Fassade mit Banner des Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt
{root} - News

16. und 17.09.: Klagenfurt-Nachlesen (Berlin und Leipzig)

16.09: Klagenfurt-Nachlese (Literaturwerkstatt Berlin)

In Lesung und Gespräch Peter Wawerzinek, Aleks Scholz, Dorothee Elmiger, Stephanie Gleißner und Christina Maria Landerl Moderation: Hubert Winkels

Peter Wawerzinek hat bei den 34. Tagen der deutschsprachigen Literatur mit »Ich finde dich / Rabenliebe« Jury und Publikum gleichermaßen überzeugt: »Ich habe gedacht, wenn ich mich schreibend verschenke, entfliehe ich dem Teufelskreis der Erinnerung. Schreibend bin ich tiefer ins Erinnern hineingeraten als mir lieb ist.« Ganz anders ist Aleks Scholz’ Blick auf seinen Gegenstand: »Google Earth« beginnt mit dem Satz: »Trampes Grundstück ist einfach strukturiert.« Dorothee Elmiger war die große Überraschung des Wettbewerbs. »Einladung an die Waghalsigen« gilt als eines der interessantesten Romandebüts dieses Herbstes. 2009 war sie bereits einmal in Klagenfurt, als Stipendiatin des Literaturkurses.
An diesem Abend lesen mit Stephanie Gleißner und Christina Maria Landerl zudem zwei junge in Berlin lebende Autoren, die mit ihren Texten beim 14. Klagenfurter Literaturkurs auf sich aufmerksam gemacht haben.

Do, 16.09. um 20:00
Ort: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstr. 97, 10435 Berlin,Eintritt 5/3 EUR www.literaturwerkstatt.org

Eine gemeinsame Veranstaltung des ORF Landesstudio Kärnten, der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt und der Literaturwerkstatt Berlin

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17.09: Klagenfurt-Nachlese (Centraltheater Leipzig)

In Lesung und Gespräch Peter Wawerzinek, Judith Zander, Dorothee Elmiger, Niklas Bardeli und Roman Ehrlich. Moderation: Michaela Monschein, Heimo Strempfl

Am Abend in Leipzig lesen mit Niklas Bardeli und Roman Ehrlich gleich zwei dort lebende Autoren, die mit ihren Texten beim 14. Klagenfurter Literaturkurs auf sich aufmerksam gemacht haben.

17. September 2010, Beginn 20.00 Uhr
Centraltheater (Erfrischungsfoyer),
Bosestraße 1, 04109 Leipzig

Veranstalter sind die Literaturzeitschrift EDIT, die Literaturwerkstatt Berlin, das ORF Landestudio Kärnten und die Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt.

 


 

21.09.: KELAGerlesen: Clemens Berger: "Das Streichelinstitut"


Dienstag, 21. September, 19,30 Uhr, Musil-Haus, Bahnhofstr. 50, A-9020 Klagenfurt

Veranstalter: Musil Museum, powered by KELAG.

Ein urkomischer, kluger Roman über einen liebenswerten Taugenichts, der plötzlich Erfolg hat.

Sebastian war ein sensationeller Streichler, beruhigend und aufregend zugleich - fand Anna jedenfalls, seine Freundin. Trotzdem war es eigentlich nur eine Urlaubsalberei, als sie ihm vorschlug, diese Fähigkeiten zu professionalisieren. Natürlich (Regel 1) niemals unterhalb der Gürtellinie! Aber in dieser kalten Welt des Gestresstseins musste es doch eine kommerziell verwertbare Sehnsucht nach Zärtlichkeiten auch oberhalb des Nabels geben. Und irgendetwas sollte sich Sebastian schon einfallen lassen, der nach dem Ende seines Philosophie-Studiums schon viel zu lange einfach nur herumhing, während Anna als Lektorin in Foucault-Seminaren an der Wiener Uni wenigstens ein bisschen was verdiente. Als Sebastian anderthalb Jahre später wirklich zum Gewerbeamt geht, um in der Mondscheingasse ein Streichelinstitut zu eröffnen, stößt er schon bei der Anmeldung auf fast unüberwindliche Schwierigkeiten: »Massagesalon« schlägt ihm die Beamtin als Rubrizierung vor, weil ihre Liste unter »Streicheln« nichts hergibt. Schließlich einigen sie sich auf »Lebensberatung«. Dass wirklich Leute kommen und auch noch eine Menge Geld bezahlen, überrascht Sebastian fast selbst. Endlich ist er ein »nützliches Mitglied des menschlichen Marktes«, denkt er sich, wenngleich er sich eingestehen muss, dass Zielgruppe und Wunschgruppe nicht identisch sind und sich überhaupt plötzlich ganz ungeahnte Probleme auftun.

