Fassade mit Banner des Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt
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NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM

>>> Zum Weiterlesen und Mehrlesen:

http://minthouse.myblog.de/

 

 

07.12.: Buchpräsentation: Alfred Goubran: Technische Tiere. Lyrik. Limbus, 2018 (Musil Museum)

Zeit: Freitag, 07. Dezember 2018, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Alfred Goubran: Technische Tiere. Lyrik. Limbus, 2018 http://www.limbusverlag.at/index.php/technische-tiere

»Jeder Dichter ist ein Orakel, aus dem sich das Unerschaffene in die Welt spricht. Jeder Dichter wirkt durch die unsichtbare Welt und weiß Dinge, die er nicht wissen kann – und das steht durchaus in der Tradition der Dichter, der ich mich verbunden fühle«, lässt Goubran den Schriftsteller Aumeier in seinem Roman Das letzte Journal sagen; er könnte damit auch über sich selbst sprechen. Für Technische Tiere hat Alfred Goubran mit der japanischen Zeichnerin Kazaki Maruyama zusammengearbeitet. In ihren Bildern entsteht eine Realität, die dem Eigentlichen noch das Wesentliche abringt – wie in der von Musikalität durchwobenen, von Freiheit und Unabhängigkeit durchdrungenen Lyrik Goubrans. Kuratiert wurde der aus Texten und Bildern bestehende Band vom Philosophen Boris Manner.

Alfred GOUBRAN

Geboren 1964 in Graz, der Vater Ägypter, die Mutter stammt aus Kärnten. Seit 2010 hauptberuflich als Autor, Herausgeber, Rezensent und Übersetzer tätig. Zahlreiche Publikationen, zuletzt die Romane Das letzte Journal (2016) und Herz (2017). 2016 erschien sein erster Gedichtband Gebete & Sitzbilder. www.goubran.com




Bis 21. Dezember 2018: Lavant Vakant. Nähbilder auf schwarzem Samt von Eduard Lesjak

"Das Schreiben-Können kommt über mich und führt dann aus, was weder in meinem Gehirn noch in meinem Gemüt je wissentlich geplant worden ist. (...) Sobald der besagte Zustand nachläßt, verfalle ich einer unerschöpflichen Schwermut, die nichts mehr will als den Tod." Christine Lavant

LAVANT VAKANT. Nähbilder auf schwarzem Samt von Eduard Lesjak

Schon vor zwei Jahrzehnten hat der in Klagenfurt geborene Künstler Eduard Lesjak das Nähen von Linien zu SEINER Technik gemacht. Seit ebenso vielen Jahren ist er fasziniert von der Schriftstellerin Christine Lavant, für die das STRICKEN ganz eng mit dem Lesen und der Literatur verbunden war. Lesjaks Lektüre ihrer, im Wallstein Verlag erschienenen, Bücher „Das Wechselbälgchen“ (2012), „Das Kind“ (2015) und „Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus“ (2016) führte in den Jahren 2017 und 2018 zur Entstehung der Bildserie „Lavant Vakant“. 13 Bilder im Format 40x40x5cm, für die Samt, Nähgarn, Wolle und jeweils ein Eichenrahmen verwendet wurden, ergeben eine Gesamtgestaltung in der Größe von 2x2 Meter. Der Einsatz der Nähmaschine ermöglicht dem Künstler eine ganz eigenständige Art des Zeichnens. Eduard Lesjak notiert mit diesen Linien seine Eindrücke aus dem poetischen Kosmos der Dichterin Christine Lavant und deutet dem Publikum Ähnliches an wie die Dichterin, die in einem ihrer Gedichte schreibt: „Ich könnte vielleicht ein Geheimnis haben“.

Eduard LESJAK, geb. 1961 in Klagenfurt. Lebt als freischaffender Künstler in Wien. www.eduardlesjak.com



13.12.: Buchpräsentation Verena Gotthardt: herausgehen. Hermagoras/Mohorjeva (Musil Haus)

Der Hermagoras Verlag, IG Autorinnen Autoren Kärnten und die Grazer Autorenversammlung laden Sie ein zur Buchpräsentation

Verena Gotthardt: Herausgehen. Kurzgeschichten. Hermagoras/Mohorjeva, 2018.

Zeit: Donnerstag, 13. 12. 2018, um 18:00 Uhr
Ort: Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstraße 50, Klagenfurt

Verena Gotthardt liest aus ihrem neuen Buch.

Es sind Erzählungen über das Warten, Geschichten über das Nach-Hause-Kommen und doch nicht Daheim-Bleiben-Wollen, Gedanken über das Loch in der Wand und über gebündelten Rosmarin in einer Ecke. In den Geschichten geht es um abgekühlte Kaffeetassen, zu denen immer weniger jemand zurückkehrt, und um glückliche Abschiede. Es sind Geschichten über stille Momente. Die auftretenden Personen haben alle etwas gemeinsam: ihre so ruhige Art, dass sie in ihren eigenen Geschichten fast zu Nebenpersonen werden. Es bleibt nur, was in den Texten gerettet wurde.

Informationen, Tel: 0463-56 515 27
Veranstalter: Hermagoras/Mohorjeva Verlag, IG Autorinnen Autoren Kärnten und die Grazer AutorInnenversammlung (GAV)




Veranstaltungstermine im MUSIL-HAUS > Dezember 2018


03. 12. 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Literatour.at / Lesung: Angelika Stallhofer: Adrian oder die unzählbaren Dinge. Roman. Kremayr und Scheriau, 2018.
Veranstalter: Robert-Musil-Literatur-Museum & Katholischer Akademikerverband Institut
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04. 12. 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Lesung: Daniel Wisser: Königin der Berge. Roman. Jung und Jung, 2018.
Veranstalter: IG Autorinnen Autoren Kärnten
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06. 12. 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation Graphic Novel „Peršmanhof“ von Evelyn Steinthaler und Verena Loisel. Bahoe books.
Moderation: Edith Bernhofer
Musik: Die Unvollendeten/The Talltones.
Veranstalter: Robert-Musil-Institut.
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07. 12. 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation & Lesung: Alfred Goubran: Technische Tiere. Limbus, 2018. http://www.limbusverlag.at/index.php/technische-tiere
Veranstalter: Robert-Musil-Literatur-Museum
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11. 12. 2018
Beginn: 16:00 Uhr
Bücherflohmarkt
Veranstalter: Robert-Musil-Institut

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13. 12. 2018
Beginn: 18:00 Uhr
Lesung: Verena Gotthardt: herausgehen. Hermagoras/Mohorjeva, 2018.
https://www.mohorjeva.com/knjige_buecher/autor_detail/verena-gotthardt
Veranstalter: Verlag Hermagoras/Mohorjeva in Kooperation mit der IG Autorinnen Autoren Kärnten und mit der Grazer AutorInnenversammlung (GAV). Die Veranstaltung findet im Robert-Musil-Literatur-Museum im Parterre statt!


