Fassade mit Banner des Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt
{root} - News

NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM

>>> Zum Weiterlesen und Mehrlesen:

http://minthouse.myblog.de/

 

 

LIEBE LESER/INNEN!

Die News aus dem Musil Museum haben folgende Struktur:

An erster Stelle stehen die NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM.

Dann folgt ein Link zum Server des KULTURRAUMS KLAGENFURT mit Informationen über aktuelle Veranstaltungen sowie weitere Links zu Partnern des Musil Museums.

Wie gewohnt informieren wir Sie auch in Zukunft über die VERANSTALTUNGEN DES MUSIL-INSTITUTS sowie über weitere Ereignisse AUS DER WELT DER LITERATUR UND DER KÜNSTE.

Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Die Seite wird übersichtlicher und das erleichtert Ihnen das "Browsen".



 

29.11.: Literatour.at: Thomas Lang: Immer nach Hause, Berlin Verlag, 2016 (Musil Museum)

Zeit: Dienstag, 29. November 2016, 19.30 Uhr
Ort: MUSIL Museum, Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband und das Musil Museum

Thomas LANG: Immer nach Hause. Berlin Verlag, 2016.

https://www.piper.de/buecher/immer-nach-hause-isbn-978-3-8270-1333-0

Ein glänzender Künstlerroman über eine Zeit des Aufbruchs wie auch der Schaffenskrisen im Leben des jungen Hermann Hesse – Thomas Lang entwirft eine literarisch hochkarätige, fesselnde Fiktion auf der Basis der Biografie eines Ausnahme-Schriftstellers. Voller Sympathie, Einfühlungsvermögen, Witz und universeller Wahrheit.

Hermann Hesse ist Ende zwanzig und bereits für sein Frühwerk berühmt, als er sich mit seiner neun Jahre älteren Frau Mia in das abgelegene Dorf Gaienhofen am Bodensee zurückzieht. Sie gründen eine Familie und bauen ein Haus. Doch je mehr sich der Schriftsteller von der Welt abgeschnitten fühlt, desto größer wird seine Unzufriedenheit. Literarisch will ihm bald kaum noch etwas gelingen, er sieht sich in einer Schaffenskrise, beginnt an allem zu zweifeln und bricht schließlich auf – nicht nur zur Kur am Monte Verità.

Lebendig und kenntnisreich, atmosphärisch und mit unvergesslichen Figuren erzählt der mehrfach ausgezeichnete Autor Thomas Lang von einer ebenso problematischen wie faszinierenden Lebensphase jenes Schriftstellers, der später mit dem Literaturnobelpreis zu Weltruhm gelangte und zum Liebling ganzer Lesergenerationen avancierte.

Thomas LANG

Geboren 1967 in Nümbrecht (NRW), lebt in München. 2002 erschien der Roman »Than«, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatsförderungspreis und dem Marburger Literaturpreis. 2005 erhielt Lang den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus dem Roman »Am Seil«, der außerdem für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006 nominiert wurde. Als Stipendiat hielt er sich unter anderem in Kanada, Italien (Casa Baldi), den USA (Villa Aurora) und der Schweiz auf. Neben dem fiktionalen Schreiben arbeitet er als freier Journalist, verfasst Essays und lehrt kreatives Schreiben.



Preis des Kärntner SchriftstellerInnenverbandes

Literaturwettbewerb 2016: Preisverleihung und Lesung der 5 Bestgereihten

Donnerstag, 24. November 2016, 19:30 Uhr
Musilhaus, 1. Stock, Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt

Seit 2002 schreibt der Kärntner SchriftstellerInnen-Verband jedes zweite Jahr einen Preis für neue Literatur aus. Für 2016 ist das bereits die achte Ausschreibung. Auf eine Themenvorgabe wird verzichtet, als Form Prosa gewählt.

Die Jury bestand dieses Jahr aus den Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern Prof. Engelbert Obernosterer (Vorsitz), Dr. Reinhard Kacianka, sowie Mag. Arnulf Ploder (Vizepräsident). Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Gemeinschaftslesung der fünf Bestgereihten am 24. November 2016 statt.

Die Dotierung des ersten Preises beträgt € 2.000,— der zweite Platz wird mit € 1.000,— und dritte Platz mit € 500,— prämiert.

Die bisherigen Gewinner waren: 2002 (Barbara Grascher), 2004 (Simone Schönett), 2006 (Jürgen Lagger), 2008 (Hugo Ramnek), 2010 (Christoph W. Bauer), 2012 (Harald Schwinger) und 2014 (Anna Baar, 2. Miriam Auer, 3. Ursula Wiegele

Eintritt frei! - Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Eine Veranstaltung des Kärntner SchriftstellerInnenverbandes in Kooperation mit dem Robert-Musil-Literaturmuseum der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee



07.12.: Susanna Ridler / Uraufführung / ensemble XX. jahrhundert - Peter Burwik (OFF Theater Wien)

Mit zum Teil unervöffentlichten Texten von GERT JONKE.

Der große Literat Gert Jonke wäre 2016 - 70 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass schrieb Komponistin und Vokalistin Susanna Ridler ein Kammermusikstück für das ensemble XX. jahrhundert, in dem Sie Passagen verschiedener Jonke-Werke mit zum Teil unveröffentlichen Texten aus Jonkes Oeuvre dramaturgisch verknüpft. Erzählt und vertont wird die Geschichte eines Beamten des Wissenschaftsministeriums, der den Auftrag erhält, das in weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt gebliebene Phänomen der Musikerzeugungsfähigkeit pflanzlicher Musikanten zu erforschen. Eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen.

„Gegen den Mainstream!“ mit Werken von Dirk D’Ase (auch eine Uraufführung), Franz Koglmann und Susanna Ridler

Zeit: 7. Dezember 2016, 19.30 Uhr
OFF-Theater, Kirchengasse 41, 1070 Wien, Telefon: 01 5231729

Im Mittelpunkt dieses Konzertes von Peter Burwik und seinem ensemble XX. jahrhundert stehen drei Künstler, deren Schaffen sich nicht stromlinienförmig einpasst in den Windkanal des Mainstreams.

Programm: Dirk D’Ase „Painting Over Overpainting“ (2016, Uraufführung)
Franz Koglmann „Fruits of Solitude“ (2016)
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Susanna Ridler „Chlorophyllklangpulverstaub oder: Die Erforschung des botanischen Tongewebes“ (2016, Uraufführung)

Karten: € 18 / € 12 (Mitglieder), incl. ein Getränk in der Pause oder im Anschluss an das Konzert

Reservierungen unter exxj@exxj.net Weitere Informationen: http://exxj.net

Zum Ausklang des Abends haben Sie in der Bar des Theaters Gelegenheit zum Gespräch mit den Künstlern und Mitwirkenden dieses Abends statt.




Bis 22.12.: Brandy Brandstätter: Ingeborg Bachmann – Das neunzigste Jahr Installation (Musil Museum)

Austrian Director Gerdi Obersteiner porträtiert in seinem neuen YOUTUBE-Video den Künstler Brandy Brandstätter und dessen Installation "Ingeborg Bachmann - Das neunzigste Jahr" > https://www.youtube.com/watch?v=iChrZvLOhxU

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Mit seiner Installation im Robert-Musil-Literatur-Museum schafft der Künstler Brandy Brandstätter einerseits ein neues Bild der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich 2016 zum 90. Mal jährt, in Bachmanns Geburtsstadt und andererseits öffnet er für das Publikum einen weiten Raum für Interpretationen.