http://www.streichelinstitut.com/

 

 



Shortlist für den Österreichischen Buchpreis "Alpha"

Shortlist für den Österreichischen Buchpreis "Alpha"

Nominiert sind die gebürtige Südkoreanerin Anna Kim mit ihrem Roman "Die gefrorene Zeit", der Oberösterreicher Richard Obermayr mit "Das Fenster", die 1979 geborene Verena Roßbacher mit ihrem Debütroman "Verlangen nach Drachen", der bereits mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnete Grazer Clemens J. Setz mit "Die Frequenzen", der Wiener Thomas Stangl mit "Was kommt" und die niederösterreichische Publizistin Christine Wiesmüller mit "Sommerfrische. Quadratur des Kreises oder ein Fragment".

Der Literaturpreis ist mit EURO 10.000 dotiert und wird am 20. Oktober bei einer Gala im Studio 44 im Hauptgebäude der Österreichischen Lotterien verliehen werden.


 

Nominierungen für den Buchpreis 2010

Die erste Auswahlphase ist abgeschlossen: Die Jury hat entschieden, welche 20 Romane für den Deutschen Buchpreis 2010 nominiert werden. Mit Judith Zander und Peter Wawerzinek sind zwei Preisträger der Tage der deutschsprachigen Literatur auf der "Longlist", mit Michael Köhlmeier und Doron Rabinovici auch zwei österreichische Schriftsteller. Hier sind die Namen:

• Alina Bronsky
• Jan Faktor
• Nino Haratischwili
• Thomas Hettche
• Michael Kleeberg
• Michael Köhlmeier
• Thomas Lehr
• Mariana Leky
• Nicol Ljubić
• Kristof Magnusson,
• Andreas Maier
• Olga Martynova
• Martin Mosebach
• Melinda Nadj Abonji
• Doron Rabinovici
• Hans Joachim Schädlich
• Andreas Schäfer
• Peter Wawerzinek
• Judith Zander, Dinge
• Joachim Zelter

http://www.deutscher-buchpreis.de/de/352565?meldungs_id=392494

 



 

NDR-Kulturjournal: Peter Wawerzinek: Rabenliebe (Galiani, 2010)

NDR Fernsehen: Kulturjournal, zum Nach-Sehen:
http://www3.ndr.de/sendungen/kulturjournal/kj2656.html

Für den Anfang dieser Geschichte hat Peter Wawerzinek in Klagenfurt in diesem Jahr den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Jetzt erscheint das ganze Buch: "Rabenliebe" (Galiani Verlag Berlin). Das "Kulturjournal" stellt diesen bemerkenswerten... Roman einer Befreiung und seinen Autor vor.

 

Ausstellung "Wörtersee" // Musil Museum, Klagenfurt

Volontärin Sabrina Katzenbeger und Heimo Strempfl vor dem Triptychon "Wörtersee" der Malerin Caroline.

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WÖRTERSEE

Im Musil Museum sind im Rahmen der Ausstellung Wörtersee Arbeiten von Caroline und von Hans Staudacher zu sehen.

CAROLINE

lebt und arbeitet in Wernberg (Kärnten). 1959-62 Studium der Werbegrafik in Wien. Abendakt an der Akademie der bildenden Künste Wien (bei Prof. Herbert Boeckl). Seit 1972 Mitglied des Kunstvereins Kärnten. 1980 Förderungspreis für bildende Kunst des Landes Kärnten. Zahlreiche Ausstellungen.

