Drama setzt drei Tage vor Marias Hinrichtung im Jahr 1587 ein. Es erzählt von der Gefangenen und ihrem verzweifelten Versuch, das bereits verkündete Todesurteil wegen Hochverrats abzuwenden. Währenddessen ringen verschiedene politische Lager entweder um die Befreiung oder die baldige Hinrichtung Marias. Elisabeth schwankt und zögert, um ihr eigenes Ansehen besorgt, die Unterzeichnung des Urteils hinaus. Ein Befreiungsversuch Marias und ein Attentat auf Elisabeth schlagen fehl. Letztendlich unterschreibt sie den Hinrichtungsbefehl.

Dauer ca. 3 Stunden, 10 Minuten (inkl. einer Pause von 20 Minuten)

Sonntags ins Theater 06. November 2016 – 15.00 Uhr: Erwachsene erhalten an diesem Termin 20% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis.

Mehr: http://www.stadttheater-klagenfurt.at/de/produktionen/maria-stuart/


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