13. 12. 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Ivan Cankar zum 100. Todestag. Ausstellung „Cankar v stripu“. Erwin Köstler: Über Ivan Cankar. Filmausschnitte: („Cankar“), Lara Vouk. Auftritt: Žiga X Gombač und Igor Šinkovec. Podium, Moderation: Dominik Srienc.
Veranstalter: Robert-Musil-Institut'
Die Veranstaltung findet im Veranstaltungssaal im 1. Stock statt!
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17. 12. 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Lesung: Ludwig Roman Fleischer.
Veranstalter: IG Autorinnen Autoren Kärnten
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19. 12. 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation und Lesung: Betty Quast: Almenrausch (Der Wolf Verlag)
Einleitung: Gabriele Russwurm-Biro
Musik: Hackbrettvariationen
Veranstalter: Der Wolf Verlag
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Die Büchertische bei den Veranstaltungen im Musil Haus werden von der Kärntner Buchhandlung betreut. http://www.kbuch.at/



Literatour.at: Angelika Stallhofer: Adrian oder die unzählbaren Dinge, Kremayr und Scheriau

Zeit: Montag, 03. Dezember 2018, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband und das Musil Museum

Angelika Stallhofer: Adrian oder die unzählbaren Dinge, Kremayr und Scheriau, 2018. http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/adrian-oder-die-unzaehlbaren-dinge/

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband und das Musil Museum

Adrian Keller ist Werbetexter und arbeitet für große Unternehmen. Er schreibt Produkte zum Erfolg. Seine Protagonisten sind Autos, Sportschuhe oder Uhren – und unfehlbar. Anna Liebmann, seine Lebensgefährtin, ist Schriftstellerin und erobert sich die Welt durch Worte. Adrian bewundert sie für ihren kritischen Geist und ihren Mut zur Freiheit, doch er sitzt in seinem bürgerlichen Leben fest: Das Pflegeheim seines Vaters ist zu bezahlen und die Projekte werden immer aufwendiger. Als er den Auftrag eines Immobilienmoguls annimmt, wird aus seiner Werbefigur Max Beier der Protagonist einer Kampagne für sicheres Wohnen. Adrian zieht in ein neu gebautes „Smart Home“ und seine Figur entwickelt allmählich ein Eigenleben.

In einer Welt der Verrohung, geprägt von Macht und Überwachung, arrangiert Angelika Stallhofer ihre Figuren und Worte wie ein Blumenbouquet – kraftvoll und strahlend. Eine Hommage an die stärkste aller Waffen: die Literatur.

"Wir stehen auf den Schultern von Riesen und kauern doch wie Mäuse darauf – so klein und grau und ängstlich, als säßen im Himmel um uns tausend Katzen."

Angelika STALLHOFER

1983 in Villach geboren, aufgewachsen in Seeboden, lebt in Wien. Studium der Publizistik in Wien und Hamburg und Absolventin des Instituts für Narrative Kunst Niederösterreich. Veröffentlichte Prosa und Lyrik in Literaturzeitschriften und Anthologien. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. Gewinnerin des Ö1-Literaturwettbewerbs „Geld und Gier“, Start- Stipendium für Literatur des Bundeskanzleramts Österreich 2014 und 2016.




KELAGerlesen: Alina Herbing: Niemand ist bei den Kälbern. Arche Verlag.

WDR 5 Scala - aktuelle Kultur | 30.11.2018 | 04:54 Min.

Wie groß ist der Gendergap im Literaturbetrieb? - Interview mit Alina Herbing

Wie gerecht geht es in der deutschsprachigen Literaturszene zu? Ein Gespräch über Ungleichbehandlung im Literaturbetrieb mit der Schriftstellerin Alina Herbing.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-aktuelle-kultur/audio-wie-gross-ist-der-gendergap-im-literaturbetrieb-100.html

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Zeit: Freitag, 30. November 2018, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Alina Herbing: Niemand ist bei den Kälbern. Arche Verlag, 2017.
http://www.politycki-partner.de/de-737-alinaherbingniemand-ist-bei-den-kaelbern

Veranstalter: Robert-Musil-Literatur-Museum in Kooperation mit der KELAG

Urig-gemütliche Bauernhöfe aus Fachwerk, kuschelige Lämmchen, selbstgemachte Marmelade: Solche Klischee-Bilder eines Dorfidylls zeigt Alina Herbing in ihrem Debütroman nicht. Stattdessen: vernachlässigte Kälber, übervolle Fliegenfänger an Küchendecken, tradierte Geschlechterrollen. Und über alledem schwebt die ständige Frage, wie man aus dem Dorf den Absprung in die Freiheit schaffen kann?

Hochsommer in Schattin, Gemeinde Nordwestmecklenburg. Christin ist gerade auf den Bauernhof ihres langjährigen Freundes Jan gezogen. Die Aufbruchstimmung der Nach-wendejahre, die ihre Kindheit prägte, ist längst dahin, doch für Jan ist der väterliche Betrieb trotz sinkender Milchpreise noch immer das Wichtigste im Leben. Christin hingegen will nur weg. Sie träumt von der Großstadt und einem Job im Büro. Aber wo soll sie hin ohne Ausbildung? Es bleiben die immer gleichen Dorffeste, die immer gleichen Freunde, der arbeitslose Vater und der Kirschlikör aus dem Konsum. Als Windkrafttechniker Klaus aus Hamburg auftaucht, sieht Christin einen Ausweg aus ihrem bisherigen Leben.

Alina HERBING,
aufgewachsen in Mecklenburg, zeichnet eine ehrliche, unromantische Milieustudie über das Landleben und eine gescheiterte Wende-Generation. Niemand ist bei den Kälbern ist ein Roman über Grenzen und Grenzüberschreitungen, über Landflucht und prekäre Umfelder, über das Leben zwischen Ost und West, gestern und heute, Existenzangst und die Sehnsucht nach Freiheit.




Ausschreibung 23. Klagenfurter Literaturkurs

Vom 23. bis zum 26. Juni 2019 veranstaltet die Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt den 23. Klagenfurter Literaturkurs, zu dem maximal neun Autorinnen und Autoren eingeladen werden.

Geboten werden:

• Tutorien mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen (Gespräche über den eingereichten Text)
• Diskussionen zu den Bedingungen von Literatur und Schreiben
• Die Möglichkeit, die 43. Tage der deutschsprachigen Literatur von 26. bis 30. Juni als Gast zu besuchen. http://bachmannpreis.orf.at
• Reisekosten und Unterkunft für die Dauer des Literaturkurses und der Tage der deutschsprachigen Literatur.

Die Bedingungen:

• Nicht älter als 35 Jahre (Stichtag: 1. Februar 2019)
• Mindestens eine literarische Veröffentlichung (deutschsprachig, keine Übersetzung). Als adäquate Veröffentlichung gelten Prosaarbeiten in Buchform, Beiträge für im Buchhandel erhältliche Anthologien und Zeitschriften, keine Texte, die im Eigenverlag erschienen sind. •

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Kandidatinnen und Kandidaten der Tage der deutschsprachigen Literatur 2019.

Einreichung und Anfragen:

Interessierte schicken eine Textprobe (ausschließlich Prosa) mit einem Schriftgrad von mindestens 12 Punkt, im Umfang von maximal 10 Seiten jeweils in vierfacher Ausfertigung sowie einen Lebenslauf mit Bibliografie und ein Foto, das Druckqualität aufweisen muss, bis spätestens 2. Februar 2019 (Datum des Poststempels) an:

Robert-Musil-Literatur-Museum
Z.H. Dr. Heimo Strempfl
Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt / Österreich

e: klagenfurt@musilmuseum.at
t: ++43(0)463/501429

1) Bitte auch die Nutzungsrechte für die Fotos angeben bzw.vermerken.

2) Texte, die nach dem 8. Februar 2019 eintreffen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Auswahl der maximal neun StipendiatInnen erfolgt durch die Tutorinnen und Tutoren: Annette Hug, Julia Schoch und Ludwig Laher.

Die Literaturkurs-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im März 2019 persönlich verständigt. Bitte, geben Sie daher unbedingt Ihre Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse an!




KELAGerlesen: Jana Revedin: Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus. Das Leben der Ise Frank

TIPP: 21. Dezember 2018, von 16:00 bis 17:00 Uhr

Signierstunde mit Jana Revedin

JEDER HIER NENNT MICH FRAU BAUHAUS - Das Leben der Ise Frank.