Dies insofern, als Brandstätter das markante, 3 Meter breite und 3.5 Meter hohe Porträt der Künstlerin aus zahlreichen Einzelteilen zusammensetzt. Das „Trägermaterial“ für die, in schwarzer Farbe gehaltene, Abbildung sind weiße Stelen, die auf einem Holzuntergrund montiert sind. Das gibt der Installation mit 1.5 Metern nicht nur eine räumliche „Tiefe“. Die Betrachter haben dadurch auch die Möglichkeit, das Abbild der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

„Man geht, sowie man eine Zeitlang an einem Ort ist, in zu vielen Gestalten, Gerüchtgestalten, um und hat immer weniger Recht, sich auf sich selbst zu berufen“, hält der Erzähler in Ingeborg Bachmanns Erzählung „Das dreißigste Jahr“ fest. Gerade was Bachmann betrifft, gibt es ja nicht wenige „Gerüchtgestalten“ in denen die international renommierte Dichterin erscheint. Die Arbeit von Brandy Brandstätter ist in dieser Hinsicht ein Versuch, diesen Gestalten – im neunzigsten Jahr – entgegenzuwirken, im Sinne der Dichterin ein ganz präzises Bild zu entwerfen und gleichzeitig einen Freiraum zu schaffen, in dem sich jede und jeder sein und ihre eigenes Bachmann-Bild zusammensetzen kann.

BRANDY BRANDSTÄTTER wurde 1949 in Wolfsberg in Kärnten geboren. Seine Bildungswege führten ihn von Sankt Andrä im Lavanttal über Sankt Paul nach Graz, wo er das Studium Grafik-Design absolvierte. In den folgenden Jahren sammelte er weitere Erfahrungen in den Bereichen Glasmalerei (Tirol), Restauration und Schildermalerei, wo er seinem großflächigen Denken gerecht wurde. Brandy Brandstätter ist seit 1973 als Grafik-Designer selbstständig und in Klagenfurt und Hamburg tätig. www.brandy.co.at

Mit großzügiger finanzieller Unterstützung durch Dr. Karl Schleinzer konnte die Installation „Ingeborg Bachmann – das neunzigste Jahr“ auch real werden.

Dauer des Literatur-Kunst-Projekts: Wegen des großen Interesses verlängert bis 22. Dezember 2016; MO-FR 10 bis 17 Uhr



50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss (STYRIAregional, 2016)

Buchpräsentation > Claudia Lux, Nicole Richter: 50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss. STYRIA regional

Sie glauben, Kärnten wie Ihre Westentasche zu kennen? Dann lassen Sie sich überraschen! Die „50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss“ führen auf eine neue Spurensuche durch dieses Land, das als Schnittpunkt und Schmelztiegel dreier Kulturen so viel zu bieten hat. Inspirierend und abenteuerlich, köstlich und kurios, sportlich und entspannt. 50 Expeditionen für alle Sinne, die einladen, den österreichischen Süden neu zu entdecken.

Ein Besuch im Musil Museum gehört dazu!

Mehr: http://www.styriabooks.at/article/6067




Aus. Ein Stück für Peter Raab. Von Alois Hotschnig (klagenfurter ensemble)

Aus

Ein Stück für Peter Raab von Alois Hotschnig

Uraufführung: 15. November 2016 20.00

Weiters: 25., 26. November, 16., 17., Dezember 2016 jeweils 20.00

Inszenierung: Peter Wagner
Spiel: Peter Raab
Musik: Gerhard Lehner

Der Ausschlag, die Pusteln, das sind Ihre Nerven, Herr Kofler, haben die Ärzte gesagt. Mein Ausschlag, der Magen, die Angst, das warst Du. "Auf dem Hof galt stets: Es kann nur einen Kofler geben. Also hatte der Sohn unablässig auf dem Scheit der Stärke des Vaters zu knien. Jetzt hat Artur Kofler, mittlerweilse selbst ein alter Mann, seinen Vater zu sich genommen, um ihn vor unser aller Augen und Ohren tot zu pflegen. Das Opfer wird zum Täter, der Kreis der Verletzungen schließt sich, oder, wie Alois Hotschnig es ausdrückt, eine Angst wäscht die andere." Gerhard Lehner

"Eine Litanei des ultimativ Bösen auf maximal engem, also minimalem Raum." Hubert Winkles, Gert Jonke Preis für Alois Hotschnig, Klagenfurt, März 2011

Peter Raab, selbst schon ein alter Mann, arbeitet sich in seiner Rolle als Sohn eines mit archaischen männlichen Selbstbildern verhafteten Vaters in eine Sprache hinein, die ihn genauso in schmerzhafte Gewissheiten zwingt wie ohnmächtig vor sich hertreibt. Gerhard Lehner funktioniert die Bassklarinette zur Erzählung eines kaum bewertbaren, psychischen Untergrunds um. Und Peter Wagner inszeniert in der bewusst karg gehaltenen Bühne.

theaterHALLE 11, Messeplatz 1/11, 9020 Klagenfurt/Celovec

t. 0463 310300 oder e. theater@klagenfurterensemble.at

http://klagenfurterensemble.at/aus-2/




VON PAUL CELAN ZUM MERIDIAN. Die Literaturstadt Czernowitz (Musil Museum)

Georg Drozdowski Gesellschaft > Obmann Dr. Reinhard Sladko, Ehrenhausener Straße 22, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

EINLADUNG zur Veranstaltung „VON PAUL CELAN ZUM MERIDIAN. Die Literaturstadt Czernowitz"

Zeit: Montag, 14. November 2016, mit Beginn um 19.30 Uhr
Ort: Robert Musil Literatur-Museum, Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt

Programm: Evgenija LOPATA (UA): „Das Literaturfestival Meridian Czernowitz“ - Präsentation

Petro RYCHLO (UA): „Singen über dem Dorn: Paul Celans traumatische Dichtung als Spiegelbild seines Schicksals“ - Vortrag

Musikalische Improvisationen: Johnny Traar (Saxofon)

Eine Veranstaltung der Georg Drozdowski Gesellschaft




Musil Online

Auf MUSIL ONLINE werden die Userinnen und User ab dem Launch am 8. November 2016 Zugang zu Musils Texten finden. Das Portal enthält, vorerst für den Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“, den Nachweis der Entstehungs- und Überlieferungsvarianten. Zu den Nachlassteilen des Romans folgen ab 2017 textgenetische Dossiers mit den Fassungen zu jedem Romankapitel sowie hypertextuelle Strukturen für die Navigation, Recherche und Datenbanken mit archivalischen und philologischen Informationen.

MUSIL ONLINE wird am Robert Musil-Institut in Klagenfurt entwickelt > http://musilonline.at/

Unter MUSILTEXT finden Sie unter dem Link Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" in der für die Gesamtausgabe bei Jung und Jung neu ins Leben gerufenen Form.

> http://www.jungundjung.at/content.php?id=2&b_id=248



Veranstaltungstermine im MUSIL-HAUS > November 2016


03. 11. 2016
NNNN Beginn: 19:30 Uhr
Lesung Brita STEINWENDTNER: Der Welt entlang, Vom Zauber der Dichterlandschaften. Haymon Verlag, 2016.
Moderation: Arno Rußegger
http://www.haymonverlag.at/page.cfm?vpath=buchdetails&titnr=7262
Veranstalter: Veranstalter: Robert-Musil-Institut
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07.11.2016
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation > Claudia LUX, Nicole RICHTER: 50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss. STYRIA regional.
http://www.styriabooks.at/article/6067
Veranstalter: STYRIA regional in Kooperation mit dem Robert-Musil-Literatur-Museum
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08.11.2016
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation Werkausgabe Musil: Der Mann ohne Eigenschaften
Lesung Wolfram Berger
Vortrag: Bernhard Metz
Präsentation von MUSIL ONLINE
Moderation: Anke Bosse und Walter Fanta
http://www.uni-klu.ac.at/musil/inhalt/369.htm
Veranstalter: Robert Musil Institut
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09. 11. 2016
Beginn: 19:30 Uhr
Lesung Harald SCHWINGER: Mirós Mädchen
http://www.meerauge.at/die_reihe/miros-maedchen
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Heyn Verlag / Edition Meerauge
Veranstalter: Robert-Musil-Institut
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11. 11. 2016
Beginn: 15:00 Uhr
Karin AMMERER: Inspektor Schnüffel ermittelt http://www.ammerer.net/buecher/inspektor-schnueffel.html
KINDERLITERATURVERANSTALTUNG
Veranstalter: Robert-Musil-Institut
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14. 11.2016
Beginn: 19:30 Uhr
Ein Abend zum Thema Internationales Lyrikfestival Meridian-Czernowitz
http://www.meridiancz.com/de/
Mit: Evgenija Lopata, Sergij Osatschuk und Peter Rychlo
Veranstalter: Georg-Drozdowski-Gesellschaft in Kooperation mit dem Robert-Musil-Literatur-Museum
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15. 11.2016
Beginn: 19:30 Uhr
Lesung: Boualem SANSAL: 2084 - Das Ende der Welt. Merlin Verlag.
http://merlin-verlag.com/Shop/Sansal/9783875363210
Zweisprachige Lesung und Gespräch Veranstalter: Robert-Musil-Institut