Hans STAUDACHER

ist Autodidakt und begann 1948 seine internationale Ausstellungstätigkeit. Seit 1950 lebt und arbeitet er in Wien, zwischen 1954 und 1962 hielt er sich mehrmals länger in Paris auf. Staudacher ist Begründer und Hauptvertreter des österreichischen Informel. Seine abstrakten Gemälde sind in einer expressiven, gestischen Malweise ausgeführt, kalligrafische Schriftzeichen, Symbole, Notizen, aber auch Kartons und Papiere bindet er collagenartig ein.

http://www.oenb.at/de/ueber_die_oenb/kunstraum/bilder/skulptur/staudacher_hans.jsp

Musil Museum, Bahnhofstrasse 50, A-9020 Klagenfurt am Wörthersee

Öffnungszeiten: Mo - Fr. 10.00 – 17.00 Uhr, Sa. 10.00 – 14.00


18.09.: Inaugurazione Parco Ungaretti

Villa Castelnouvo (Foto: Ass. Amici di Castelnouvo)

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Associazione Amici di Castelnuovo

SAVE THE DATE
inaugurazione Parco Ungaretti

18 settembre 2010, ore 11.00
Villa Della Torre-Hohenlohe, via Castelnuovo 2 Sagrado (GO).

Sabato 18 settembre a Castelnuovo (Go) l'inaugurazione del primo parco tematico dedicato a Giuseppe Ungaretti. I più noti studiosi del poeta accompagneranno i visitatori alla scoperta del progetto Sarà inaugurato alle 11 di sabato 18 settembre a Castelnuovo (Go)

Con la partecipazione di Vittorio Sgarbi e della casa editrice Arnoldo Mondadori.
La Sua presenza sarà particolarmente gradita. Mirella Della Valle Terraneo - Gianfranco Trombetta

R.S.V.P. Tel. 0481 99742
eventi@castelvecchio.com
Ulteriori informazioni sull’iniziativa possono essere reperite sul sito: www.amicidicastelnuovo.it

 

 

lend|spiel: Austellung: Steinbrenner/Dempf

Das Künstlerduo experimentiert mit der Sichtbarmachung gesellschaftlicher Sachverhalte. Dabei gehen sie aus von einem erweiterten Begriff der Skulptur als einem heterogenen und dynamischen Gebilde, in das unter anderem gegenständliche, soziale und symbolische Elemente einwirken.

Laufzeit: 8. Juli bis 10. Oktober im Lendhafen in Klagenfurt

http://www.steinbrener-dempf.com/

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Zugleich:

Ausstellung: Jabberwocky, 3 Dioramen von Steinbrenner/Dempf
ab 10.07 bis 31.07.2010

Ort: Seh.Bühne @ RAJ, Badgasse 7, A-9020 Klagenfurt
Fon & Fax: 43 463 507917
http://www.innenhofkultur.at/

 

 

fokus sammlung 01. Malerei und Zeichnung (MMKK Klagenfurt)


Bis 5. September 2010

Eröffnung: Mittwoch, 2. Juni 2010, 19 Uhr
Musik: Tonč Feinig, Klavier

fokus sammlung ist der Titel einer neuen Ausstellungsreihe, die regelmäßig die Sammlungsinhalte des Museums Moderner Kunst Kärnten unter wechselnder thematischer Schwerpunktsetzung und durch eine spezifische Auswahl von unterschiedlichen Blickpunkten her durchleuchtet. Die aktuelle Schau befasst sich mit Malerei und Zeichnung, mit dem Verhältnis beider Gattungen zueinander und mit ihrer Entwicklung in den vergangenen 150 Jahren.

KünsterInnen: Hans Bischoffshausen | Hans (Jean) Egger | Bruno Gironcoli | Giselbert Hoke | Wolfgang Hollegha | Gustav Januš | Anton Kolig | Kurt Kocherscheidt | Alois Köchl | Peter Krawagna | Maria Lassnig | Franz Yang-Močnik | Valentin Oman | Hans Staudacher | Franz Wiegele | Ludwig Willroider | Reimo Wukounig

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In der Burgkapelle

Sabina Hörtner. KEINE ZWEI STUNDEN

3. Juni bis 5. September 2010
Eröffnung: Mittwoch, 2. Juni 2010, 19 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 10,00 bis 18,00 Uhr, DO von 10,00 bis 20,00 Uhr (feiertags bis 18,00 Uhr)
Museum Moderner Kunst Kaernten, Burggasse 8 / Domgasse
9020 Klagenfurt, T ++43(0)50.536.30542, F ++43(0)50.536.30514, office.museum@ktn.gv.at, www.mmkk.at

 

 

 

music.pic.nic im Kleinmayr-Garterl


Ein buntes Open-air Musik-Programm organisiert der kulturRaum Klagenfurt heuer erstmals im idyllischen Kleinmayr-Garterl auf der Anhöhe zwischen Europahaus und Stadthaus. Kulturgenuss beim Picknick im Grünen! Essen, Trinken, Plaudern, Tanzen und dabei feine Beats genießen.