Buchhandlung Heyn, Kramergasse 2-4, 9020 Klagenfurt

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Zum Nachhören: HR 2 - Kulturgespräch

Architektin Jana Revedin über das Bauhaus und sein Jubiläum | 12 Min. |

Quelle: Hessischer Rundfunk - HR

Die Architektin, Architekturprofessorin und Schriftstellerin Jana Revedin hat Ise Frank, der zweiten Frau von Bauhaus- Direktor Walter Gropius, einen biografischen Roman gewidmet."Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus: Das Leben der Ise Frank", DuMont Buchverlag, 22 Euro. Frank war von entscheidender Bedeutung bei der Entwicklung des Bauhauses.

https://www.ardmediathek.de/radio/Das-aktuelle-Kulturgespräch/Architektin-Jana-Revedin-über-das-Bauhau/hr2-kultur/Audio-Podcast?bcastId=8071970&documentId=57652080


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Zeit: Donnerstag, 22. November 2018, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Jana Revedin: Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus. Das Leben der Ise Frank, DuMont, 2018. http://www.dumont-buchverlag.de/buch/revedin-frau-bauhaus-9783832184353/

Veranstalter: Robert-Musil-Literatur-Museum in Kooperation mit der KELAG

»Ise, ich brauche Sie.« – Walter Gropius

Ise Frank war weit mehr als die Ehefrau des Bauhaus-Gründers Walter Gropius und Sekretärin der berühmten Kunst-, Architektur und Designschule. Doch heute kennt kaum noch jemand ihren Namen. Jana Revedin erzählt nun die spannende Lebensgeschichte der Ise Frank und nähert sich so der Historie des Staatlichen Bauhauses auf romanhafte Weise.

Die Tochter einer großbürgerlichen jüdischen Familie beginnt nach Berliner Studienjahren eine Karriere als Buchhändlerin und Rezensentin in München. Ihr selbstbestimmtes Leben erfährt eine neue Wendung, als sie im Frühjahr 1923 den unkonventionellen Architekten Walter Gropius kennenlernt. Der baut gerade sein »Bauhaus « auf. Gropius’ vier Worte »Ise, ich brauche Sie« verändern Ise Franks bisheriges Leben. Bald wird Walter Gropius, der sich bisher mit Frauen nur schmückte, ihr Mann, und Ise wächst in die Bauhaus-Idee hinein »wie in ein zweites Ich«. Geldsorgen, akademische Intrigen, leidenschaftliche Verstrickungen und der Niedergang der Demokratie im aufkommenden Nazideutschland können ihr gemeinsames Lebenswerk nicht schwächen. Ein bewegendes und bewegtes Frauenleben im 20. Jahrhundert

100-jähriges Bauhaus-Jubiläum im April 2019

Jana REVEDIN

Geboren 1965 in Konstanz, ist eine deutsche Architektin, Theoretikerin und Schriftstellerin. Nach dem Studium von Architektur und Städtebau in Buenos Aires, Princeton und Mailand promovierte und habilitierte sie an der Universität Venedig und ist heute ordentliche Professorin für Architektur und Städtebau an der Ecole spéciale d´architecture Paris und an der Ecole supérieure d´architecture der Universität Lyon. Sie ist Verfasserin von Standardwerken der Architekturtheorie und hat sich auf die Reformarchitektur der Moderne spezialisiert. Jana Revedin wurde zur Ritterin der französischen Ehrenlegion Chevaliers des Arts et des Lettres geschlagen, sie erhielt die Medaille der Academie d´Architecture Paris für herausragende Leistungen zur Entwicklung des kritischen Diskurses in Architektur und Städtebau und ist UNESCO Delegierte zur Forschungs- und Lehrkommission der UIA International Union of Architects. Sie lebt in Wernberg, Kärnten und Venedig.




Stadttheater Klagenfurt: La clemenza di Tito

La clemenza di Tito

Dramma serio per musica in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von C aterino Tommaso Mazzolà nach dem gleichnamigen Dramma per musica von Pietro Metastasio / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In Wolfgang Amadeus Mozarts vorletzter Oper entfaltet sich eine typische, an verwickelten Intrigen reiche Handlung einer barocken Opera seria. Marco Štorman kehrt für seine Inszenierung von La clemenza di Tito nach Klagenfurt zurück, die musikalische Leitung übernimmt Chefdirigent Nicholas Carter. In der Titelpartie ist der Tenor Attilio Glaser zu erleben, der sich dem Klagenfurter Publikum in der vergangenen Spielzeit mit Massenets Werther vorstellte.

Anlass für Mozarts Kompositionsauftrag war die Prager Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen im Jahre 1791 – Grund genug für die böhmischen Stände, ein Opernsujet auszuwählen, das die Güte und Weisheit einer Herrscherfigur pries. Denn obwohl Tito im Laufe der Handlung von seinen engsten Vertrauten verraten wird, lässt er am Ende Milde walten, begnadigt sie und bewahrt sie so vor dem Tod in der Arena.

Doch die selbstlose Milde des Kaisers ist doppelbödig. Betrachtet man seine Vorgeschichte, so enthüllt sich das Bild eines brutalen Feldherren, der all seine Güte auf dem Fundament seiner früheren Kriegs- und Gräueltaten errichtet. So wird das Porträt eines Mannes deutlich, der zwischen einer glänzenden Fassade und der Verdrängung seiner dunklen Vergangenheit steht. Dauer ca. 2 Stunden, 30 Minuten (inkl. einer Pause nach dem 1. Akt)

http://www.stadttheater-klagenfurt.at/de/produktionen/la-clemenza-di-tito/



Literatour.at: Andreas Staudinger: Paradiessucht (Musil Museum)

Zeit: Montag, 15. Oktober 2018, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Andreas Staudinger: Paradiessucht. Roman. Wieser, 2018.
https://www.wieser-verlag.com/buch/paradiessucht/

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband und das Musil Museum >>> www.literatour.at

Paradiessucht erzählt in Form einer fingierten Autobiografie das selbstbewusste Scheitern eines in den späten Sechzigerjahren entworfenen Lebenskonzepts (angelehnt an den 2010 verstorbenen Gesamtkunstwerker Aramis). Sprachmächtig, maßlos, zornig rechnet da ein zum „Noah“ gewordener endgültiger Aussteiger (sein letztes Haus nennt er nicht zufällig „Arche“), der alle Stufen einer durch diese Zeit geprägten Individuation durchlaufen hat und schließlich vereinsamt auf seiner „Paradies-Insel“ am Land seinen Freitod als Kunstaktion plant, in Briefen an seine letzte Geliebte mit der Gesellschaft ab.

Die Kultur der „Achtundsechziger“ funktionierte nur deshalb in die Breite, weil es einige Ausnahmefiguren gab, die dieses so völlig neue Lebensgefühl vorlebten. Die Geschichte dieser „Helden-Individuen“ (wie Durkheim sie nennt), die exemplarische Szenen, Erzählungen begründen, die nachgelebt, nachempfunden werden können, wurde allerdings meist von ihrem glücklichen Ende her erzählt, untermauert vom kommerziellen Erfolg. Es war die Legende der beglaubigten, ikonisierten Vorreiter, die Story der Dylans, Jelineks, Hundertwassers, Nitschs und Mühls dieser Welt: Freiheitserfahrung, gebunden an den Ruhm! Was aber wäre ein Scheitern ohne Erlösung? Was bliebe da vom Aufbruch, vom Abhauen?

Andreas STAUDINGER

Geb. 1956 in Scharnstein. Studium der Germanistik, Geschichte und Publizistik in Salzburg; lebt als Autor und Regisseur seit 2011 in Neumarkt und kuratiert dort „das ANDERE heimatmuseum, schloss lind/gedenkstätte für das KZ-außenlager mauthausen“. Zahlreiche ortsspezifi sche Th eaterprojekte, Hörspiele, Libretti und Stücke. Zuletzt erschienen: Baustellen (2012), Die Pyramiden von Visoko oder Dinge meines Lebens (2013) und Brachen (2016).