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18.11.2016
Beginn: 19:30 Uhr
Der Himmel ist ein blinder Spiegel
Gedenkveranstaltung für Gerhard Hammerschmied
Lesung und Musik
Veranstalter: Robert-Musil-Institut

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22. 11.2016
Beginn: 19:30 Uhr
Leopold FEDERMAIR: Musils langer Schatten. Klever Verlag, 2016.
http://klever-verlag.com/buecher/musils-langer-schatten/

Jürgen Kaizik: Musils Mörder. Braumüller, 2016. http://www.braumueller.at/shop/catalog/product_info.php?products_id=2406&osCsid=i2nlmdvitpso7jd79l4kqfaac3&navsection=3&navsection=3

Veranstalter: Robert-Musil-Institut

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25. 11.2016
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation und Lesung: Alfred Goubran: Gebete & Sitzbilder. Gedichte (DRAVA, 2016)
https://www.drava.at/buch/gebete-sitzbilder/
Performance mit Tagesaktualitäten und Liedern von Alfred Goubran und Lukas Lauermann (Cello). Moderation: Michaela Monschein
Veranstalter: DRAVA Verlag in Kooperation mit der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt
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Die Büchertische bei den Veranstaltungen im Musil Haus werden von der Kärntner Buchhandlung betreut. http://www.kbuch.at/


KELAGerlesen: Verena Boos: Blutorangen. Roman. Aufbau 2015 (Musil Museum)

Zeit: Freitag, 11. November 2016, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Kagenfurt Verena Boos: Blutorangen. Roman. Aufbau Verlag.

http://blutorangen.com/

Veranstalter: Musil Museum in Kooperation mit der KELAG.

„Blutorangen“

Für die junge Spanierin Maite ist das Studium in München vor allem eine Chance, ihrem konservativen Elternhaus zu entfliehen. Ihre Heimat Valencia, berühmt für den Handel mit makellosen Orangen, wird ihr allmählich fremd. Sie verliebt sich in Carlos, der aus einer deutsch-spanischen Familie stammt, und befreundet sich mit seinem Großvater Antonio. Der alte Emigrant berichtet von nie gehörten Ereignissen und erzählt doch nicht alles. Eines Tages wird aus der Zuhörerin eine Fragerin: Wie gelangte ihr Vater in eine deutsche Uniform?

„Verena Boos verknüpft deutsche und spanische Geschichte über einen Zeitraum von siebzig Jahren hinweg, mit Eindringlichkeit und narrativer Vielfalt. Der Leser hält einen erstaunlichen und höchst lesenswerten Debütroman in den Händen, der mit einer enormen Stoffvielfalt aufwartet, wie man sie nur von großen Romanciers kennt.“ Thomas Lehr

„Blutorangen“ wurde 2015 mit dem Grimmelshausen-Förderpreis und dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Im Januar 2016 folgte der Hamburger Mara-Cassens-Preis für das beste Debüt des Jahres.

Verena BOOS
1977 in Rottweil geboren, lebt in Frankfurt. Studium der Anglistik und Soziologie, Promotion in Zeitgeschichte. Mehrjährige Aufenthalte in Italien, Großbritannien und Spanien. Arbeit als Journalistin, Referentin und Autorin. Teilnahme am Klagenfurter Literaturkurs und der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung. Sie wurde für die Bayerische Akademie des Schreibens im Literaturhaus München ausgewählt und las beim Open Mike. Sie ist Mitglied im Frankfurter Autorenkollektiv Plan B.




Literatour.at: Daniel Zipfel: Eine Handvoll Rosinen. Kremayr und Scheriau (Musil Museum)

Zeit: Freitag, 14. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband Kärnten und das Musil Museum.

Daniel Zipfel: Eine Handvoll Rosinen (Kremayr und Scheriau, 2015).

Mehr: http://www.danielzipfel.at/

"Eine Handvoll Rosinen"

Ludwig Blum ist ein rechtschaffener Mann. Er glaubt an die Gesetze. An den Staat. An die Gerechtigkeit. Als Fremdenpolizist in Traiskirchen, dem größten Flüchtlingslager Österreichs, leistet er Hilfe, wo er kann und unterlässt sie, wo ihm die Hände gebunden sind. Bis es um die Abschiebung von Aram Khalil geht und im Zuge einer Betreuungskrise hunderte Flüchtlinge auf der Straße schlafen müssen. Da beginnt Ludwig Blum an den Gesetzen zu zweifeln und daran, ob die Welt eine gerechte ist. In diesem Moment begegnet er dem afghanischen Schlepper Nejat Salarzai, der ihm auf brutale Weise eine andere Art der Ordnung vor Augen führt.

Pressestimmen:

„Das richtige Buch für eine konfuse Zeit [...]. Ein sehr beachtliches Romandebüt.“ Christoph Winder, Der Standard

„Wie spannend und leichtfüßig es Zipfel schafft, konkrete Tagespolitik in Literatur zu überführen, ist in der gegenwärtigen Autorenlandschaft durchaus außergewöhnlich.“ Martin Pieper, Radio FM4

„Realistisch und aufwühlend, durch die aktuelle Flüchtlingskrise zugleich erdrückend [...]. Ohne Übertreibung lässt sich sagen: Dieses Buch musste dringend geschrieben werden.“ Juliane Fischer, Die Presse

Daniel ZIPFEL

wurde 1983 in Freiburg geboren. Er wuchs in Wien auf, wo er 2007 sein rechtswissenschaftliches Studium abschloss. Im selben Jahr wurde auch seine erste Kurzgeschichte publiziert. Seit 2008 arbeitet er als Jurist im Flüchtlingsbereich und veröffentlicht literarische Texte in Zeitschriften und Anthologien. Er ist Absolvent des Instituts für Narrative Kunst und Mitglied der Grazer Autorenversammlung. Daniel Zipfel lebt in Wien


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Zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann - der Auftakt zur großen Salzburger Bachmann Edition

Hans HÖLLER, Arturo LARCATI: Ingeborg Bachmanns Winterreise nach Prag. PIPER Verlag.

Das Buch erscheint am 4. Oktober 2016

Ingeborg Bachmann hat von ihrem schönsten Gedicht »Böhmen liegt am Meer« gesagt, sie könne gar nicht glauben, dass sie es selbst geschrieben habe. Alles, was ihr Leben und Schreiben ausmacht, steht in diesem Gedicht. Die Entstehungsgeschichte gerade dieses Gedichts ist staunenswert und berührend: Ein Jahr nach der Trennung von Max Frisch und ihrem Zusammenbruch reiste die Dichterin im Jänner 1964 mit einem jungen Begleiter von Berlin nach Prag. Dieser Reise verdanken wir nicht nur »Böhmen liegt am Meer«, sondern einen bisher unbemerkt gebliebenen Gedichtzyklus. Hans Höller und Arturo Larcati, beide Herausgeber der Salzburger Bachmann Edition, leuchten die biografischen Hintergründe dieses Zyklus aus.