So, 8.8. Countrymusic mit den Salt Creek Cripple Crackers
So, 12.9. Austro Pop und Austro Rock mit CHL.plus (Trio)

Freier Eintritt!

Jause und Getränke bitte mitnehmen!
Jeweils von 10 bis 13 Uhr im Kleinmayr-Garterl
(Zugang über den Innenhof des Europahauses..Reitschulgasse 4, Klagenfurt)
Bei Schlechtwetter entfallen die Veranstaltungen!

 

 

Ausstellung "Schmeckt's? Vom Küchendunst zur Tafelkunst" (Stadtgalerie Klagenfurt)


Ausstellungsdauer:
17. Juni bis 10. Oktober 2010

Öffnungszeiten:
Täglich außer Montag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Feiertags außer Montag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Im Juli und August donnerstags bis 22.00 Uhr geöffnet!
Tel. 0463/537-5545, E-Mail: stadtgalerie@klagenfurt.at www.stadtgalerie.net

Veranstaltungsort:
Stadtgalerie Klagenfurt
Theatergasse 4
9020 Klagenfurt am Wörthersee

 


 

Musil-Haus: Start für Umbau

Um auf den bevorstehenden Umbau aufmerksam zu machen, wurden die Fenster des Musil-Hauses im Erdgeschoss nach einer Idee von Wolfgang Rami mit Portraits von Ingeborg Bachmann, Robert Musil und mit einem Foto des Christine Lavant-Zimmers gestaltet.

KleineZeitung.at, 17. Juni 2010

Klagenfurter Musil-Museum wird erweitert

Ein Teil des Erdgeschosses wird um 300.000 Euro zur Literaturlounge umgebaut. Die Eröffnung wird am 6. November stattfinden.

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/2377309/robert-musil-museum-noch-heuer-erweitert.story

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Kaernten.ORF.at, 17. Juni 2010

"Das Musil-Haus beim Bahnhof wird ab sofort um 300.000 Euro umgebaut und erweitert. Das Erdgeschoss wird ausgebaut, der Zugang Richtung Bahnhof verlegt. (...) Da im Erdgeschoss des Musilhauses ein Geschäft ausgezogen ist, würden diese Räume nun adaptiert, sagt Kultur- und Finanzreferent Albert Gunzer (FPK). In die 150 Quadratmeter großen Räume kommt eine Fachbibliothek, ein kleines Café und auch das Musilmuseum findet dort mehr Platz. (...) Der Umbau wird im Herbst fertiggestellt sein (...) Der Zugangbereich zum Musilhaus wird Richtung Süden zum Bahnhof verlegt, dies sei auch eine Aufwertung für den Bahnhofsvorplatz, sagt Hochbaureferent Herbert Taschek (ÖVP).

Auch die Arbeiterkammer-Bibliothek wird künftig von der Stadt unterstützt. Diese Vereinbarung sei am Mittwoch getroffen worden, sagt Gunzer."

http://kaernten.orf.at/stories/450328/

 

 

 

34. Tage der deutschsprachigen Literatur // 14. Klagenfurter Literaturkurs

Am Mittwoch, dem 26. Mai, wurden im Klagenfurter Musil Museum die 34. Ausgabe des Ingeborg-Bachmann-Preises und die 14. Ausgabe des Klagenfurter Literaturkurses vorgestellt.