"Fokus: Schaffenskraft. Arnold Pöschl porträtiert Autorinnen und Autoren (Musil Museum)

Die Journalistin Kerstin Oberlechner nannte Arnold Pöschl einen „Erzähler mit der Kamera“. Genau deswegen ist er dafür geeignet, Erzählerinnen und Erzähler, deren Werkzeug die Sprache ist, zu porträtieren. Mit einem „jungen Blick“ legt Pöschl den Fokus seiner Arbeit auf die Schaffenskraft von Autorinnen und Autoren.

Im Robert-Musil-Literatur-Museum sehen Sie bis zum 6. Oktober 2018 die Porträts folgender AutorInnen und Autoren: Anna BAAR, Delphine BLUMENFELD, Lilian FASCHINGER, Maja HADERLAP, Lydia MISCHKULNIG, Isabella STRAUB, Silke HASSLER und Peter TURRINI, Alois BRANDSTETTER, Antonio FIAN, Alfred GOUBRAN, Egyd GSTÄTTNER, Gustav JANUŠ, Engelbert OBERNOSTERER, Hugo RAMNEK, Dominik SRIENC und Josef WINKLER.


Arnold PÖSCHL, MA

Geb. 1981 in Klagenfurt. Er begann seinen Ausbildungsweg an der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er ab 2002 Geschichte und Kulturwissenschaften studierte. In den Jahren 2004 bis 2005 vertiefte er seine Kenntnisse in den Bereichen Theater, Film und Linguistik an der Universität von Bologna. Von 2005 bis 2008 absolvierte er das Studium Geschichte an der Universität Wien sowie Fotografie und Audiovisuelle Medien an der Höheren Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt in Wien (2006-2008). Im Sommer 2007 arbeitete Arnold Pöschl an Filmsets und als Fotoassistent in New York City.

In der Reihe Living Studio Extra der Stadtgalerie Klagenfurt zeigte Arnold Pöschl 2017 die Ausstellung "Küstenland". Sein Fotobildband „Work What We Do“, für welchen er weltweit Menschen an ihrem Arbeitsplatz fotografiert hat ist ebenfalls 2017 erschienen. Darüber hinaus arbeitet der Fotograf für Buchverlage, Werbeagenturen und für Magazine im In- und Ausland. Arnold Pöschl lebt mit seiner Familie als freier Fotograf in Klagenfurt und in der zweisprachigen Gemeinde Ludmannsdorf in Kärnten. www.arnoldpoeschl.com


ROBERT MUSIL LITERATUR MUSEUM, Bahnhofstrasse 50 (vis a vis Hauptbahnhof) 9020 Klagenfurt am Wörthersee www.musilmuseum.at
ÖFFNUNGSZEITEN: MO-FR: 10-17 Uhr
SA, SO und feiertags geschlossen.




Klagenfurt. Literarisch. Von innen und von außen: Josef Winkler & Robert Schindel

Literaturprojekt für das Stadtjubiläum 2018

Klagenfurt als Heimat großer und großartiger AutorInnen und Klagenfurt als international anziehende Literaturhauptstadt, das ist der Rahmen, um anlässlich des Stadtjubiläums neue Blicke auf Klagenfurt zu werfen, die sowohl „von innen“ als auch „von außen“ kommen. Daher laden das Robert-Musil-Literatur-Museum der Landeshauptstadt Klagenfurt und das Robert-Musil-Institut für Literaturforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowohl in Klagenfurt lebende AutorInnen als auch solche, die Klagenfurt während des Bachmannpreises sehr gut kennengelernt haben, ein, um ihre Sicht auf die Stadt in neuen Texten darzulegen. Insgesamt acht Autorinnen und Autoren werden an mehreren Abenden im Musil Haus ihre Texte lesen und mit dem Publikum diskutieren.

Josef WINKLER & Robert SCHINDEL

Termin: DI, 25. September 2018 Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Musil Haus, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt 

Josef WINKLER

Geb. 1953 in Kamering bei Paternion (A). Nach der Volksschule besuchte er drei Jahre die Handelsschule in Villach. War zunächst im Büro der Oberkärntner Molkerei beschäftigt. Besuch der Abendhandelsakademie in Klagenfurt, tagsüber Mitarbeiter in einem Verlag, der Karl-May-Bücher produzierte. Seit 1971 war Winkler in der Verwaltung der neuen Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt tätig. Seit 1982 freier Schriftsteller, veröffentlicht bei Suhrkamp. Zuletzt: "Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe", Suhrkamp, 2018. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der Autor lebt in Klagenfurt.

Web: http://www.suhrkamp.de/autoren/josef_winkler_5368.html


Robert SCHINDEL

Geb. 1944 in Bad Hall bei Linz, ist Lyriker, Autor, Regisseur. Die Zeit des Nationalsozialismus überlebte er als Kind jüdischer Kommunisten in Wien. Er war Wortführer der radikalen Studentenbewegung Kommune Wien und Mitbegründer der Gruppe Hundsblume. 2009 wurde er als Professor an die Wiener Universität für angewandte Kunst berufen. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Erich-Fried-Preis (1993), dem Eduard-Mörike-Preis (2000), dem Preis der Stadt Wien für Literatur (2003), dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis (2007) und dem Heinrich-Mann-Preis (2014). Klagenfurter Stadtschreiber 1996/97. Zuletzt: Dunkelstein. Eine Realfarce. Haymon Verlag, 2014.

Web: http://www.schindel.at/




TRADUKI: Albanische Literatur - Lesung mit Ilir Ferra (Musil Museum)

Lesung im Robert-Musil-Literaturmuseum
Klagenfurt/Celovec

Donnerstag, 20. September 2018 - Beginn: 19.30 Uhr

Ilir FERRA

Moderation: Annemarie Türk

Ilir Ferra „Schreiben zwischen den Kulturen“, so könnte man das literarische Schaffen von Ilir Ferra beschreiben, wofür er im Jahr 2008 auch einen Literaturpreis vom Verein Exil erhielt. Der in Österreich lebende Autor wurde 1974 in Durrës, Albanien, geboren. Er studierte an der Universität Wien Translationswissenschaften für die Sprachen Englisch und Italienisch. Im Jahr 2012 erhielt er für seinen Debutroman „Rauchschatten“ den Adelbert-von-Chamisso Förderpreis sowie im Jahr 2013 ein Staatsstipendium für Literatur des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Ferra lebt seit 1991 in Wien und arbeitet als Autor, Dolmetscher und Übersetzer.

Dieser Literaturabend findet im Rahmen des Schwerpunktjahres Albanien des BMEIA (Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres) und in Zusammenarbeit mit dem europäischen Netzwerk TRADUKI statt.




Tanja Maljartschuk gewinnt den Bachmann-Preis 2018 > #tddl18

PreisträgerInnen der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur 2018

INGEBORG-BACHMANN-PREIS
€ 25.000,--

Tanja Maljartschuk

Frösche im Meer

Vorgeschlagen von Stefan Gmünder

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DEUTSCHLANDFUNKPREIS
€ 12.500,--

Bov Bjerg

Serpentinen

Vorgeschlagen von Klaus Kastberger

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KELAG-PREIS
€ 10.000,--

Özlem Özglül Dündar

Und ich brenne (Auszug)

Vorgeschlagen von Insa Wilke

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3sat - PREIS
€ 7.500,--

Anna Stern

Warten auf Ava

Vorgeschlagen von Hildegard E. Keller

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BKS-BANK-PUBLIKUMSPREIS
€ 7.000,--

Raphaela Edelbauer

Das Loch

Vorgeschlagen von Klaus Kastberger

Mehr: https://bachmannpreis.orf.at/stories/2923278/



Kaernten.ORF.at: Das Musil Haus - Porträt eines Hauses

Kaernten.ORF.at Das Musilhaus - Porträt eines Hauses

Der Klagenfurter Literaturkurs und der „Translatio“, die Verleihung des Staatspreises für literarische Übersetzungen, finden - im Vorfeld der Tage der deutschsprachigen Literatur - im Musil Haus in Klagenfurt statt.

http://bachmannpreis.orf.at/stories/2718146/



42. Bachmann-Preis // 22. Klagenfurter Literaturkurs

42. Tage der deutschsprachigen Literatur - Verleihung des Ingeborg-Bachmann-Preises

P R O G R A M M

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22. KLAGENFURTER LITERATURKURS (1. - 4. Juli 2018)

Vom 1. bis 4. Juli 2018 veranstalten die Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt den 22. Klagenfurter Literaturkurs, zu dem neun Autorinnen und Autoren eingeladen wurden. Der Klagenfurter Literaturkurs gilt als Karriere-Sprungbrett für junge, talentierte Autoren. Neun Stipendiaten aus Deutschland, der Schweiz sowie eine in der Schweiz lebende Österreicherin werden ihre Texte vorlesen.