Hans HÖLLER, geboren 1947, lehrt als Professor für Germanistik an der Universität Salzburg und hat u.a. Ingeborg Bachmanns »Letzte Gedichte« herausgegeben sowie zahlreiche Monographien über sie veröffentlicht. Seit 2014 arbeitet er am Salzburger Literaturarchiv als federführender Gesamtherausgeber an der Ingeborg-Bachmann-Werkausgabe.

Arturo LARCATI ist Professor an der Universität Verona. Er arbeitet an der Salzburger Bachmann Edition mit.

https://www.piper.de/buecher/ingeborg-bachmanns-winterreise-nach-prag-isbn-978-3-492-05809-4



Campusradio CKCU-FM93.1 der Carleton University (Ottawa) sendete Aufzeichnung aus dem Musil Museum

Das Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt und Radio CKCU-FM / Literary News der Carleton University in Ottawa, Kanada, haben eine Medienpartnerschaft vereinbart

CKCU Literary News Wednesday September 21st, 2016

With Hans G. Ruprecht & Heimo Strempfl: Media partnership being launched

During this broadcast: Das Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt und Radio CKCU-FM / Literary News haben eine Medienpartnerschaft vereinbart.

Zum Auftakt der medialen Zusammenarbeit brachte Radio CKCU-FM / Literary News der Carleton University in Ottawa, Kanada, in der Sendung „Das literarische Echo“ am Mittwoch, dem 21. September 2016, die Aufzeichnung einer Lesung des Bachmann-Preisträgers Peter Wawerzinek im Robert Musil Literaturmuseum.

Den PODCAST der Sendung findest Du unter dem folgenden Link: http://cod.ckcufm.com/programs/ondemand-player.html?id=29022&token=}@6TS^%3DncnT.%25QLg]%3D%23c%26|KVJFTqmnxa/C7If{V!S!D~~q%26od.



"Rotahorn"-Literaturpreise 2016 gehen an Ingeborg Horn und Anna Baar

Die Schriftstellerin Anna Baar darf sich über den zweiten Platz beim Hans Roth Literaturpreis „Rotahorn“ 2016 freuen. Der erste Preis geht an ihre Kollegin Ingeborg Horn. Die Verleihung der Preise wird im Oktober stattfinden.

Die Schriftsteller Barbara Frischmuth, Reinhard P. Gruber, Alfred Kolleritsch sowie der Literaturkritiker Werner Krause (Kleine Zeitung, Graz) bilden die Fachjury des Rotahorn-Preises. http://steiermark.orf.at/news/stories/2794650/

SAVE THE DATE:

Stadtlesen Klagenfurt 2016: Anna Baar liest am Donnerstag, dem 15. September um 18.00 Uhr auf dem Neuen Platz in Klagenfurt aus „Die Farbe des Granatapfels“



Literaturzeitschrift UNKE: Die Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen

Herausgeber Josef K. Uhl bereitet die nächste Ausgabe der Literaturzeitschrift UNKE vor. Die UNKE Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen. Die letzte Ausgabe wurde im Jahr 2004 publiziert. Die Zeitschrift erscheint seit dem Jahr 1971.

"Trotz der mittlerweile gediegenen Aufmachung der Hefte ist die „Unke“ immer noch von einem anarchistischem Geist beseelt, der Lebendigkeit vor Perfektion stellt." (Webportal der Österreichischen Nationalbibliothek)

https://www.onb.ac.at/oe-literaturzeitschrift…/Unke/Unke.htm



Lesereihe: Literatour.at im Herbst 2016

Es lesen: Daniel Zipfel (14. Oktober), Thomas Lang (Spätherbst 2016)

Zum 17. Mal führt der Katholische Akademikerverband gemeinsam mit dem Musilmuseum die Reihe Literatour.at durch. Insgesamt 68 Autorinnen und Autoren habe bis jetzt im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe ihr Arbeiten und Schreiben vorgestellt. Sehr oft sind es junge Talente, die schon am Klagenfurter Literaturkurs teilgenommen haben.

„Der Katholische Akademikerverband (KAV) als Veranstaltungspartner ist sehr stolz auf diesen Akzent in der Schreibkulturszene: Gilt es doch in der Literatur, ähnlich wie im Glauben, stets „den Vorhang der Pupille…“ aufzuweiten, um andere als alltägliche und banale Bilder zu sehen; und diese dann im Herzen zu behalten. Diesen gemeinsamen Nenner kann eine kirchliche Organisation mit dem Musilmuseum ohne weiteres teilen und weiter so konsequent Jahr für Jahr mit 4 AutorInnen fortsetzen.“ Wilfried Hude (KAV)

„Dass Daniel Zipfel nicht nur Autor ist, sondern als Jurist in der Asylrechtsberatung einer großen NGO arbeitet, merkt man seinem ersten Roman „Eine Handvoll Rosinen“ an – und zwar durchaus positiv. Der Mann weiß, wovon er schreibt. Die Geschichte vom Fremdenpolizisten Ludwig Blum ist rund um den Jahreswechsel 2003/2004 in Traiskirchen ansiedelt. Und doch sind gewisse Details und Wendungen so aktuell, dass man meinen könnte, Daniel Zipfel hätte die aktuellsten Entwicklungen inklusive Transporter mit toten Flüchtlingen im Frachtraum schon zu Literatur gemacht, bevor sie passiert sind. „Der Roman zur Stunde“, hier passt das wirklich“, so Martin Pieper (FM4.ORF.at). Am 14. Oktober 2016 wird Zipfel das Buch im Rahmen der Reihe Literatour.at vorstellen.

Beschließen wird die Reihe Thomas Lang, der Bachmannpreisträger des Jahres 2005. Er hat einen Aufenthalt „Chretzeturm“ in Stein am Rhein in der Schweiz dazu genutzt, um sich eingehend mit dem Schriftsteller Hermann Hesse zu beschäftigen.

"Immer nach Hause"

Hermann Hesse ist Ende zwanzig und bereits für sein Frühwerk berühmt, als er sich mit seiner neun Jahre älteren Frau Mia Bernoulli in ein abgelegenes Dorf am Bodensee zurückzieht. Hier lassen sie sich ein Haus im Reformstil bauen, versuchen sich als Selbstversorger, gründen eine Familie. Doch je mehr sich der Schriftsteller von der Welt abgeschnitten fühlt, desto mehr wächst die Unzufriedenheit. Literarisch will ihm bald kaum noch etwas gelingen, er sieht sich in einer Schaffenskrise und beginnt, an allem zu zweifeln – ein Wesenszug, der den ewig suchenden Künstler und Menschen Hesse Zeit seines Lebens begleiten wird. Lebendig und kenntnisreich, atmosphärisch und mit unvergesslichen Figuren erzählt der vielfach ausgezeichnete Autor Thomas Lang von einer ebenso problematischen wie faszinierenden Lebensphase jenes Schriftstellers, der später mit dem Literaturnobelpreis zu Weltruhm gelangte und zum Liebling ganzer Lesergenerationen avancierte. Thomas Lang: Immer nach Hause. Roman. Berlin Verlag.