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34. TAGE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR - Verleihung des Ingeborg-Bachmann-Preises

14. KLAGENFURTER LITERATURKURS

P R O G R A M M

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REDEN ÜBER INGEBORG BACHMANN

Donnerstag, 17. Juni 2010, 19.30 Uhr
Musil-Haus

Buchpräsentation // Ingeborg Bachmann: Kriegstagebuch
Einführung und Lesung: Heinz Bachmann

1945, unmittelbar nach Kriegsende, notiert die achtzehnjährige Ingeborg Bachmann diese Zeilen in ihrem Tagebuch. Aus ihnen sprechen die Ab-
scheu vor der NS-Ideologie und die Erleichterung über das Ende der Nazi-Herrschaft. Der euphorische Ton hat noch einen weiteren Grund:
Ingeborg Bachmann hat sich in den britischen Besatzungssoldaten Jack Hamesh verliebt, einen Wiener Juden, dem 1938 die Emigration gelang.

Eine Veranstaltung des Robert Musil-Instituts der Universität Klagenfurt und der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt.

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TRANSLATIO

Der Österreichische Staatspreis für literarische Übersetzung geht an Nelleke van Maaren und an Heinrich Eisterer

Überreichung:
Sonntag, 20. Juni 2010, 18.00 Uhr
Musil-Haus

Hartmut Köhler
Warum preisen wir das Übersetzen? Festvortrag

Christoph Buchwald
Laudatio

Nelleke van Maaren
Dankesworte

György Buda
Laudatio

Heinrich Eisterer
Dankesworte

Robert Stocker
BMUKK/Sektion Kunst
Preisverleihung

Nelleke van Maaren/Heinrich Eisterer
Lesung

Primus Sitter
Musik

Eine Veranstaltung des Robert Musil-Instituts der Universität Klagenfurt.

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14. KLAGENFURTER LITERATURKURS

Die drei Tutorinnen und Tutoren des Klagenfurter Literaturkurses, die Bachmannpreisträgerin des Jahres 2003, Inka PAREI (Berlin), Friederike KRETZEN aus Basel und Ferdinand SCHMATZ aus Wien waren in diesem Jahr wieder als Juroren tätig. Sie haben vor kurzem neun Stipendiatinnen und Stipendiaten für den Vierzehnten Klagenfurter Literaturkurs ausgewählt. Die Namen wurden am 17. Mai in Klagenfurt bekannt gegeben.

Parei, Kretzen und Schmatz stehen den neun talentierten Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren wieder als Gesprächspartner („Tutoren“) zur Verfügung. Die Tutoriumsgespräche finden, wie gewohnt, im Musil-Haus statt.


STIPENDIATINNEN UND STIPENDIATEN 2010:

Niklas BARDELI, Leipzig, Jörn DEGE, Leipzig, Roman EHRLICH, Leipzig, Stephanie GLEISSNER, Berlin, Nikolas HOPPE, Hildesheim, Marc Anton JAHN (D), Biel, Christina Maria LANDERL (A), Berlin, Frauke SCHEFFLER, Köln, Brigitte SPALINGER (CH), Zürich
http://bachmannpreis.eu/de/literaturkurs/2234


P R O G R A M M

ERÖFFNUNG DES LITERATURKURSES, Sonntag, 20. Juni, 20,15 Uhr

Im Anschluss daran: Elisabeth Heydeck (ZDF/3sat) im Gespräch mit Friederike Kretzen, Inka Parei und Ferdinand Schmatz

DJ Sunki


LESUNG: Daniela DRÖSCHER, Dienstag, 22. Juni, 20,00 Uhr

Daniela Dröscher liest aus ihrem Roman Die Lichter des George Psalmanazar. Berlin Verlag. 2009.
http://www.berlinverlage.de/

„Psalmanazar ist ein edler Wilder, d.h. ist er gar nicht, er ist ein schrulliger junger Mann, der gleich am Anfang gezeigt wird, wie er in einem englischen Fischerdorf Doraden mit der bloßen Hand fängt und ihnen den Kopf abbeißt. Und er spricht eine erfundene Sprache. Als edler Wilder schleust ihn ein Bischof in die gelehrten Kreise von London um den Literaturkritiker Samuel Johnson ein“ (Alexander Wasner, SWR 2)

Im Anschluss an die Lesung führt Arno Rußegger vom Institut für Germanistik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein Gespräch mit der Autorin.

Daniela Dröscher:

geb. 1977 in München, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Trier und London und promovierte zur Poetologie Yoko Tawadas. Prosa, Theaterstücke, Essays. 2008 war Daniela Dröscher Stipendiatin des Zwölften Klagenfurter Literaturkurses. Die Lichter des George Psalmanazar ist ihr erster Roman.