Annette Hug, Julia Schoch und Ludwig Laher, die Tutoren und Tutorinnen des Literaturkurses, haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgewählt.


STIPENDIATINNEN UND STIPENDIATEN 2018:

Dana Buchzik
Berlin

Svenja Viola Bungarten
Berlin

Thilo Dierkes
Freiburg/Köln

Olga Galicka
Frankfurt am Main

Svenja Gräfen
Leipzig

Gorch Maltzen
Weimar

Valentin Moritz
Berlin

Rony Othmann
Leipzig

Jochen Veit
Köln

Mehr: http://bachmannpreis.orf.at/tags/literaturkurs2018//

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Programm:

Sonntag, 1. Juli, 20.15 Uhr
Eröffnung des 22. Klagenfurter Literaturkurses
Moderation: Elisabeth Heydeck (ZDF/3sat)
Musik: DJ Sunky

Montag, 2. Juli, ab 9.30 Uhr
Musil-Haus. Tutorien (nicht öffentlich zugänglich)

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Dienstag, 3. Juli, ab 20.00 Uhr
Musil-Museum

Lesung Marie Gamillscheg: „Alles was glänzt“, Luchterhand Literaturverlag, 2018. https://www.randomhouse.de

Marie Gamillscheg nimmt den Leser mit in eine allmählich verschwindende Welt. Vielstimmig und untergründig erzählt ihr Debüt von einer kleinen Schicksalsgemeinschaft im Schatten eines großen Bergs und vom Glanz des Untergangs wie des Neubeginns. Britta Schmeis notierte in ihrer Rezension für SPIEGEL Online über das Buch: „mit ihrer Sprache, die den Inhalt so fulminant widerspiegelt, entwickelt sie einen sanften Sog, dem sich nicht zu entziehen ist. Zu Recht gilt Gamillscheg als eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur“.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/alles-was-glaenzt-von-marie-gamillscheg-rezension-a-1199003.html

Marie Gamillscheg
geboren 1992 in Graz. Lebt in Berlin, arbeitet als freie Journalistin u.a. für ZEIT Campus. 2015 u.a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz und New German Fiction Preis. 2016 Klagenfurter Literaturkurs und Arbeitsstipendium des Berliner Senats, 2017 Aufenthaltsstipendium in Schöppingen. Veröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien (u.a. Edit, Lichtungen, Poet, Literarische Welt).

Mittwoch, 4. Jui
ab 09.30 Uhr - Musil-Haus
TUTORIEN
(nicht öffentlich zugänglich)

Ab 14.00 Uhr - Musil-Museum
LESUNGEN DER STIPENDIATINNEN
Moderation: Heimo Strempfl

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42. TAGE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR

Die 42."Tage der deutschsprachigen Literatur" gehen heuer von 4. bis 8. Juli 2018 über die Bühne. Das Land Kärnten, die BKS-Bank und die KELAG unterstützen das Wettlesen, auch Deutschlandfunk ist wieder mit dabei.

Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu, der 2003 den Preis der Jury beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt erhalten hat, hält am Eröffnungsabend die Klagenfurter Rede zur Literatur. Sie trägt den Titel: „Der Wert der Worte“.


Autorinnen und Autoren:

Bov Bjerg D
Martina Clavadetscher CH
Özlem Özgül Dündar TUR
Raphaela Edelbauer A
Stephan Groetzner D
Joshua Groß D
Ally Klein D
Stephan Lohse D
Lennardt Loß D
Tanja Maljartschuk UA
Anselm Neft D
Jakob Nolte D
Corinna T. Sievers D
Anna Stern CH

Umfassend mitverfolgen kann man den Bachmann-Preis nicht nur auf 3sat, Ö1 und Radio Kärnten, sondern auch wieder im Internet unter:
http://bachmannpreis.orf.at

Die Preisverleihung wird am Sonntag, dem 8. Juli, um 11,00 Uhr live auf 3sat übertragen. Als Moderator ist diesmal wieder Christian Ankowitsch im ORF-Theater tätig. Unterstützt wird er dabei von Zita Bereuter.

Neben dem Hauptpreis haben die 14 Nominierten auch die Chance auf neuen Deutschlandfunk-Preis, gestiftet von Deutschlandradio in der Höhe von 12.500 Euro, auf den mit 10.000 Euro dotierten kelag-Preis, den 3sat-Preis (7.500 Euro) und den BKS Bank-Publikumspreis in der Höhe von 7.000 Euro.

Die Publikumswahl erfolgt ausschließlich über das Internet. Stimmabgabe: Samstag, 7. Juli, 15.00 bis 20.00 Uhr.

Jury
Hubert Winkels - Juryvorsitzender (Köln/Berlin), Stefan Gmünder (Wien), Klaus Kastberger (Graz), Nora Gomringer (Bamberg), Hildegard Elisabeth Keller (Bloomington/Zürich), Michael Wiederstein (Zürich), Insa Wilke (Frankfurt am Main).
Moderation: Christian Ankowitsch (Wien).

http://bachmannpreis.orf.at

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Mittwoch, 4. Juli, 20.30 Uhr
ERÖFFNUNG
19. Klagenfurter Rede zur Literatur: Feridun Zaimoglu

Auslosung der Lesereihenfolge
Die musikalische Umrahmung der Eröffnung wird durch das „World Sounds Ensemble“ des Jazzsaxophonisten Michael Erian gestaltet. Michael Erian (ten sax, sop sax, flutes), Philipp Zarfl (bass), Klemens Marktl (drums)

Ingeborg Bachmann-Preis live auf 3sat

Donnerstag, 5. Juli, 10.00 bis 15.30 Uhr
LESUNGEN und Diskussionen

Freitag, 6. Juli, 10.00 bis 15.30 Uhr
LESUNGEN und Diskussionen

Samstag, 7. Juli, 10.00 bis 14.00 Uhr
LESUNGEN und Diskussionen

Sonntag, 8. Juli, 11.00 Uhr
PREISVERLEIHUNG

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KLAGENFURT LITERARISCH

Anna BAAR & Jo LENDLE Freitag, 6. Juli 20.00 Uhr
Musilhaus, Bahnhofstraße 50, Klagenfurt

Klagenfurt als Heimat großer und großartiger AutorInnen – Klagenfurt als international anziehende Literaturhauptstadt – dies ist der Rahmen, um anlässlich des Stadtjubiläums neue Blicke auf Klagen- furt zu werfen, die sowohl „von in- nen“ als auch „von außen“ kommen. Daher wurden sowohl in Klagenfurt lebende AutorInnen als auch solche, die Klagenfurt während ihrer Aufenthalte im Rahmen des Bachmann-Preises sehr gut kennen gelernt haben, eingeladen, ihre Sicht auf die Stadt in neuen Texten darzulegen.