Mehr: https://www.piper.de/buecher/immer-nach-hause-isbn-978-3-8270-7898-8-ebook

http://www.literatour.at/



Sharon Dodua Otoo gewinnt den Bachmann-Preis 2016 > #tddl16

Preisträger der 40. Tage der deutschsprachigen Literatur 2016

INGEBORG-BACHMANN-PREIS
€ 25.000,--

Sharon Dodua Otoo

Herr Gröttrup setzt sich hin

Vorgeschlagen von Sandra Kegel

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KELAG-PREIS
€ 10.000,--

Dieter Zwicky

Los Alamos ist winzig

Vorgeschlagen von Juri Steiner

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3sat - PREIS
€ 7.500,--

Julia Wolf

Walter Nowak bleibt liegen (Romanauszug)

Vorgeschlagen von Hubert Winkels

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BKS-BANK-PUBLIKUMSPREIS
€ 7.000,--

Stefanie Sargnagel

Penne vom Kika

Vorgeschlagen von Sandra Kegel

Mehr: http://orf.at/stories/2347910/



Tabula rasa – 40 Jahre Ingeborg-Bachmann-Preis“ @3sat Mediathek

3sat > Mediathek

Tabula Rasa

Ingeborg Bachmann und das große Wettlesen in Klagenfurt: Die Dokumentation "Tabula Rasa" wirft im 40. Jubiläumsjahr einen Blick hinter die Kulissen der "Tage der deutschsprachigen Literatur". Zu Wort kommen - neben Literaturexperten - auch Zeitzeugen Ingeborg Bachmanns, die heuer 90 Jahre geworden wäre.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=59837


„Tabula rasa – 40 Jahre Ingeborg-Bachmann-Preis“ (3. Juli 2016, ab 10.15 Uhr)

Am 25. Juni 2016 wäre Ingeborg Bachmann 90 Jahre alt geworden. Der nach ihr benannte „Ingeborg-Bachmann-Preis“ wird im Rahmen der „Tage der deutschsprachigen Literatur“ heuer zum 40. Mal vergeben und führt die wichtigsten Vertreter/innen der deutschsprachigen Literaturszene wieder nach Klagenfurt. Mehr als Anlass genug für eine Bestandsaufnahme: Welche Bedeutung hat das sogenannte „Klagenfurter Wettlesen“ in seinem 40. Jahr für das literarische Leben? Wie kam der Wettbewerb eigentlich zu seinem Namen? Sind die vielzitierten, über Erfolg und Misserfolg entscheidenden „Mechanismen des Wettbewerbes“ Realität? Wie sieht das erste Jahr eines frischgekürten „Bachmannpreis“-Gewinners aus? Und womit vertreiben sich die Insassen des „Raumschiffs Literatur“ die Zeit, wenn im ORF-Theater die Lichter und Kameras ausgegangen sind? Barbara Frank versucht in ihrem Film diesen und anderen Fragen auf den Grund zu gehen und wirft dabei einen Blick hinter die Kulissen eines der wichtigsten Literaturpreise im deutschen Sprachraum. Sichtbar wird, was sich während des Wettbewerbs den Augen der Fernsehöffentlichkeit entzieht und zum Gelingen der „Tage der deutschsprachigen Literatur“ beiträgt. Zu Wort kommen Autoren, Juroren, Kritiker, Organisatoren und Fans sowie Menschen, die Interessantes über die Anfänge des Wettbewerbes zu berichten wissen.



KleineZeitung.at: Kärntnerin des Tages > Valerie Fritsch

KleineZeitung.at: Kärntnerin des Tages

Sie übersetzt die Welt in Buchstaben Valerie Fritsch (27) kehrt als Klagenfurter Stadtschreiberin auch zu ihren Wurzeln zurück

Von Marianne Fischer

Fritsch hat "zu Ingeborg Bachmann ein besonderes Naheverhältnis (...) Das verdankt sie ihrer Mutter, die ein "großer Fan ihrer Lyrik ist". Und so ist Fritsch mit den Gedichten von Bachmann im wahrsten Sinne des Wortes aufgewachsen".

http://www.kleinezeitung.at/k/kaernten/kaerntnerdestages/5003217/Kaerntnerin-des-Tages_Sie-ubersetzt-die-Welt-in-Buchstaben



Ausstellung BACHMANN & CELAN. ZEIT DES HOLUNDERS (Universitätsbibliothek Klagenfurt)

In der Reihe KOSTBARKEITEN AUS DER BIBLIOTHEK

Universitätsbibliothek Klagenfurt, Zeitschriften-Lesesaal, Ebene 2, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Vorgestellt wird ein exquisites Künstlerbuch mit Gedichten von Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zusammengestellt und mit drei Originalgraphiken versehen von der deutschen Buch- und Objektkünstlerin Petra Maria Lorenz (geb. 1958).

Anke Bosse, die Leiterin des Musil-Institutes, spricht über die „wahrscheinlich größte und unglücklichste Dichterliebe des 20. Jahrhunderts“ (Iris Radisch, Die Zeit, 28.4.2016).

Im Anschluss wird das Kärntner Schriftstellerpaar Simone Schönett & Harald Schwinger einige der Gedichte aus der Mappe vortragen.

Die Sommerausstellung der Reihe „Kostbarkeiten aus der Bibliothek“ versteht sich als ein Beitrag der Universität Klagenfurt zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.

Öffnungszeiten der Bibliothek: Montag – Donnerstag 8.30 – 19.00 Uhr, Freitag 8.30 – 18.00 Uhr, Samstag 8.30 – 13.00 Uhr

Laufendes Programm und elektronischer Ausstellungskatalog: www.aau.at/ub



Er war uns allen ein Geschenk – Ein Abend in memoriam Fabjan Hafner (Klagenfurter Dom)

Kärnten heute am 9. Juni 2016

Gedenkveranstaltung für Fabjan Hafner

Fabjan Hafner hätte gestern seinen 50. Geburtstag gefeiert. Im Klagenfurter Dom gab es eine Gedenkveranstaltung für den kürzlich verstorbenen Lyriker und Literaturwissenschaftler.

http://kaernten.orf.at/studio/stories/2501028/


Gedenken an Fabjan Hafner / Sendung: Kärnten heute vom 09.06.2016 um 19.00 Uhr [ verfügbar bis zum 15.06.2016 ]

http://tvthek.orf.at/program/Kaernten-heute/70022/Kaernten-heute/12922075/Gedenken-an-Fabjan-Hafner/12926265


Bil je darilo za vse nas. Večer v spomin Fabjanu Hafnerju

Das Musil-Institut lädt Sie ein, am 8. Juni 2016 Fabjan Hafners mit Lesungen und Musik gemeinsam zu gedenken. Er wäre an diesem Tag 50 Jahre alt geworden.

Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt frei
Ort: KLAGENFURTER DOM

Mit Beiträgen von Anna Baar, Christoph W. Bauer, Alois Brandstetter, Antonio Fian, Peter Handke, Gustav Januš, Dietmar Pickl, Josef K. Uhl, Josef Winkler u.v.a.

Musik: Janez Gregorič, Carinthian Saxophon Quartett, Walter Auer, Gabriel Lipuš

Wie oft begegnet uns ein Mensch, der sein profundes Wissen so großzügig und heiter mit uns teilt? Der uns mit seiner Begeisterung und Eloquenz einnimmt und mitnimmt? Fabjan Hafner war ein solcher einzigartiger Mensch. Er war uns allen ein Geschenk. Er war ein Multitalent: Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer, Editor. Als Kärntner Slowene wechselte er virtuos zwischen Deutsch und Slowenisch, übersetzte zwischen beiden Literaturen, schrieb in beiden Sprachen. Er war ein glänzender Brückenbauer. Eine Veranstaltung mit Fabjan Hafner – immer ein wunderbares Erlebnis! Nun hinterlässt er eine entsetzliche Lücke. Wir sind bestürzt und unendlich traurig. Wir trauern mit seiner Familie und mit den vielen, vielen Menschen, die ihn schätzten und weiter schätzen werden. Die Welt ist nun eine andere, so viel ärmere. Nur eines ist gewiss: Es ist sein Vermächtnis, dass wir weitermachen. Mit Literatur und Musik, für die er sein Herzblut gab. Dies wollen wir mit Ihnen gemeinsam tun und Fabjan Hafners gedenken. Am 8. Juni 2016 – und nicht nur an diesem Tag.