LESUNGEN DER STIPENDIATINNEN UND STIPENDIATEN, Mittwoch, 23. Juni, 14,00 Uhr

Die Lesungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten finden heuer wieder am Mittwoch, dem 23. Juni, ab 14,00 Uhr im Musil-Haus statt. Moderiert wird der Nachmittag von Heimo Strempfl. Die Lesungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Klagenfurter Literaturkurses sind alljährlich ein Höhepunkt dieser Veranstaltung im Vorfeld des Bachmann-Preises.

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34. TAGE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR

Vom 23. bis zum 27. Juni wird Klagenfurt wieder zum Zentrum der deutschsprachigen Literatur.

An drei Tagen lesen insgesamt 14 Autorinnen und Autoren. Die Klagenfurter Rede zur Literatur hält die Bachmann-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff.

Die Preisverleihung wird am Sonntag um 11,00 Uhr live auf 3sat übertragen. Clarissa Stadler fungiert wieder als Moderatorin. Gespinste, Netzwerke, die sich ausbreiteten und etwas völlig Neues entstehen lassen. Das ist das Thema des diesjährigen Bühnenbildes von H. P. Maya.

Das Internetprojekt "Bachmann-Preis goes Europe" wird ausgeweitet: Alle Wettbewerbstexte gehen zeitgleich auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Slowenisch, Tschechisch und Kroatisch online. http://bachmannpreis.eu http://bachmannpreis.orf.at

Burkhard Spinnen amtiert weiterhin als Juryvorsitzender. Die österreichische Literaturkritikerin und Übersetzerin Karin Fleischanderl, die Schweizer Germanistin und Soziologin Hildegard Elisabeth Keller sowie die ebenfalls als KritikerInnen tätigen Maike Fessmann (Berlin) und Paul Jandl (Wien) sind in diesem Jahr Mitglieder der Jury der >Tage der deutschsprachigen Literatur<. Der Literaturkritiker Hubert Winkels ist neu in der Jury.

Jury
Burkhard Spinnen – Juryvorsitzender (Münster), Karin Fleischandler (Wien), Maike Fessmann (Berlin), Hildegard Elisabeth Keller (Zürich), Paul Jandl (Wien), Hubert Winkels (Köln), Alain Claude Sulzer (Basel). Moderation: Clarissa Stadler (Wien).

http://bachmannpreis.eu/de/jury

Autorinnen und Autoren
Volker H. Altwasser (Rostock, D), Thomas Ballhausen, Josef Kleindienst (Wien, A), Dorothee Elmiger (Berlin, CH), Christian Fries (Münster, D), Sabrina Janesch (Cottbus, D), Christopher Kloeble, Verena Rossbacher, Peter Wawerzinek, Judith Zander (Berlin, D), Daniel Mezger (Zürich, CH), Max Scharnigg (München, D), Iris Schmidt (Düsseldorf, D), Aleks Scholz (Dublin, IRL).

http://bachmannpreis.eu/de/autoren

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Preise und Preisstifter

Ingeborg-Bachmann-Preis 25.000 Euro
gestiftet von der Landeshauptstadt Klagenfurt www.klagenfurt.at

Kelag-Preis 10.000 Euro
gestiftet von der Kärntner Elektrizitäs-Aktiengesellschaft www.kelag.at

3sat-Preis 7.500 Euro
gestiftet von 3sat, dem Gemeinschaftsprogramm der vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ZDF, ORF, SF, ARD. www.3sat.de

Ernst-Willner-Preis 7.000 Euro
gestiftet von Verlagen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Hypo Group-Publikumspreis 7.000 Euro
gestiftet von der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG http://www.hypo-alpe-adria.com

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Rahmenprogramm

24. bis 26. Juni
Josef Winkler: Der Kinoleinwandgeher, Volkskino • Kinoplatz 3

24. bis 26.Juni
Lendspiel, Lendhafen // Bachmann-Preis-Public-Viewing. Alle Lesungen und Diskussionen live auf 3sat sehen.
Literatur-DJ täglich ab 19.00 Uhr

25. Juni, 19.30 Uhr
Martin Fritz und Annina Schmid lesen im Café des Arcotel Moser Verdino.

Samstag, 26.Juni
19.00 Uhr • Lesung, Lendhafen
Österreichische Literaten-Nationalmannschaft

ab 19. Juni: Bachmann „erfahren“
Literaturreisen auf den Spuren Ingeborg Bachmanns
http://www.kulturraum-klagenfurt.at/default.aspx?SIid=330&ARid=16307&LAid=%3C%=LAid%20%%3E

26. Juni: Fußball-Spiel
Die Österreichische Literaten-Nationalmannschaft spielt gegen den
FC TDDL 2010

 


 

Klagenfurt hat wieder einen Stadtschreiber!