Anna Baar
Geb. 1973 in Zagreb (HR). Kindheit und Jugend in Wien, Klagenfurt und auf der dalmatinischen Insel Brac. Studium der Publizistik und Öffentlichkeitsarbeit an den Universitäten Wien und Klagenfurt. Lebt in Klagenfurt. Auf Einladung des Literaturkritikers Stefan Gmünder nahm Baar am Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 teil. Ihr Roman „Die Farbe des Granatapfels“ (2015) hat große Beachtung gefunden. Zuletzt erschien ihr Roman „Als ob sie träumend gingen“ (2017).

Jo LENDLE
Geb. 1968 in Osnabrück (D). Im Jahr 1997 war der Autor Jo Lendle Stipendiat des Ersten Klagenfurter Literaturkurses. Lendle war Herausgeber der Literaturzeitschrift „Edit“ und als Dozent und Gastprofessor an den Universitäten München, Leipzig und Hildesheim tätig. Seit Anfang 2014 ist er Leiter des Carl Hanser Verlages in München. Zuletzt erschien von ihm der Roman „Was wir Liebe nennen“ (2013).

Eine Veranstaltung der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt, des Musil Museums in Kooperation mi t dem Robert Musil-Instituts der Universität Klagenfurt .

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RAHMENPROGRAMM im LENDHAFEN

Die lend|hauer präsentieren:
DER BACHMANN-PREIS IM LENDHAFEN
Literatur im öffentlichen Raum: Do. 5. Sa. 7. Juli 2018
www.lendhafen.at

BACHMANN-PREIS PUBLIC VIEWING
Alle Lesungen und Diskussionen live auf 3sat sehen
Do. 5. Juli und Fr. 6. Juli: 10.00 bis 15.30 Uhr
Sa. 7. Juli: 10.00 bis 14.00 Uhr

Der malerische Lendhafen ist der Ort für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum in Klagenfurt. Nur wenige Schritte vom ORF-Theater entfernt, bietet er, während den 42. Tagen der deutschsprachigen Literatur auch heuer wieder die Möglichkeit die Lesungen und
Jury-Diskussionen unter freiem Himmel, via 3sat live zu erleben und dabei ganz entspannt Kaffee zu trinken.


Donnerstag, 5. Juli
19.00 Uhr
Theater a.c.m.e,-s Bachmannlab Auflegerei & Live-Radioshow mit dem a.c.m.e,-DJ-Team www.acmeonline.org

21.30 Uhr
Wort im Bild: Präsentation der Gewinner*innen des internationalen Fotowettbewerbs von und mit Eva Asaad www.wortimbild.at


Freitag, 6. Juli
20.00 Uhr
eSeL Kunst ABC – Sonderausgabe Bachmannpreis Eine spielerisch-partizipative Show zwischen Erlebnisverpflichtung und Erkenntnisverdichtung www.esel.at

Samstag, 7. Juli
20.00 Uhr
Aus der Reihe Literatur macht Musik: Bis eine heult Elektorchanson und melodiöses Spoken Word im Lendhafen www.biseineheult.at

22.00 Uhr
Aus der Reihe Bachmann feiert: DJane Commander Venus



UNTER DER DECKE. Engelbert Obernosterer im Gespräch (Musil Museum)

Der in Hermagor lebende Schriftsteller Engelbert Obernosterer hat für die Ausstellung "Fokus: Schaffenskraft. Arnold Pöschl porträtiert Autorinnen und Autoren" ein Foto zur Verfügung gestellt. Es zeigt ein Wegkreuz aus seiner Heimat. Das Wegkreuz spreche ihn an, er fange er fange an der Darstellung des Leidensmannes zu ähneln, der hilflos und resigniert das Kommende über sich ergehen lässt, so Obernosterer.

E. und H. im offenen Gespräch über das Objekt & über das Thema Schaffenskraft

Zeit: Dienstag, 19. Juni 2018, Beginn: 18:00
Ort: Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt am Wörthersee (Parterre)

Der Termin ist Teil einer Gesprächsreihe, die ihm Rahmen der Ausstellung „Fokus Schaffenskraft“ stattfindet. Über die weiteren Termine halten wir Sie auf dem Laufenden!

FOKUS SCHAFFENSKRAFT > bis zum 6. Oktober 2018.
@ ROBERT MUSIL LITERATUR MUSEUM
Bahnhofstrasse 50 (vis a vis Hauptbahnhof)
9020 Klagenfurt am Wörthersee
www.musilmuseum.at

ÖFFNUNGSZEITEN: MO-FR: 10-17 Uhr
SA, SO und feiertags geschlossen.

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19.06.: Engelbert Obernosterer: „Die Decke“, Buchpräsentation

Zeit: Dienstag, 19. Juni 2018, Beginn: 19:30 Uhr Ort: Musil-Institut, Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt (1. Stock)

Die Decke nennt Engelbert Obernosterer sein neuestes Buch über seine Heimat Lesachtal. Schon im Titel steckt Kritik an der Schönfärberei.

Engelbert Obernosterer ist ein wacher und kritischer Beobachter der Menschen rund um ihn herum, aber auch der eigenen Person. Obwohl er das, was er tut, als „Beuntachten“ bezeichnet, so auch der Untertitel des Buches. Obernosterer: „Ich glaube, die herkömmliche Sprache ist die Sprache der Oberschicht und die beobachtet, sie schaut von oben herunter auf das, was geschieht. Ich bin bewusst unten und schaue von unten hinauf. Ich schaue mit den Augen eines Menschen, der unten ist.“

Die Decke erzählt vor allem Geschichten von den Menschen im Lesachtal, von ihren Träumen, Sehnsüchten und ihren Enttäuschungen. Ausgangspunkt ist immer der Schriftsteller selbst. Er fühlt mit den Frauen mit, die ihre schönsten Sachen immer in einem Kasten aufbewahrten: „Goldketten und gute Parfums – sie selbst rochen eher nach Stall. Und schöne Kleider – sie selber liefen in miefigen Klamotten herum. Im Kasten hatten sie ihre schöne und nicht zu verwirklichende Welt, die sie hie und da betrachteten.“

Schreibend schafft Engelbert Obernosterer seit vielen Jahren Klarheit und Ordnung im eigenen Leben. Unsentimentale Erinnerungen an das Internat Tanzenberg, seine Zeit als Lehrer. Ganz klar streicht er immer wieder hervor, was in stört: Menschen, die mehr scheinen wollen, als sie sind, und Natur, die nur mehr die Kulisse für den Tourismus und Umsätze abgeben soll, oder so manche Auswüchse des Literaturbetriebs.




Klagenfurt. Literarisch. Von innen und von außen: Isabella Straub und Katja Lange-Müller

Literaturprojekt für das Stadtjubiläum 2018 Klagenfurt als Heimat großer und großartiger AutorInnen und Klagenfurt als international anziehende Literaturhauptstadt, das ist der Rahmen, um anlässlich des Stadtjubiläums neue Blicke auf Klagenfurt zu werfen, die sowohl „von innen“ als auch „von außen“ kommen. Daher laden das Robert-Musil-Literatur-Museum der Landeshauptstadt Klagenfurt und das Robert-Musil-Institut für Literaturforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowohl in Klagenfurt lebende AutorInnen als auch solche, die Klagenfurt während des Bachmannpreises sehr gut kennengelernt haben, ein, um ihre Sicht auf die Stadt in neuen Texten darzulegen. Insgesamt acht Autorinnen und Autoren werden an mehreren Abenden im Musil Haus ihre Texte lesen und mit dem Publikum diskutieren.