KELAGerlesen: Valerie Fritsch: Winters Garten. Suhrkamp, 2015 (Musil Museum)

Donnerstag, 02. Juni 2016
Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

KELAGerlesen

Valerie FRITSCH
„Winters Garten“. Roman (Suhrkamp Verlag, 2015)
Lesung 19.30 Uhr

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken. Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren. Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

»Da kann man Gift oder Gegengift drauf nehmen, ich bin mir sicher, dass mit Valerie Fritsch ein Prosatalent in der österreichischen Gegenwartsliteratur aufgetaucht ist, von dem man noch viel hören wird.« Josef Winkler

Valerie FRITSCH
Geb. 89 in Graz. Zahlreiche Preise und Literatur-Stipendien, zuletzt den Peter Rosegger Preis, sowie den kelag und Publikumspreis der Tage der deutschsprachigen Literatur 2015. Reisen rund um die Welt von Afrika bis in den wilden Osten. Valerie Fritsch ist Schriftstellerin, Photokünstlerin und Reisende. Ihr neuer Roman Winters Garten ist 2015 bei Suhrkamp erschienen.

Im Anschluss an die Lesung führt a.o.Univ.Prof. Dr. Arno Rußegger vom Institut für Germanistik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein Gespräch mit der Autorin.

Mehr zu Valerie Fritsch finden Sie auf der folgenden Website: http://valeriefritsch.at/

Veranstalter: Musil Museum in Kooperation mit der KELAG.



Das Musil-Haus trauert um Fabjan Hafner – die Welt ist eine andere

Wie oft begegnet uns ein Mensch, in dem sich profundes Wissen mit der Fähigkeit verbindet, es großzügig, heiter und leicht mit uns zu teilen? Ein Mensch, der mit einer einzigartigen Mischung aus Engagement, Erfahrung und Eloquenz uns einnehmen und mitnehmen kann? Auch dahin, wo es komplex wird, etwa in die Literatur? Uns überraschen und begeistern?

Fabjan Hafner war ein solcher Mensch, er war uns allen ein Geschenk – und die Literatur war ihm eine Herzensangelegenheit.

Fabjan Hafner war ein Multitalent – Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer, Editor. Als Kärntner Slowene wechselte er virtuos zwischen Deutsch und Slowenisch, übersetzte zwischen beiden Literaturen, schrieb in beiden Sprachen – als Schriftsteller und als Wissenschaftler. Er förderte, übersetzte, schrieb über slowenischsprachige Autoren wie Gustav Januš, Florjan Lipuš und viele mehr. Er war – seit Langem – anerkannter Handke-Spezialist und Handke-Freund. Zuletzt arbeitete er über Christine Lavant, vor allem als Editor ihrer Gedichte, auch der zu ihren Lebzeiten unveröffentlichten.

Es sind dies nur wenige Beispiele. Denn Fabjan Hafner hat über 180 Publikationen vorgelegt. Und war mehrfach preisgekrönt: Petrarca-Übersetzer-Preis, Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik und Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung.

Fabjan Hafner war als Lehrender bei den Studierenden und KollegInnen der Alpen-Adria-Universität geschätzt und beliebt. Vor allem aber hat er, zu unser aller Freude, das Publikum des Musil-Instituts für sich eingenommen. Eine Veranstaltung mit Fabjan Hafner – immer ein wunderbares Erlebnis!

Nun hinterlässt er eine entsetzliche Lücke – nicht nur am Musil-Institut, wo er seit 1998 wirkte.

Wir hier am Musil-Institut sind bestürzt und unendlich traurig. Wir trauern mit seiner Familie und mit den vielen, vielen Menschen, die ihn schätzten und weiter schätzen werden.

Doch die Welt ist eine andere, so viel ärmere. Denn Fabjan Hafner ist nicht mehr.

Anke Bosse
Mit Edith Bernhofer, Walter Fanta, Elmar Lenhart und Angelika Rossak

Musil-Institut/Kärntner Literaturarchiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Heimo Strempfl, Ulrike Delclos, Nadine Stelzl

Robert-Musil-Literatur-Museum

Zu Ehren Fabjan Hafners richtet das Musil-Institut am 8. Juni 2016 – es wäre sein 50. Geburtstag gewesen – eine Gedenkveranstaltung aus. Im Musil-Institut liegt vom 11. bis 19. Mai ein Kondolenzbuch aus (Klagenfurt, Bahnhofstr. 50, 1. Stock).



KELAGerlesen: Ludwig Laher: Was hält mich. Gedichte. Wallstein Verlag (Musil Museum)

Veranstalter: Musil Museum in Kooperation mit der KELAG.

Zeit: Mittwoch, 11. Mai 2016, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Ludwig Laher: Was hält mich. Gedichte. Wallstein Verlag

http://www.wallstein-verlag.de/9783835317383-ludwig-laher-was-haelt-mich.html


„Was hält mich“

Lahers Gedichte unternehmen Denkbewegungen. Sie sind ausbalancierte Momentaufnahmen, halten die Dauer fest und die Veränderung. Neben seinen Romanen hat Ludwig Laher immer Gedichte geschrieben; vielleicht als eine Art Gegengewicht zum strengen, oft dem Dokumentarischen nahen Erzählen. In seinen Gedichten nimmt er die Sprache beim Wort und ihre Bestandteile auseinander, dreht sie und verdreht sie und macht so immer neue unerwartete Sinnschichten sichtbar. Kurz und konzentriert sind die meisten Gedichte, (Selbst-)Vergewisserungen, (Selbst-)Infragestellungen, Einladungen zu gemeinsamem Nachdenken und Nachspüren. wir spielen auf zeit lösen probleme auf geduldigem papier wo ein schlagwort wie geschmiert das andere gibt und die rechnungen auf den wirt gehen oder aufgehen ohne den wirt

Ludwig LAHER
geb. 1955, studierte in Salzburg Germanistik, Anglistik und klassische Philologie. Ab 1979 arbeitete er als Lehrer, Übersetzer und Autor von Romanen, Erzählungen, Lyrik, Essays, Hörspielen, Drehbüchern. Seit 1998 hauptberuflich freier Schriftsteller, lebt Laher in St. Pantaleon und Wien. Übersetzungen seiner Bücher erschienen auf Englisch, Französisch, Japanisch, Kroatisch, Spanisch. Laher erhielt zahlreiche Literaturpreise; 2011 wurde er für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschienen von ihm die Romane »Herzfleischentartung« (Tb 2009), »Einleben« (2009) und »Verfahren« (2011) sowie der Prosaband »Kein Schluß geht nicht« (2012). Ludwig Laher ist ein »zeitgeschichtlicher Cicerone«. Christiane Zintzen, Neue Zürcher Zeitung

Mehr zu Ludwig Laher auf: www.ludwig-laher.com



Literatour.at: Sandra Weihs (Musil Museum)

Zeit: Dienstag, 3. Mai 2016, 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband Kärnten und das Musil Museum.

Sandra Weihs: Das grenzenlose Und (Frankfurter Verlagsanstalt, 2015).

Mehr: http://frankfurter-verlagsanstalt.de/frames/fva_a_frs_autoren.html

Das grenzenlose Und

Marie, achtzehn Jahre alt, von der Welt enttäuscht, gehört nicht in dieses Leben. Sie hasst die Abende in der Wohngemeinschaft, an denen die Betreuerin die Mädchen an den Tisch der Gleichberechtigung lockt. Schlimmer noch ist die Psychiatrie, dahin will sie auf keinen Fall zurück. Und so stimmt sie dem Kuhhandel zu, den ihr Therapeut vorschlägt: Er sorgt dafür, dass sie nicht wieder in die Geschlossene kommt, sie dagegen verspricht, ihren Plan, sich das Leben zu nehmen, auf Eis zu legen – mindestens für ein Jahr. Bei einer Therapiesitzung trifft sie auf Emanuel, und obwohl sie Gleichaltrige aus Prinzip für notgeile Idioten hält, und auf die Gefahr hin, dass sie es mit einem Psychopathen, Narzisst oder – noch schlimmer – Burn-out-Kandidaten zu tun hat, lässt sie sich auf ihn ein. Und beide legen die Karten auf den Tisch, erzählen sich von ihren Gestörtheiten, sogar den geplanten Selbstmord erwähnt Marie. Sie treffen eine Verabredung, die für beide anders ausgeht als erwartet.