Karsten Krampitz arbeitet bis Herbst in der Lindwurmstadt!

Seit ein paar Tagen ist Karsten Krampitz in Klagenfurt, er hat auf Einladung der Stadt Klagenfurt das Schriftstelleratelier im Europahaus bezogen und wird bis Ende September in Klagenfurt als so genannter „Stadtschreiber“ tätig sein.
Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer hieß den neuen Klagenfurter Stadtschreiber herzlich willkommen. „Mit Ihrer Ankunft beginnt für uns dieses Jahr die literarische Hochsaison schon vor den ‚Tagen der deutschsprachigen Literatur’“, so Gunzer, der auch manche Veranstaltungen, Lesungen etc. mit Karsten Krampitz ankündigte.

Die Stadt Klagenfurt stellt ihrem Stadtschreiber übrigens Wohnen, Verpflegung sowie ein Stipendium in der Höhe von 1.200 Euro zur Verfügung.
Die Stadtwerke Klagenfurt und Immobilien Lexer unterstützen das von „kulturRaum Klagenfurt“ (Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt) wieder aktivierte Projekt.
In Klagenfurt waren bisher vier Stadtschreiber tätig: Slobodan Miletic (1992), Lothar Schöne (1993), Sabine Gruber (1994/95) und Robert Schindel (1996/97).

Karsten Krampitz wird seinen Aufenthalt in Klagenfurt nutzen, um an seinen derzeit aktuellen zwei Buchprojekten zu arbeiten. „Bei einem bin ich Herausgeber, das zweite ist ein neuer Roman mit dem Arbeitstitel ‚Auszeit’“, verrät der Berliner Autor, der im Vorjahr mit einem Auszug aus seiner Novelle „Heimgehen“ den Publikumspreis beim Bachmann-Literaturbewerb gewonnen hat.

Einblick in die Tätigkeit bzw. über den Aufenthalt von Karsten Krampitz in Klagenfurt bekommt man auch im Blog auf www.kulturraum-klagenfurt.at

 



 

Ausbau: Musil Museum

Kleine Zeitung (Klagenfurt), 21.04.2010

Die Kleine Zeitung berichtet über die Sitzung des Klagenfurter Stadtsenats vom 20. April:

"FAKTEN
Adaptierung Musil-Haus. Das Erdgeschoß des Musil-Hauses in Klagenfurt wird um rund 280.000 Euro adaptiert. Das Projekt von Hochbaureferent Herbert Taschek (ÖVP) und der Kulturabteilung fand regen Anklang. Künftig sollen im Erdgeschoß-Bereich Bachmann- und Lavant-Ausstellungen stattfinden. Weiters sind eine Bibliothek und Gastronomie geplant."

 

 

Robert Musil Literatur Museum bei Facebook

Das Musil Museum bei Facebook:

http://de-de.facebook.com/people/Heimo-Strempfl/1114158586

Wörtersee

http://www.facebook.com/home.php?#!/event.php?eid=107023839324934&ref=ts

 

 

Anna-Seghers-Preis fuer Daniela Droescher und Guadalupe Nettel

Die in Berlin lebende Schriftstellerin Daniela Droescher und ihre mexikanische Kollegin Guadalupe Nettel sind mit dem Anna-Seghers-Preis 2009 sind geehrt worden. Die mit insgesamt 25.000 Euro verbundene Auszeichnung wurde ihnen in Mainz ueberreicht.

Die 1977 in Muenchen geborene Daniela Droescher hat in diesem Jahr mit "Die Lichter des George Psalmanazar" ihren ersten Roman veroeffentlicht. Im September wurde ihr Theaterstueck "Hundert Blumen machen Arbeit" am Staatstheater Mainz uraufgefuehrt. Gruadalups kommt aus Mexiko-Stadt und schrieb unter anderem Erzaehlungen sowie den Roman "El Huésped" ("Der Gast").