Nach einem Start, der für Gesprächsstoff gesorgt hat, bestreiten die beiden Schriftstellerinnen Isabella Straub und Katja Lange-Müller den zweiten Abend in der Reihe "Klagenfurt. Literarisch":

Isabella STRAUB & Katja LANGE-MÜLLER

Termin: DI, 5. Juni 2018, Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Musil Haus, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Isabella STRAUB
Geboren in Wien, lebt in Klagenfurt am Wörthersee. Studium der Germanistik und Philosophie, danach Werbetexterin. Der Roman „Südbalkon“ (Blumenbar2013) war auf der Shortlist des Bremer Literaturförderpreises, des Franz-Tumler-Preises und gewann den Debütpreis der Erfurter Herbstlese. Zuletzt erschien ihr Roman „Wer hier schlief“. Roman. Blumenbar, 2017. Web: https://isabellastraub.at/

Katja LANGE-MÜLLER
Geb. 1951 in Ostberlin (D). Sie erlernte den Beruf der Schriftsetzerin, arbeitete später als Hilfspflegerin auf psychiatrischen Stationen, lebte ein Jahr in der Mongolei und verließ die DDR 1984, fünf Jahre vor dem Mauerfall. 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis, 1995 den Alfred-Döblin-Preis für die Erzählung Verfrühte Tierliebe. Lange-Müller war von 2003 bis 2006 Tutorin des Klagenfurter Literaturkurses. Zuletzt: „Drehtür“. Roman. Kiepenheuer & Witsch, 2016.

Web: https://www.kiwi-verlag.de/autor/katja-lange-mueller/490/



Carinthischer Sommer unterwegs @Musil Museum in Klagenfurt

SA, 2. Juni 2018 14:30 Uhr
Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Blechreiz Brassquintett & Nataša Konzilia
Lesung Oskar Aichinger

Sa 2.6. / So 3.6. / So 29.7. / So 5.8. / So 12.8.

Verschiedene Spielorte

Oskar Aichinger, Komposition
NNN Markus Kuscher, Kostüme
Tina Perisutti, Koordination & Weiterentwicklung
Blechreiz Brassquintett: Nico Samitz, Peter Kosz, Hannes Burgstaller, David Zuder, Martin Kohlweis mit Nataša Konzilia, Percussion

Sgt. Pepper‘s Lonley Hearts Club Band à la Alpen-Adria: die farbenfrohe Kapelle trägt nicht nur Kleidung, die an Tradition erinnert, sie spielt auch ebensolche Musik. Volkslieder, Kirchtagsmusik, Polkas aus dieser kulturell, landschaftlich und sprachlich reichhaltigen Region gewanden sich musikalisch unter der Feder des Komponisten Oskar Aichinger in neue Klänge, lustvoll und virtuos interpretiert von Blechreiz Brassquintett und Nataša Konzilia. Ebenso bunt und vielfältig wie Kleidung und Musik gestalten sich die aufgesuchten Orte: kleine Galerien, große Burgen, belebte Strandbäder, mehr oder weniger frequentierte Bahnhöfe sind ebenso Ziele wie bevölkerte Plätze – alle sind mit der Eisenbahn/ÖBB erreichbar. Dem Alpen-Adria-Gebiet gerecht werdend, besuchen dieses Jahr die musikalischen Botschafter und Botschafterinnen des Carinthischen Sommers ausgewählte Orte in Kärnten und schwärmen auch nach Slowenien und Italien aus. Die musikalischen Botschafter machen Halt an verschiedenen Orten, welche rechtzeitig hier bekannt gegeben werden.

Eintritt frei! In Kooperation mit den Österreichischen Bundesbahnen. www.carinthischersommer.at




Preis des Kärntner SchriftstellerInnenverbandes

Preis des Kärntner SchriftstellerInnenverbandes 2018 für neue Literatur (Prosa).

Erstmals werden 2 neue Literaturpreise vergeben:

1.) Preis der Stadt Klagenfurt für Prosa-Newcomer und
2.) HERMAGORAS-Preis für slowenische Prosa

Seit 2002 schreibt der Kärntner SchriftstellerInnen-Verband jedes zweite Jahr einen Preis für neue Literatur aus Kärnten aus. Für 2018 ist das bereits die 9. Ausschreibung. Diesmal neu ist eine Themenvorgabe: UNGEHORSAM.

Die Dotierung des KSV-Literaturpreises beträgt € 2.000,-- Die Dotierung der Stadt Klagenfurt für den Newcomer-Preis beträgt 1.500,-€ Die Dotierung des HERMAGORAS-Preis beträgt 1.000,-€

Genaue Angaben zur Ausschreibung finden Sie auf der Homepage des SchriftstellerInnenverbandes: http://www.kaerntner-schriftsteller.at/termine/





Klagenfurt. Literarisch. Von innen und von außen. Literaturprojekt für das Stadtjubiläum 2018

Klagenfurt als Heimat großer und großartiger AutorInnen und Klagenfurt als international anziehende Literaturhauptstadt, das ist der Rahmen, um anlässlich des Stadtjubiläums neue Blicke auf Klagenfurt zu werfen, die sowohl „von innen“ als auch „von außen“ kommen. Daher laden das Robert-Musil-Literatur-Museum der Landeshauptstadt Klagenfurt und das Robert-Musil-Institut für Literaturforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowohl in Klagenfurt lebende AutorInnen als auch solche, die Klagenfurt während des Bachmannpreises sehr gut kennengelernt haben, ein, um ihre Sicht auf die Stadt in neuen Texten darzulegen. Insgesamt acht Autorinnen und Autoren werden an mehreren Abenden im Musil Haus ihre Texte lesen und mit dem Publikum diskutieren.

Lesungen im Frühjahr 2018:

Egyd GSTÄTTNER & Karsten KRAMPITZ
Termin: DI, 8. Mai 2018  

Isabella STRAUB Katja & LANGE-MÜLLER
Termin: DI, 5. Juni 2018

Anna BAAR & Jo LENDLE
Termin: FR, 6. Juli 2018

Lesung im Herbst 2018:

Josef WINKLER & Robert SCHINDEL
Termin: DI, 25. September 2018

Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr!
Ort: Musil Haus, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt




Literatour.at: Halb Taube Halb Pfau | Maren Kames (Musil Museum)

Zeit: Donnerstag, 8. März 2018, Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband und das Musil Museum >>> www.literatour.at

Maren Kames wurde 1984 in Überlingen am Bodensee geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft in Tübingen und Leipzig, danach am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie ist ehemalige Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift BELLA triste. 2013 gewann sie mit Auszügen aus HALB TAUBE HALB PFAU den Jurypreis für Lyrik sowie den Publikumspreis des 21. Open Mike. Im Sommer 2014 war sie Stipendiatin des interdisziplinären Gargonza Arts Stipendiums in der Toskana und eingeladen zum 19. Klagenfurter Literaturkurs. 2015 erhielt sie ein Stipendium des Berliner Senats. Den Winter 2016/2017 wird sie als Kooperationsstipendiatin des Literaturhauses Stuttgart auf Schloss Solitude verbringen.

In den letzten drei Jahren entwickelte sie aus dem Textmaterial von HALB TAUBE HALB PFAU unterschiedliche Projekte und Formate an der Schnittstelle von Stimme, Sound und Raum, unter anderem einen akustischen White Cube für das Literaturfestival Prosanova 2014 und eine Sound-Performance für das Haus der Kulturen der Welt.

https://halb-taube-halb-pfau.com/

Maren Kames lebt als freie Autorin und wissenschaftliche Ghostwriterin in Berlin.



Matinée zum 75. Geburtstag des Künstlers Reimo Wukounig

SAVE THE DATE:

Der schwebende Amboss - mit Pasolini im Koffer

Matinée zum 75 Geburtstag von Reimo Wukounig (* 5. März 1943 in Klagenfurt)

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Reimo_Wukounig

R. und H. im offenen Gespräch & Geburtstagsbescherungen

Zeit: Sonntag, 4. März 2018, Beginn: 11:00 Uhr
Ort: Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

Veranstalter: Robert-Musil-Literatur-Museum und Galerie Walker http://www.galerie-walker.at/



Zum Nachhören: 20 Jahre Bibliothek ungelesener Bücher im Robert Musil Literatur Museum, Klagenfurt

Julius Deutschbauer feierte 20 Jahre Bibliothek ungelesener Bücher im ROBERT MUSIL LITERATUR MUSEUM, Bahnhofstrasse 50 (vis a vis Hauptbahnhof) 9020 Klagenfurt am Wörthersee.