Sandra Weihs’ Romandebüt ist einfühlsam, tiefdüster und hochkomisch, eine Mischung, die nur selten gelingt, dann aber einen Zauber entfaltet, dem man sich schwerlich entziehen kann. In Das grenzenlose Und begegnet der Leser hoffnungslos charmanten Charakteren und einer unerhörten Geschichte um Leben und Tod, die traurig, glücklich und nachdenklich zugleich macht.

Leseprobe: http://cms.frankfurter-verlagsanstalt.de/img_fva.php?id=1576

Sandra WEIHS

1983 in Klagenfurt geboren, studierte Sozialarbeit im städtischen Raum und lebt in Oberösterreich und Wien. Sie arbeitet mit sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Familien und engagiert sich politisch in ihrer Heimatgemeinde im oberösterreichischen Vöcklamarkt. In ihrem Romandebüt Das grenzenlose Und, ähnlich dem Bestseller von John Green Das Schicksal ist ein mieser Verräter, erzählt sie eine ernste Geschichte, die todtraurig stimmen könnte, wären da nicht der freche Charme und eine große erzählerische Leichtigkeit.

Jürgen-Ponto-Preis 2015

http://www.boersenblatt.net/artikel-fuer_ihr_debuet__das_grenzenlose_und_.992873.html



Ö1: Gert Jonke: Geometrischer Heimatroman (Jung und Jung, 2016)

Ö1 > Kulturjournal * Montag, 07. März 2016, 17:09

Jonkes "Geometrischer Heimatroman" neu aufgelegt

von Michaela Monschein

Ein Kultbuch der literarischen Avantgarde in Österreich wird neu aufgelegt: der "Geometrischen Heimatroman" von Gert Jonke. Heimat kommt nur im Titel vor, und auch andere Erwartungen an einen konventionellen Erzähltext werden nicht erfüllt. In visionärer Weise hat Jonke darin schon vor Jahrzehnten Klimakatastrophe und Überwachungswahn vorausgesehen.

http://oe1.orf.at/programm/430494



Literatour.at - Bov Bjerg: Auerhaus (Blumenbar, 2015)

24. 02. 2016
Musil Museum
Beginn: 19.30 Uhr

Literatour.at: Bov Bjerg liest aus seinem Roman „Auerhaus“ (Blumenbar Verlag, 2015)

Bov Bjerg hat 2001 als Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses zum ersten Mal im Musil Haus gelesen. Sein Roman „Auerhaus“ wurde in der Dezember-Ausgabe der Sendung „Das Literarische Quartett“ begeistert besprochen:

http://www.zdf.de/das-literarische-quartett/das-literarische-quartett-mit-volker-weidermann-maxim-biller-christine-westermann-und-dem-gast-daniel-cohn-bendit-41059174.html

"Auerhaus" klettert auf Platz 3 der SPIEGEL-Beststeller-Liste Nr. 5/2016 (am 30.01.16 in DER SPIEGEL").

"Auerhaus"

Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth - School - Work - Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf - unerhört. Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.

http://www.aufbau-verlag.de/index.php/auerhaus.html

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband in Kooperation mit dem Robert-Musil-Literatur-Museum

www.literatour.at




Schriftsteller Thomas Köck erhält den Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker

Der aus Oberösterreich stammende Autor Thomas Köck erhält den Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker 2016 für sein Stück "paradies fluten". Der Preis ist mit EURO 7.500 .- dotiert.

http://derstandard.at/2000029288041/Kleist-Foerderpreis-2016-an-oesterreichischen-Autor-Thomas-Koeck

2014 ist Thomas Köck - er war als Stipendiat des 18. Literaturkurses in Klagenfurt zu Gast - mit dem Thomas-Bernhard-Stipendium, welches vom Landestheater Linz alle zwei Jahre vergeben wird. ausgezeichnet worden.

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Thomas KÖCK

Geboren 1986 in Steyr, lebt in Berlin.

Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien. Mitarbeit beim theaterkombinat Wien. Masterstudium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin. Studium Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Veröffentlichungen (Auswahl)

„# #“, Kurzprosa. In: Keine Delikatessen. Nr. 10. (2007). „Am Randes des Zusammenbruchs“, Kurzprosa. In: Leer[]Stelle. Preise und Auszeichnungen (Auswahl) Osnabrücker Dramatikerpreis für das Theaterstück „Jenseits von Fukuyma“.

Mehr: http://bachmannpreis.eu/de/literaturkurs/stipendiaten/4675




Anja Bohnhof/Karen Weinert: Abwesenheitsnotizen

Nach über zehn Jahren gibt es nun endlich ein Buch mit den Bildern des Langzeitprojektes „Abwesenheitsnotizen“, an dem die Fotografinnen Anja Bohnhof und Karen Weinert gemeinsam seit 2004 arbeiten.

Die Erstellung der Publikation wurde von Kulturstiftung Sachsen umfangreich gefördert. Signierte Vorzugsausgabe mit Editionsprint in limitierter Auflage sichern > Kontakt und weitere Informationen: mail@k-weinert.de (kurze Rückantwort mit Angabe der Lieferadresse)

Für derzeit 28,00 Euro gibt es (natürlich signiert, inkl. Versand/Übergabe):
Die Publikation Abwesenheitsnotizen 2004–2015 Hardcover mit Halbleinenband, Texte in dt/fr/en, 104 Seiten, 24x30cm
Zudem auch eine Sonderedition mit einem signierten fine art print zur Auswahl stehen drei Motive (siehe unten, in einer Auflage von je nur 12 Stück)in der Größe 30x35cm, zusammen mit dem Buch, für 120,00 Euro

Mehr: http://www.bohnhofphoto.de/


 

DiePresse.com: Rainer Wöss - Was ich lese: Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften

DiePresse.com

RAINER WÖSS: Was ich lese

11.09.2015 | Theater-, Film- und TV-Schauspieler, geboren 1962 in Linz

"Das zunehmend nervöse Zittern der Pfauenfedern auf den Hüten vornehmer Damen, das zu viel, zu wenig, zu laut oder gar nicht Gesagte, das Vibrieren der Luft, die kaum merklichen Vorbeben der kommenden geo- und soziopolitischen Verwerfungen: all das Gegenstand der seismischen Wahrnehmung des noch nicht einmal Antihelden meines Lieblingsbuches, Der Mann ohne Eigenschaften von Robert Musil (Rowohlt Verlag). Den ersten Absatz gelesen, laut aufgelacht und – abhängig gewesen. So sehr, dass ichmir die Einkapitelmaximalprotag-Therapie verordnen musste."

http://diepresse.com/home/spectrum/literatur/4819533/Was-ich-lese



Kaernten.ORF.at: Das Musil Haus - Porträt eines Hauses

Kaernten.ORF.at Das Musilhaus - Porträt eines Hauses

Der Klagenfurter Literaturkurs und der „Translatio“, die Verleihung des Staatspreises für literarische Übersetzungen, finden - im Vorfeld der Tage der deutschsprachigen Literatur - im Musil Haus in Klagenfurt statt.

http://bachmannpreis.orf.at/stories/2718146/

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Musil Museum / Kärnten heute vom 25.06.2015 um 19.00 h
[ verfügbar bis zum 01.07.2015 ]

http://tvthek.orf.at/program/Kaernten-heute/70022/Kaernten-heute/10073253/Musil-Museum/10075900



Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1 >Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - von Christina Höfferer

Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1. Sonntag, 21. Juni 2015
Beginn: 10:05

Reisemagazin, u.a. mit:

- Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - Eine Spurensuche von Christina Höfferer
- Sturmflut und Handelsgeschichte: Die holländische Provinz Zeeland. Von Ernst Weber
- Die großen Unbekannten Andalusiens: Jaén mit Úbeda und Baeza. Von Edgar Schütz.