Der Preis ist nach der in Mainz geborenen Autorin Anna Seghers (1900-1983/"Das siebte Kreuz") benannt, die 1933 vor den Nationalsozialisten nach Mexiko gefluechtet war. Die aus einer juedischen Familie stammende Autorin und Kommunistin lebte spaeter in der DDR. In Erinnerung an ihre Lebensgeschichte wird der von der Anna Seghers-Stiftung vergebene Preis stets an eine Schriftstellerin aus dem deutschsprachigen Raum und an eine aus Lateinamerika verliehen.

http://bachmannpreis.eu/de/literaturkurs/42


 

 

Ulrich Gehret (Musil-Haus)

Der aus Deutschland stammende Kuenstler Ulrich Gehret ist fasziniert von dem Schriftsteller Robert Musil und dessen Lebenswerk. Er beschaeftigt sich ("neben all meinem persoenlichen, lebensnotwenigen Aufwand an Bildbewaeltigung") seit über dreissig Jahren mit dem Werk von Musil und "findet dabei kein Ende".

Ulrich Gehret stellte dem Robert-Musil-Literatur-Museum deshalb eine seiner Arbeiten, die sich auf Musil beziehen, als Dauer-Leihgabe zur Verfuegung. Die Uebergabe fand im Rahmen einer oeffentlich zugaenglichen Matinée statt. Der Kuenstler stellte dabei seine ganze enge Beziehung zu Musil dar.

Seit vielen Jahren lebt Gehret vielen Jahren in der Naehe von Belém, der wichtigsten Stadt des brasilianischen Amazonasgebietes. Ueber seine Arbeitsweise notiert der Kuenstler: "Bilder, die keine sind...entstehen am aeusserste Rand existenzieller Gegebenheiten".

Von 2000 bis 2004 beschaeftigte er sich mit dem Bau der Segeljacht „nota visual“ aus tropischen Harthoelzern. Von 2005 bis 2007 unternahm Gehret eine Fahrt mit der „nota visual“ in die Karibik. Damit begann auch sein Projekt „whaling-notavisual“ als Edition, Workshop, Buch, Jacht und Fluke-Painting Serie.

Vgl.: http://www.whaling-notavisual.com/index.html

Ulrich Gehret wird (wie beispielsweise auch Jim Avignon) durch die Asperger Gallery in Berlin vertreten: http://www.asperger-gallery.de


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Biographie Ulrich Gehret

Geboren 1944 in Cranz/Ostpreussen
1968-73 Studium freie Malerei an der HfbK Berlin und Hamburg. Erstes Staatsexamen fuer Kunsterziehung
1974-77 Aufenthalt in Griechenland. Tauchen 1978-80 Aufenthalt in Peru. Moto-cross Fahrt durch den brasilianischen Urwald. Erste visuelle Notizen als Bildbegleitung
1981-84 Nachttransporte in Frankfurt
1984 Atelier in Andalusien (Monda/Malaga)
1985-91 Aufenthalt in Argentinien und Chile. Tauchen mit Walen – Fotografie als visuelle Notiz
1991 Zentralamerika, Mayakultur
1992 „Modulatives Sehen“ – Workshop und Atelier mit Studenten in Costa Rica
1993/94 Gastdozentur an der „Universidad de los Andes“ in Bogota/Kolumbien
1995/96 Atelier in Oaxaca/Mexico
1997 Bootsbau in Macuro/Venezuela. Fahrt nach Trinidad und Tobago
1998 Projekt „nota visual“ in Belem/Brasilien
2000-04 Bau der Segeljacht „nota visual“ aus tropischen Harthölzern in Belem
2005-07 Fahrt mit der „nota visual“ in die Karibik. Beginn des Projektes „whaling-notavisual“ als Edition, Workshop, Buch, Jacht und Fluke-Painting Serie. Vertreten von 1991-2001 durch Galerie m, Bochum Seit 2003 vertreten durch Asperger-Gallery, Berlin
2008 Atelier in Marl, NRW
In Vorbereitung: Fortsetzung des Workshops "Modulatives Sehen" - Problematisation als Farbe