Deutschbauer ist bildender Künstler und Begründer der Bibliothek ungelesener Bücher. Als Bibliothekar der Bibliothek interviewt Deutschbauer Leserinnen und Leser zu einem von ihnen nicht gelesenen Buch. Sowohl die Gespräche als auch die Bücher sind in der Bibliothek zugänglich. Regelmäßig findet in ihr auch die Veranstaltung Lesen und Handarbeiten im Zirkel statt.

Die Interviews für die Bibliothek ungelesener Bücher > zum Nachhören: → http://julius-deutschbauer.com/de/bibliothek-ungelesener-buecher/interviews-zum-nachhoeren-auswahl.php

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Kaernten.ORF.at

Bibliothek der ungelesenen Bücher

Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ ist Spitzenreiter in der „Bibliothek ungelesener Bücher“. Der aus Klagenfurt stammende Künstler Julius Deutschbauer fragt Menschen nach Büchern, die sie nicht gelesen haben und stellt diese Titel dann aus.

Von Michaela Monschein

http://kaernten.orf.at/news/stories/2871743/



Diskussionsabend: Die slowenische Literatur Kärntens im 20. Jahrhundert

25.01.2018: Diskussionsabend: Zwischen Nationalkultur und literarischer Avantgarde: Die slowenische Literatur Kärntens im 20. Jahrhundert

Zeit: Donnerstag, 25. Jänner 2018, Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

TeilnehmerInnen:

Erika Hornbogner – Leiterin Wieser Verlag bzw. DRAVA Verlag
Lojze Wieser – Wieser Verlag
Franz Kelih – Direktor des Hermagoras Verlags
Dominik Srienc – Robert Musil-Institut für Literaturforschung

Diskussionsleitung: Janko Ferk

Die Diskussion wird im Rahmen des Seminars "Zwischen Nationalkultur und literarischer Avantgarde: Die slowenische Literatur Kärntens im 20. Jahrhunderts“, das an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU) stattfindet, durchgeführt. Leitung: Hon.-Prof. Mag. Dr. Janko Ferk.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Robert-Musil-Literatur-Museum statt.

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25.01.2018: Diskusijski večer Med nacionalno kulturo in literarno avantgardo: Slovenska literatura na Koroškem v 20. stoletju«

Čas: Četrtek, 25. januarja 2018, ob 19.30. uri
Kraj: Muzej Roberta Musila, Bahnhofstr. 50, 9020 Celovec

Erika Hornbogner (Založba Drava/Wieser)
Lojze Wieser (Založba Wieser)
Franz Kelih – (Mohorjeva založba)
Dominik Srienc (Inštitut Roberta Musila)
Moderator: Janko Ferk

Diskusijski večer v sklopu seminarja »Med nacionalno kulturo in literarno avantgardo: Slovenska literatura na Koroškem v 20. stoletju«, ki poteka na univerzi v Celovcu (AAU), pod vodstvom Hon.-Prof. Mag. Dr. Janka Ferka. Prireditev v sodelovanju z muzejem Roberta Musila (Robert-Musil-Literatur-Museum).


Max-Frisch-Preis 2018 für Maja Haderlap

Die Schriftstellerin Maja Haderlap darf sich über den Max-Frisch-Preis 2018 freuen

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KleineZeitung, Klagenfurt, 9. Jänner 2018

Auszeichnung Maja Haderlap erhält den Max-Frisch-Preis 2018

Die österreichisch-slowenische Schriftstellerin erhält den renommierten Preis für ihre Vereinigung von "poetischer Brillanz mit politischer Brisanz".

Mehr: http://www.kleinezeitung.at/kultur/buecher/5350402/Auszeichnung_Maja-Haderlap-erhaelt-den-MaxFrischPreis-2018



Der Übersetzer Štefan Vevar ist der erste Fabjan-Hafner-Preisträger

Štefan Vevar wurde 1953 in Slovenj Gradec (Slowenien) geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik in Ljubljana und begann 1982 mit dem Übersetzen belletristischer Texte, vor allem deutscher Klassiker. Für seine Übersetzung von Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ erhielt er 1999 den slowenischen Nationalpreis für literarische Übersetzung. Vevar übersetzte unter anderem auch Texte von Maja Haderlap, Franz Kafka, Robert Musil, Sten Nadolny und Christoph Ransmayr. Ausgezeichnet wurde Vevar für seine Übersetzung von W. G. Sebalds Buch "Die Ringe des Saturn" ins Slowenische: W. G. Sebald: Saturnovi prstani, Beletrina, 2016.

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Das Goethe-Institut präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB)und mit dem Robert Musil-Institut 2017 zum ersten Mal den „Fabjan Hafner Preis“, der die besten Übersetzerinnen und Übersetzer aus der deutschen in die slowenische Sprache und umgekehrt auszeichnet. 2017 wird der Preis für eine herausragende Übersetzung aus der deutschen in die slowenische Sprache verliehen, und 2018 für eine herausragende Übersetzung aus der slowenischen in die deutsche Sprache. Der Preis ist nach dem für Slowenien besonders wichtigen, österreichischen Übersetzer, Dichter und Literaturwissenschaftler Fabjan Hafner (1966–2016), der in Feistritz im Rosental/Bistrica v Rožu gelebt hat, benannt.

Der Deutsch-Slowenische Fabjan Hafner Preis wird am 26. November 2017 auf der Slowenischen Buchmesse in Ljubljana verliehen. Beginn: 19:00 Uhr. Die Buchmesse legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die deutschsprachige Buchproduktion aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Im Gegenzug wird der Slowenisch-Deutscher Übersetzerpreis im März 2018 auf der Leipziger Buchmesse verliehen. In diesem Wechsel erfolgen die Preisverleihungen auch in den kommenden Jahren:

MAJA HADERLAP in ŠTEFAN VEVAR - pogovor z avtorico in dobitnikom nagrade Fabjana Hafnerja

Sklepna prireditev SKS 2017

Povezovalec: Petra Vidali

Prireja
NSKS, v sodelovanju z Avstrijskim kulturnim forumom in Goethe Institutom

Gostje
Maja Haderlap, Štefan Vevar

Sklop
Države v fokusu

Tip dogodka
literarni dogodek

Veranstaltungsort: Cankarjev Dom, Dvorana Klub CD > Cankarjev dom, Kulturni in kongresni center, Prešernova cesta 10, SI-1000 Ljubljana, Splošne informacije: +386.1.24.17.100, E info@cd-cc.si

http://knjiznisejem.si/index.php/domov/za-obiskovalce/program



Mediathek: Südwestrundfunk - SWR Fernsehen: Eisenbahnromantik & Musil

Südwestrundfunk: Eisenbahnromantik
Folge 914
Kärnten – Sonne, See und Dampf

„Seit langem ist Kärnten ein beliebtes Urlaubsparadies der Deutschen. Vor allem der recht warme Wörthersee ist einer der Hauptanziehungspunkte. Aufgrund der Nähe zu ihm ist Klagenfurt zum Zentrum des Tourismus im Süden Österreichs geworden. Dies hat Klagenfurt der Eisenbahn zu verdanken.“

Gleich gegenüber dem Klagenfurter Hauptbahnhof befindet sich das Musil Haus. Die neue Folge „Kärnten – Sonne, See und Dampf“ der Sendereihe Eisenbahnromantik beschäftigt sich auch mit dem Robert-Musil-Literatur-Museum.

https://www.swr.de/eisenbahn-romantik/ebr-folge-914-kaernten/-/id=98578/did=20027066/nid=98578/18dta3o/index.html