Redaktion: Ursula Burkert

- Jeden Juni huldigt man in Klagenfurt dem geschriebenen Wort auf hohem sprachlichem Niveau, das ist jedenfalls Ingeborg Bachmann zu verdanken. Ihre Spuren in der Stadt ihrer Kindheit hat Christina Höfferer für "Ambiente" aufgezeichnet.

http://oe1.orf.at/artikel/407962



Bayerisches Fernsehen: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Erstausstrahlung:
11.12.2014 / Bayerisches Fernsehen: 22:30 bis 23:15 Uhr LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Der Film von Angelika Kellhammer zeichnet Bachmanns Lebensstationen nach. Freunde und Weggefährten erzählen von Begegnungen mit einer Frau, die eine vielsprachige, europäische Intellektuelle war, dabei mitunter schüchtern und verletzlich, die aber, wie die Bachmann-Biografin Andrea Stoll erläutert, kompromisslos liebte und lebte und die den Preis für diese sehr freie und schwierige Existenz mit einer Alkohol- und Medikamentensucht bezahlte. Erstmals äußert sich auch der Bruder Heinz Bachmann vor der Kamera zu seiner Schwester, führt durch das Haus ihrer Kindheit in Klagenfurt, wo sich noch heute Ingeborg Bachmanns Habe aus ihrer Wohnung in Rom befindet.

Bayerisches Fernsehen - MEDIATHEK: LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann: https://www.youtube.com/watch?v=Pcfqyzx6aMA





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KULTURRAUM KLAGENFURT


TOP HIGHLIGHT

Humbert-Fink-Preisträger 2016 steht fest (05.01.2016)

Im kommenden Mai wird zum zweiten Mal der Humbert-Fink-Preis der Stadt Klagenfurt vergeben. Er geht an den Schriftsteller Engelbert Obernosterer. Der Kärntner Schriftsteller Engelbert Obernosterer.

Der Humbert-Fink-Preis, den die Stadt Klagenfurt zum ersten Mal im Jahr 2014 vergeben hat, wird - alternierend mit dem von der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten verliehenen Gert-Jonke-Literaturpreis - alle zwei Jahre seitens der Stadt ausgerichtet und ist mit 12.000 Euro dotiert. Der Humbert-Fink-Literaturpreis wird an Autoren und Autorinnen, die aus Kärnten stammen und sich über einen längeren Zeitraum hinweg durch ihr literarisches Engagement in der Kärntner Literaturlandschaft einen Namen gemacht haben, vergeben. Er richtet sich an Autoren und Autorinnen, die in deutscher und/oder slowenischer Sprache publizieren. Im Vordergrund steht der Aspekt der sprachkünstlerischen Qualität der Texte.

Erster Preisträger war Antonio Fian, dieses Jahr wird der Kärntner Schriftsteller Engelbert Obernosterer ausgezeichnet.

Der 1936 in St. Lorenzen im Lesachtal geborene Autor feiert im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag und legt ein umfangreiches literarisches Werk vor. Die beiden Juroren, Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap und Büchner-Preisträger Josef Winkler, einigten sich auf den verdienten Literaten, der in satirisch-kritischen Texten seine Heimat beleuchtet.

Juror Josef Winkler skizziert Obernosterers Schaffen wie folgt: „In Büchern wie „Mythos Lesachtal“, „Vom Ende der Steinhocker“, „Die Bewirtschaftung des Herrn R.“ und weiteren zwölf Prosabänden, zuletzt „Der Kampf mit dem Engel“, verkrallt sich Engelbert Obernosterer mit berglerischer Zähigkeit in seine Lesachtaler Herkunft. Sich und seine Familie über Wasser hielt er als Lehrer an verschiedenen Schulen im Gailtal, wo er (seit 1999 in Pension) lebt. Im Buch „Die Mäher und Grasausreißer“ geht es ihm um die Bewahrung des kindlich Magischen, das auch im Erwachsenen nicht erstickt werden soll, in den Schulen aber unbarmherzig dem Moloch der Brauchbarkeit geopfert wird. Überhaupt versuchen viele der „Miniaturen“ genannten kleinen bohrenden Prosastudien Obernosterers zu zeigen, dass die Wohlstandgesellschaft dabei ist, von der stummen menschenfeindlichen Realität sich in die Sprache zu retten, weshalb das Zusammentreffen mit der ungeschönten Realität meist als tragisches Ereignis empfunden wird.“ Engelbert Obernosterers nächstes Buch „Das blaue Dingsda“ (Miniaturen) erscheint im Herbst 2016." Die Preisverleihung erfolgt am 19. Mai um 19.30 Uhr im Robert-Musil-Literatur-Museum durch Bürgermeisterin und Kulturreferentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz: „Ich gratuliere Engelbert Obernosterer sehr herzlich und freue mich, mit ihm nach dem ersten Preisträger Antonio Fian einen weiteren würdigen Literaten mit dieser Anerkennung der Landeshauptstadt Klagenfurt auszuzeichnen. Besonders freut es mich, dass Obernosterer nach wie vor mit dem wachen Esprit eines kritischen Zeitzeugen seine Gedanken in literarischer Form weitergibt.“

Die Laudatio hält im Rahmen der feierlichen Preis-Übergabe Mag. Katharina Herzmansky, anschließend wird der Preisträger aus seinen Werken lesen.


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Stadttheater Klagenfurt

Maria Stuart

Trauerspiel von Friedrich Schiller

Macht, Moral und die blutigen Geschäfte der Regierenden: die Themen in Schillers Königinnen-Drama haben bis heute nichts an Brisanz verloren. In der Inszenierung der Nestroy-Preisträgerin Stephanie Mohr stehen sich Franziska Hackl und Isabel Schosnig als Maria Stuart und Elisabeth I. gegenüber.

Schiller war fasziniert vom Schicksal der laut Zeitzeugen schönen und leidenschaftlichen Maria Stuart, die nach neunzehnjähriger Gefangenschaft auf dem Schafott starb. Am Höhepunkt des Dramas lasst er eine erfundene Begegnung der beiden Gegnerinnen stattfinden und zeigt auf, wie unerbittlich persönliche Motive die politischen Interessen steuern.

Schauplatz der Tragödie ist England im 16. Jahrhundert. Maria Stuart, Königin von Schottland, muss nach der Ermordung ihres Ehemanns, die ihr angelastet wird, das Land verlassen. Sie sucht Schutz bei ihrer Verwandten Elisabeth I., Königin von England. Diese fürchtet aber, Maria konnte ihre Ansprüche auf den englischen Thron geltend machen und lässt sie verhaften. Schillers Drama setzt drei Tage vor Marias Hinrichtung im Jahr 1587 ein. Es erzählt von der Gefangenen und ihrem verzweifelten Versuch, das bereits verkündete Todesurteil wegen Hochverrats abzuwenden. Währenddessen ringen verschiedene politische Lager entweder um die Befreiung oder die baldige Hinrichtung Marias. Elisabeth schwankt und zögert, um ihr eigenes Ansehen besorgt, die Unterzeichnung des Urteils hinaus. Ein Befreiungsversuch Marias und ein Attentat auf Elisabeth schlagen fehl. Letztendlich unterschreibt sie den Hinrichtungsbefehl.

Dauer ca. 3 Stunden, 10 Minuten (inkl. einer Pause von 20 Minuten)

Sonntags ins Theater 06. November 2016 – 15.00 Uhr: Erwachsene erhalten an diesem Termin 20% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis.

Mehr: http://www.stadttheater-klagenfurt.at/de/produktionen/maria-stuart/


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AUS DER WELT DER LITERATUR UND DER KÜNSTE

>>> Musil Museum